Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Dreiräder?
  2. Was für unterschiedliche Dreiräder gibt es?
  3. Welche Dreirad passt zu mir?
  4. Welche Dreiräder sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Dreiräder?
  6. Wie lautet das Fazit für Dreiräder?

Lange vor den ersten Fahrversuchen auf einem Kinderfahrrad radelt Ihr Kind bereits mit dem bunten Dreirad herum. Die modernen Dreiräder für Kleinkinder sind oft mit einer Stange ausgestattet. Diese können Sie zur Sicherheit festhalten, um sicherzustellen, dass die Fahrt auch geradeaus geht. So behalten Sie Ihren Nachwuchs ähnlich wie beim Buggy im Griff und können die Lenkmanöver beeinflussen.

Viele Dreiräder aus den Tests verfügen über eine umfangreiche Ausstattung. Neben der abnehmbaren Schiebestange haben sie ein Sonnendach, das Sie bei den besten Modellen sogar individuell einstellen können. Die Tests fokussieren sich auf Kinder-Dreiräder mit und ohne Schiebestange. Das größere E-Dreirad für Erwachsene fällt eher in die Kategorie Motorrad und lässt sich nicht mit dem Dreirad für Kinder vergleichen.

Ein getestetes Dreirad auf einer Holzfläche vor einer Wand.

Dreiräder gibt es in sehr unterschiedlichen Ausstattungsvarianten. Einfache Varianten verzichten auf Sonnenschutzabdeckungen, Getränkehalter und Co.

Wie erkenne ich gute Dreiräder?

Um das beste Dreirad für Ihren Nachwuchs zu finden, sollten Sie neben der geeigneten Größe die Sicherheitsmerkmale prüfen. Andere Merkmale beeinflussen ebenfalls Ihre Entscheidung.

Sicherheit: Für unfallfreie Fahrten

Die Testsieger bei den Dreirädern bieten eine gute Sicherheit bei Kurvenfahrten und haben einen Praxistest absolviert. In den Testergebnissen und Produktbeschreibungen erfahren Sie außerdem etwas über die Bodenhaftung der Räder. Die besten Modelle haben selbst im Matsch einen guten Grip. Für Kleinkinder unter zwei Jahren sollte ein Anschnallgurt vorhanden sein, zudem ist die optimale Einstiegshöhe ein wichtiger Punkt für die Fahrsicherheit. Für zusätzliche Sicherheit kann ein Kinderhelm sorgen.

Altersempfehlung: Durch Testfahrten bestimmen

Die Dreirad-Hersteller präsentieren zu jedem Modell eine Altersempfehlung. Welches Dreirad tatsächlich am besten zur Körpergröße und Motorik Ihres Kindes passt, können Sie jedoch nur durch eine Testfahrt feststellen. Mini-Dreiräder eignen sich für Babys unter einem Jahr, doch das Kind muss schon sitzen können, bevor Sie es in die Sitzschale setzen. Bei der Obergrenze handelt es sich ebenfalls um eine reine Empfehlung. Allerdings sollten Sie die Gewichtsbegrenzung berücksichtigen, die bei den großen Dreirädern bei maximal 25 kg liegt.

Ausstattung: Verstellbarer Lenker und Sitz, Klingel

Ein einfaches, klassisches Kinderdreirad hat keine Schiebestange und auch kein Sonnendach. Im Gegensatz dazu ist ein modernes Dreirad mit abnehmbarer Stange, Sonnenschutz und Tragesystem ausgerüstet. Die besten Dreiräder verfügen außerdem über eine Arretierung der Räder und der Lenkung. Eine Klingel sollte das Dreirad auf jeden Fall haben. Ebenfalls sinnvoll sind ein verstellbarer Sitz und ein anpassbarer Lenker. Allerdings können verstellbare Teile zur Sollbruchstelle werden. Durch eine Höhenverstellung lässt sich das beste Dreirad etwas länger nutzen.

Räder: Luftreifen oder Kunststoffreifen

Ähnlich wie beim Kinderwagen haben Sie auch beim Dreirad die Auswahl zwischen Luftreifen und Kunststoffreifen. Ein einfaches Dreirad ist meistens mit Reifen aus Kunststoff ausgestattet, während die höherwertigen Dreiräder auf Luftreifen laufen. Im Vergleich zu den Kunststoffreifen sind die Luftreifen deutlich leiser. Das weiche Gummimaterial eignet sich nicht nur für draußen, sondern kann auch in der Wohnung zum Einsatz kommen. Zudem sind die Luftreifen leichtgängiger, allerdings müssen Sie mehr dafür bezahlen. Ein weiteres Problem ist die Empfindlichkeit der Luftreifen.

