Ratgeberübersicht
  1. Welche Druckerpapier-Typen sind verfügbar?
  2. Welche Faktoren beeinflussen die Qualität der Druckergebnisse des Druckpapiers?
  3. Für welche Druckertypen eignet sie das Kopierpapier?
  4. Wodurch werden die Laufeigenschaften des Kopierpapiers bestimmt?
  5. Welche Formate des Druckerpapiers sind erhältlich?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Druckerpapier-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Druckerpapier ist in verschiedenen Typen erhältlich, darunter Universalpapier, Hochleistungspapier, Laserpapier und Fotopapier. Diese unterscheiden sich in Optik, Anwendung und Dicke.
  • Die Qualität der Druckergebnisse wird von der Papierstärke und Oberfläche beeinflusst. Die Grammatur bestimmt dabei die Dicke des Papiers. Eine glatte Oberfläche gewährleistet eine präzise Tinte- und Tonerhaftung.
  • Kopierpapier eignet sich für Tintenstrahl- und Laserdrucker sowie Fotodrucker. Unterschiedliche Papiertypen fokussieren sich auf spezifische Druckertypen wie Laserpapier für Laserdrucker oder Fotopapier für hochwertige Fotodrucke.

Druckerpapier-Test: Papierstapel steht neben Drucker.

Druckerpapier ist ein wesentlicher Bestandteil im Büro- und Heimgebrauch. Das Papier wurde dazu entwickelt, klare und scharfe Ausdrucke zu gewährleisten. Der Druckerpapier-Vergleich unserer Kaufberatung 2025 auf WELT.de bietet Ihnen ausgiebige Informationen über die unterschiedlichen Druckerpapier-Typen, die Qualitätsfaktoren, die Druckertypen, die Laufeigenschaften und die Formate des Druckerpapiers.

Seitenansicht einer Packung des getesteten Druckerpapiers auf einer dunklen Fläche.

Hier sehen wir das Canon-Black-Label-Druckerpapier, das für Laser- und Tintenstrahldrucker geeignet ist.

1. Welche Druckerpapier-Typen sind verfügbar?

Druckerpapier getestet: Druckerpapier-Packs aufeinandergestapelt.

Die Druckerpapier-Packs verfügen häufig über 250 oder 500 Blätter.

Die Druckerpapier-Typen teilen sich in Universalpapier, Hochleistungspapier, Laserpapier und Fotopapier. Sie unterscheiden sich dabei in ihrer Optik, Anwendung und Dicke. Eine der häufigsten Varianten ist das vielseitig einsetzbare Universalpapier.

Es zeichnet sich durch eine neutrale weiße Optik aus und eignet sich besonders gut für den allgemeinen Druck. Mit seiner vielseitigen Anwendbarkeit eignet es sich ideal für den täglichen Gebrauch wie das Drucken von Dokumenten und Kopien.

Hochleistungspapier ist darauf ausgelegt, anspruchsvolleren Drucken gerecht zu werden. Es bietet oft eine höhere Dichte und Beständigkeit. Durch seine Dicke und Reißfestigkeit eignet es sich besonders für hochwertige Drucke.

Laserdrucker-Papier ist speziell für den Einsatz in Laserdruckern konzipiert. Es zeichnet sich durch seine hochglanzbeschichtete Oberfläche aus, die eine präzise Tonerhaftung ermöglicht. Diese Art von Papier eignet sich besonders für den Schwarz-Weiß-Druck und ist weit verbreitet.

Unabhängige Druckerpapier-Tests im Internet geben Kenntnis darüber, dass das Fotopapier darauf spezialisiert ist, hochwertige Fotodrucke zu ermöglichen.

Es verfügt über eine spezielle Beschichtung, die eine optimale Farbwiedergabe und Bildqualität gewährleistet. Hier finden Sie eine Tabelle, die die wichtigsten Eigenschaften der Papier-Arten zusammenfasst:

Art des Papiers Eigenschaften
Universalpapier
  • Vielseitig verwendbar
  • Geeignet für den täglichen Gebrauch
Hochleistungspapier
  • Hohe Druckqualität
  • Dickere Textur für hochwertige Drucke
Laserdrucker-Papier
  • Optimiert für Laserdrucker
  • Schnelle Trocknung des Toners
Fotopapier
  • Speziell beschichtet für Fotodrucke
  • Hochglanz oder matte Oberfläche verfügbar

2. Welche Faktoren beeinflussen die Qualität der Druckergebnisse des Druckpapiers?

Die Qualität der Druckergebnisse wird von der Papierstärke und der Oberfläche des Kopierpapiers bestimmt. Die Papierstärke beeinflusst die Haltbarkeit und die Art der Druckergebnisse. Dahingegen beeinflusst die Papierstärke die Haptik des Druckerpapiers.