Design: Individuell entscheiden

Das typische Dreirad ist in frischen Farben gehalten. Teilweise sind die Dreiräder im kunterbunten Mix gestaltet, andere Modelle konzentrieren sich auf zwei kontrastierende Farbtöne. Neben dem Farbdesign beeinflusst die Bauweise die Optik. Die Dreiräder für Kinder ab zwei Jahren ähneln einem richtigen Fahrrad, während die kleineren Modelle eher an einen Buggy erinnern. Mit einem Witterungsschutz und Taschenelementen im hinteren Bereich verwandelt sich das Dreirad in ein multifunktionales Transportgerät. Dieses kann eher komfortabel aussehen oder ein sportliches Design haben.

Dreirad im Test: Nahaufnahme des Vorderrades mit Pedalen.

Für einen flexiblen Einsatz sollten Dreiräder eine Luftbereifung besitzen, sodass sie auch für das Fahren im offenen Gelände geeignet sind.

Was für unterschiedliche Dreiräder gibt es?

Das klassische Dreirad

Das klassische Dreirad hat keine Stange zum Schieben. Darauf lernt Ihr Nachwuchs, selbständig in die Pedale zu treten und Lenkbewegungen auszuführen. Für ein solches Dreirad sollte Ihr Kind die entsprechende Motorik haben. Oft ist das erst mit etwa zwei Jahren der Fall. Im Notfall können Sie nicht direkt eingreifen, sodass die Geschwindigkeits- und Richtungskontrolle allein beim kleinen Fahrer liegt. Bevor Sie Ihr Kind mit diesem Dreirad fahren lassen, sollte es in einem sicheren Bereich üben.

Mit den 3 Rädern sind die kleinen Fahrzeuge relativ kippsicher. Außerdem kann ein solches Dreirad kein hohes Tempo erreichen. Die besten Dreiräder aus den Tests haben Luftreifen, die genau wie beim Fahrrad aufgepumpt werden. Einige Kinder interessieren sich für die genaue Funktionsweise, während andere einfach nur in die Pedale treten möchten und beim Losfahren kräftig klingeln.

    Vorteile
  • Training der Motorik
  • Positive Auswirkung auf den Gleichgewichtssinn
  • Selbständiges Fahren möglich
  • Mit Luftreifen draußen und drinnen nutzbar
  • Auch für größere Kinder geeignet
    Nachteile
  • Keine elterliche Kontrolle wegen fehlender Stange
  • Gewisse Körperkraft und Motorik erforderlich
  • Mindest-Altersempfehlung sollte berücksichtigt werden

Dreirad mit Stange

Bei den besten Dreirädern mit Schiebestange bestimmen Sie die Fahrtrichtung. Dies ist für die Sicherheit sehr wichtig, vor allem, wenn Ihr Kind noch relativ klein ist. Die Kleinen müssen nicht unbedingt in die Pedale treten, sondern sie können sich schieben lassen. Damit eignen sich die Dreiräder mit Stange auch für Babys unter zwölf Monaten. Bei den Testsiegern lassen sich Räder und Lenkung arretieren. Dies dient der verbesserten Sicherheit und bewahrt Ihr Kind vor Unfällen.

Gerade beim gleichzeitigen Schieben und Pedaltreten kann es riskant werden. Auch andere Verletzungsgefahren lassen sich mit der Arretierung minimieren. Kleinkinder rutschen womöglich mit ihrem Fuß zwischen die Speichen. Durch die festgestellten Räder blockiert das Dreirad sofort, und es bleibt beim kleinen Schrecken. Die Einstellung der Lenkung haben Sie mit einem Griff erledigt. Wenn Ihr Kind mit der Zeit geschickter wird, können Sie bei vielen Dreirädern die Stange abnehmen. Auch eine Höhenverstellung von Sitz und Lenker ist bei den Testsiegern vorhanden.

    Vorteile
  • Hohe Sicherheit auf dem Dreirad
  • Kontrollierbarkeit durch die Stange
  • Umfassende Ausstattung
  • Hoher Komfort
  • Oft höhenverstellbar
    Nachteile
  • Je nach Ausstattung relativ teuer
  • Nicht bei allen Modellen ist die Stange abnehmbar
Dreirad getestet: Nahaufnahme der Verbindung der hinteren Räder.

Umso stabiler das Gestell des Dreirads gebaut ist, desto langlebiger und belastbarer ist es auch.

Welche Dreirad passt zu mir?

Das klassische Dreirad: Für aktive Rennfahrer ab ca. 2 Jahren

Mit etwa 2 Jahren ist Ihr Kind groß und geschickt genug, um alleine auf ein Dreirad zu steigen. Wenn Sie in einer sicheren Umgebung sind, lassen Sie es einfach die ersten Fahrversuche machen. Der Roller ist noch zu kippelig, daher ist nach der Bobbycar-Phase erst einmal das bunte Dreirad an der Reihe. Durch die niedrige Bauform und die drei Räder steht dieses Gefährt sehr sicher und kippt auf ebener Strecke nicht um. Die größte Schwierigkeit am Anfang ist das Pedaltreten.

Manche Kinder lernen schneller als andere. Um Enttäuschungen zu vermeiden, können Sie Ihren Nachwuchs sanft motivieren. Bald tritt das Kind mit Begeisterung in die Pedale und probiert neue Manöver auf der Terrasse oder dem breiten Parkweg aus. Allerdings sollten Sie den kleinen Fahrkünstler im Blick behalten, um Unfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern zu verhindern. Wenn es bergab geht, kann das Dreirad erstaunlich schnell werden – dann sollten Sie im Notfall zur Stelle sein.

Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Dreirad-Design sollten Sie Ihr Kind einfach fragen. Vielleicht hat es eine Lieblingsfarbe oder wünscht sich ein besonderes Motiv. Mit Comic-Figuren auf dem Fahrradrahmen oder auf der Klingel wird das neue Dreirad zum besten Freund.

Das Dreirad mit Stange: Für Kleinkinder, die sich gerne schieben lassen

Die besten Dreiräder mit Stange sind mit einem kleinen Dach ausgestattet, das als Sonnen- und Wetterschutz dient. Zur weiteren nützlichen Ausstattung gehört ein Sicherheitsbügel oder Gurt für das Kleinkind. Hier setzen viele Dreirad-Hersteller auf das Drei-Punkt-Gurtsystem, das den typischen Sportsitzen von Kinderwagen entspricht. Für den besten Komfort sind die Sitze und Gurte gepolstert.

Die Hersteller von Baby-Dreirädern empfehlen ihre Produkte für Kinder, die etwa ein Jahr alt sind. Im Laufe der weiteren Monate können Sie bei vielen Dreirädern die Fußstützen und andere Sicherheitselemente abnehmen. Das Sonnensegel kann etwas länger bleiben, doch wenn Ihr Nachwuchs aktiver wird, stört es eventuell. Abhängig von den motorischen Fähigkeiten des Kindes und von der Verkehrssituation gibt Ihnen die Haltestange nicht nur in der ersten Zeit ein sicheres Gefühl.

Mit der Stange im Griff bewältigen Sie verschiedene Situationen, ob Sie das Dreirad über die Straße und den Bordstein schieben oder durch den Supermarkt gehen. Wenn Ihr Kind angegurtet ist, bleibt es sicher sitzen. Zuhause bzw. in ungefährlichen Bereichen kann es sich dann freier bewegen: Hier lösen Sie den Gurt und nehmen die Stange ab. So verwandelt sich das praktische Schiebe-Dreirad in ein mobiles Spielzeug.

Welche Dreiräder sind laut Tests am besten?

Die Tester von COMPUTER BILD haben einen eingehenden Test von Dreirädern durchgeführt. Dieser enthält umfangreiche Informationen zu den verschiedenen Modellen für Kleinkinder und zu den Altersempfehlungen. Besonders wichtig sind dabei die Sicherheitsmerkmale der Dreiräder. Neben der Eignung und den Qualitätsmerkmalen der besten Dreiräder liefert der Testbericht von COMPUTER BILD nützliche Tipps, wie Sie Ihrem Kind das Dreiradfahren beibringen.