2.1. Papierstärke des Kopierpapiers

Die ISO-Zertifizierung des Druckerpapiers

Die ISO-Zertifizierung bestätigt die Einhaltung eines internationalen Qualitätsstandards. Dies bedeutet, dass das Kopierpapier bestimmte Kriterien bezüglich Herstellungsprozessen, Umweltverträglichkeit oder Produktqualität erfüllt. Dies schafft Vertrauen in seine Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Die Papierstärke des Druckerpapiers wird durch die Grammatur ausgedrückt, die in Gramm pro Quadratmeter (g/m²) gemessen wird. Die Grammatur bestimmt die Dicke und Qualität des Papiers. Standard-Kopierpapier weist eine Grammatur von 80 g/m² auf, was sich für Standard-Drucke eignet.

Die Grammatur beeinflusst direkt die Wahrnehmung der Papierqualität. Je höher die Grammatur, desto dicker ist das Papier. Ein höheres Gewicht pro Quadratmeter sorgt für ein robusteres, hochwertigeres und dickeres Druckerpapier.

Papiere mit höherer Grammatur, wie Kopierpapier mit 160 g bieten auch den Vorteil, dass sie bessere Ergebnisse beim beidseitigen Druck erzielen. Sie neigen weniger dazu, durchzuscheinen, wie es bei A4-Kopierpapier unter 80 g der Fall ist. Eine höhere Grammatur führt oft zu einer verbesserten Haptik des Papiers, was als angenehm und hochwertig empfunden wird.

2.2. Oberfläche des Kopierpapiers

Die glatte Oberfläche des Kopierpapiers gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung der Druckfarben bei Tintenstrahl- und Laserdruckern. Eine glatte und gleichmäßige Oberfläche ermöglicht eine präzise Übertragung von Tinte oder Toner auf das Papier. Dadurch verhindert sie unerwünschte Flecken und unscharfe Drucke, die durch Unebenheiten im Papier entstehen.

Die Qualität der Oberfläche beeinflusst auch die Haltbarkeit der Ausdrucke. Glattes und gleichmäßiges Papier reduziert den Verschleiß der Druckköpfe und sorgt dafür, dass der Toner optimal haftet. Dadurch wird der langfristige Erhalt des Drucks gewährleistet.

Diverse Druckerpapier-Tests im Internet bieten Kenntnis darüber, dass Fotopapiere ein Beispiel für Papiere mit speziell behandelter Oberfläche sind. Sie sind für den Druck von hochwertigen Fotos ausgelegt. Zudem sind sie besonders glatt und sorgen für einen klaren Druck Ihrer Fotos.

Druckerpapier im Test: große Druckerpapierstapel.

Einige Papiere sind säurefrei und bieten Schutz vor Vergilbung im Laufe der Zeit.

3. Für welche Druckertypen eignet sie das Kopierpapier?

Druckerpapier getestet: Papier liegt um Drucker herum.

Das Papierformat lässt sich oft an dem Bedienfeld des Druckers anpassen.

Kopierpapier eignet sich für die gängigsten Druckertypen – Laserdrucker und Tintenstrahldrucker. Es gibt allerdings auch spezielle Fotodrucker, in die das Druckerpapier eingesetzt werden kann.

Einige Varianten des Druckerpapiers eignen sich für alle Arten von Druckern, wohingegen sich andere Varianten auf eine oder beide der gängigen Druckertypen fokussieren.

Tintenstrahldrucker nutzen Flüssigtinte, die durch kleine Düsen auf das Papier gespritzt wird. Die hohe Absorptionsfähigkeit von Kopierpapier ist vorteilhaft, da sie dazu beiträgt, dass die Tinte schnell in das Papier eindringt und die Trocknungszeit verkürzt wird.

Laserdrucker hingegen verwenden Toner, ein pulverförmiges Material, das elektrostatisch auf das Papier übertragen und dann durch Hitze fixiert wird. Im Folgenden finden Sie eine Tabelle, die die wichtigsten Eigenschaften der verschiedenen Druckertypen auffasst:

Druckertyp Merkmale
Tintenstrahldrucker
  • Geeignet für hochauflösenden Farbdruck
  • Verwendung von Tintenpatronen
  • Geringere Druckgeschwindigkeit im Vergleich zu Laserdruckern
Laserdrucker
  • Schneller Schwarz-Weiß-Druck
  • Verwendung von Tonerkartuschen
  • Eignen sich gut für den Bürogebrauch
Fotodrucker
  • Spezialisiert auf hochwertigen Fotodruck
  • Verwendung von speziellem Fotopapier
  • Häufig kompakter und leichter
Eine Packung Druckerpapier im Test von schräg seitlich auf einer dunklen Fläche stehend.

Dieses Canon-Black-Label-Druckerpapier ist, wie wir herausfinden, insofern klimaneutral, als dass der CO2-Verbrauch kompensiert wird.

4. Wodurch werden die Laufeigenschaften des Kopierpapiers bestimmt?

Druckerpapier getestet: Papier liegt im Drucker.

Der Druck erfolgt oft innerhalb weniger Sekunden.

Die Laufeigenschaften des Kopierpapiers werden beispielsweise von der Dicke des Papiers bestimmt. Aufgrund seiner geringeren Steifheit neigt dünneres Papier, wie A4-Kopierpapier unter 80 g dazu, leichter zu knittern.

Dies kann zu Problemen beim Durchlaufen in Druckern führen, da geknittertes Papier dazu neigt, sich leichter zu stauen oder zu falten.

Gemäß diverser Druckerpapier-Tests im Internet beeinflusst die Oberflächenglätte des Papiers die Laufeigenschaften im Drucker.

Eine glatte Oberfläche minimiert den Reibungswiderstand im Drucker, was wiederum die Laufeigenschaften verbessert. Wenn das Papier eine raue Oberfläche hat, kann dies zu einem höheren Reibungswiderstand führen und Papierstaus verursachen.

Des Weiteren beeinflusst die Qualität des Papiers dessen Laufeigenschaften. Hochwertiges Kopierpapier ist gleichmäßiger verarbeitet und weist eine bessere Qualität in Bezug auf Dicke und Oberflächenglätte auf. Dies führt zu einem reibungslosen Druck und minimiert das Risiko von Papierstaus.

Interessant zu wissen: Druckerpapier kann aus verschiedenen Rohstoffen hergestellt werden, darunter Holzfasern, Recyclingmaterial und Bambus. Die Auswahl des Papiertyps beeinflusst nicht nur die Umweltauswirkungen, sondern auch die Druckqualität.

5. Welche Formate des Druckerpapiers sind erhältlich?

Das Standardformat von Kopierpapier, das weltweit am häufigsten verwendet wird, ist A4-Druckerpapier mit Abmessungen von 210 x 297 mm. Dieses Format ist mit den meisten Druckern und Kopierern kompatibel. A4-Papier ist kostengünstig, leicht zu handhaben und findet in den meisten Geschäfts- und Büroräumen Verwendung.

Abgesehen von A4-Druckerpapier gibt es weitere Formate wie A3-Kopierpapier, das doppelt so groß ist wie das Standardformat. A3-Kopierpapier eignet sich gut für den Druck von größeren Dokumenten, Plakaten und Grafiken. A5-Kopierpapier hingegen ist halb so groß wie A4 und eignet sich gut für kleinere Drucke wie von Broschüren und Einladungen.

Druckerpapier im Test: Papier wird in Drucker eingelegt.

Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlungen auf dem gelagerten Papier, um Farbveränderungen zu verhindern.

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Druckerpapier-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Das letzte Kapitel unseres Kaufratgebers bietet Ihnen Antworten auf Fragen, die Kunden stellen, wenn sie das günstige Druckerpapier kaufen. Hier sind einige von ihnen aufgegriffen:

6.1. Welche Weißgrade des Druckerpapiers gibt es?

Es gibt verschiedene Weißgrade des dicken Druckerpapiers, wobei Sie zwischen Hochweiß und Weiß unterscheiden. Der Unterschied liegt in der Intensität des Weißtons. Hochweißes Papier hat einen höheren Weißgrad als normales weißes A5-Kopierpapier.

Die Verwendung von hochweißem Papier trägt dazu bei, dass Drucke kontrastreicher und lebendiger wirken. Durch den höheren Weißgrad werden Farben besser hervorgehoben und bieten qualitativ hochwertige Drucke. Eine Auswahl von hochweißem Druckerpapier finden Sie in unserer Produkttabelle auf WELT.de.

Tipp: Es gibt farbiges Druckerpapier, das eine kreative Alternative zu herkömmlichem weißem Papier darstellt. Mit den verschiedenen Farboptionen können Sie Dokumente visuell ansprechender gestalten. Das farbige Druckerpapier eignet sich gut für farbige Grafiken und Flyer, um Aufmerksamkeit zu erregen und Inhalte hervorzuheben.

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6.2. Was unterscheidet Recyclingpapier von Druckerpapier?

Hochwertiges Druckerpapier weist eine glattere Oberfläche als Recyclingpapier auf. Es verfügt über eine ansprechendere Optik und bietet eine höhere Druckqualität als Recyclingpapier. Zudem ist das Kopierpapier mit 90 g weißer als Recyclingpapier, was die Farbwiedergabe des Drucks verbessert. Das Druckerpapier mit 500 Blatt kann zudem in verschiedenen Gewichten, wie Druckerpapier mit 200 g gefunden werden.

Recyclingpapier wird aus recycelten Papierfasern hergestellt. Dies trägt zur Reduzierung des Holzbedarfs bei und unterstützt die nachhaltige Forstwirtschaft. Hier finden Sie weitere Vor- und Nachteile von Recyclingpapier:

    Vorteile
  • Umweltfreundlichkeit und Abholzungsreduktion
  • Energie- und Wassereinsparung
  • Kostengünstiger
    Nachteile
  • Weniger glatte Oberfläche
  • Dunklere Farbe
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6.3. Gibt es spezielles Klebepapier für den Drucker?

Es gibt Klebepapier für den Drucker, was über eine haftende Seite verfügt. Dadurch eignet es sich optimal für den Druck von Etiketten oder Aufklebern. Die klebende Seite des Papiers ermöglicht ein einfaches Anbringen an verschiedene Oberflächen wie Gläsern, Postern oder Karten. Genauso wie das normale Druckerpapier, ist das Klebepapier in verschiedenen Größen verfügbar.

Druckerpapier getestet: Rückseite der Verpackung auf einer dunklen Fläche.

Tatsächlich wird dieses Canon-Black-Label-Druckerpapier in Europa hergestellt, was kurze Transportwege bedeutet, wie wir feststellen.

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6.4. Welche Hersteller sind besonders empfehlenswert?

Auf WELT.de finden Sie in unserer Produkttabelle eine Auswahl der besten Druckerpapiere. Diese wurden von der Stiftung Warentest bisher nicht in verschiedenen Kategorien geprüft, weshalb Sie ihren eigenen Druckerpapier-Testsieger aus ihnen wählen können. Hier sind einige Marken von ihnen aufgelistet:

  • Avery Zweckform
  • HP
  • Inapa
  • Copy Color
  • Koala & Co
  • Xerox
  • Versando
  • Tatmotive
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6.5. Eignet sich das Druckerpapier auch für Faxgeräte?

Viele Varianten des weißen Kopierpapiers aus unserer Produkttabelle eignen sich für den Einsatz in Faxgeräten. Häufig sind Standard-Druckerpapiere wie A4 mit den meisten Faxgeräten kompatibel und können für sie verwendet werden.

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6.6. Wie können die unterschiedlichen Arten von Papier die Trocknungszeit der Tinte beeinflussen?

Die Trocknungszeit der Tinte wird von der Saugfähigkeit des Papiers beeinflusst. Bei stark saugfähigem Papier, wie beispielsweise bei Hochleistungspapier, kann die Tinte tiefer in die Fasern eindringen, was zu einer kürzeren Trocknungszeit führt. Dickeres Papier kann dabei die Trocknungszeit verlängern, da die Tinte mehr Zeit benötigt, um in das Papier einzudringen. Papiere mit speziellen Beschichtungen, die eine schnellere Tonerhaftung ermöglichen, können zu längeren Trocknungszeiten führen.

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