Der Dreirad-Test bei COMPUTER BILD konzentriert sich nicht allein auf die klassischen Kinder-Dreiräder. Hier gibt es auch kurze Informationen zu Dreirädern für Erwachsene und zum E-Dreirad für Kinder. Dieser Elektroroller im Kleinformat kann ohne Pedale fahren, doch hier gibt es Probleme wegen der unzureichenden Kippsicherheit. Ein weiteres Sicherheitsmanko ist der fehlende Anschnallgurt.

Für die Dreiräder in unterschiedlichen Designs und Größen gibt es keine Tests bei der Stiftung Warentest und bei ÖKO-Test.

Was kosten Dreiräder?

Wenn Ihr Kind in das richtige Alter für ein Dreirad kommt, sollten Sie sich überlegen, wie viel Geld Sie investieren möchten. Für einen höheren Preis gibt es Dreiräder, die Sie deutlich länger nutzen können, da sie sich in der Höhe anpassen lassen. Allerdings können auch einige günstige Modelle durch eine recht ordentliche Qualität überzeugen.

Günstige Dreiräder: Für ca. 30 bis 50 Euro

Die günstigen Dreiräder aus den aktuellen Tests haben oft Räder aus Kunststoff, die im Vergleich zu Luftreifen etwas lauter und schwergängiger sind. Wichtiger ist jedoch die Kippsicherheit, die normalerweise auch in der unteren Preisklasse von 30 bis 50 Euro gewährleistet ist. Bunte Farben und eine zusätzliche Ausstattung mit Sonnenschutzdach und abnehmbarer Stange sind bei den Dreirädern für Kleinkinder Standard.

Komfortable und stabile Dreiräder: Zwischen 50 bis 100 Euro

Ab 50 Euro erhalten Sie Dreiräder mit Erweiterungsmöglichkeiten wie einem abnehmbaren Schutzdach und einer verstellbaren Stange. Diese ermöglicht ein komfortables Schieben, da sie sich an Ihre Körpergröße anpassen lässt. In der Preiskategorie bis 100 Euro finden Sie ein Dreirad aus robusten Bauteilen, das mit Stoßdämpfern und langlebigen Rädern ausgerüstet ist. Damit verlängert sich die Lebensdauer deutlich. Besonders sinnvoll ist deshalb ein hochwertiges Dreirad, das mitwächst. Dieses verändert sich mit Ihrem Kind, indem Sie Sitz und Lenker höher einstellen.

Dreiräder der Spitzenklasse: Für 100 bis 300 Euro

Dreiräder in bester Qualität verfügen über zahlreiche Extras. Zusätzlich zum praktischen Sonnenschutz sind sie mit einer Elterntasche und einem bequemen Sitzpolster ausgerüstet. Eine weitere Besonderheit bei den hochwertigen Dreirädern ist der Faltmechanismus für den platzsparenden Transport. Ein solches Dreirad kostet im Normalfall zwischen 100 und 300 Euro. Es passt sich jederzeit an die Wetterlage an.

Unter den Testsiegern finden Sie die Modelle von Qplay und die Premium-Dreiräder von Puky. Das Scooter-Design sieht edel aus, zudem können Sie sich über eine hohe Beständigkeit freuen. Damit erfüllen die besten Dreiräder einerseits die Vorstellungen Ihres Kindes und andererseits Ihre Qualitätsansprüche.

Wie lautet das Fazit für Dreiräder?

Die vielfältigen Empfehlungen und Testergebnisse der aktuell besten Dreiräder sind bei Ihrer Kaufentscheidung sehr hilfreich. Sehen Sie sich die wichtigsten Fakten noch einmal an, bevor Sie Ihre Wahl treffen:

  • Ein günstiges Dreirad mit Haltegriff bzw. Stange finden Sie bereits für ca. 30 Euro
  • Stabile Kinder-Dreiräder mit oder ohne Stange gibt es schon in der unteren Preisklasse bis 50 Euro
  • Mehr Sitzkomfort für das Kind erhalten Sie bei Dreirädern mit weichem Sitzpolster, die Sie ab 50 Euro erhalten.
  • Nützliche Extras wie eine faltbare Konstruktion und abnehmbare Bauteile sind bei einer höheren Qualität in der Preisklasse ab 100 Euro zu finden.
  • Wenn Sie ein Dreirad im exklusiven Design suchen, können Sie bis zu 300 Euro für Ihren Nachwuchs investieren.
  • Variable Bauteile wie ein Sonnendach, eine abnehmbare oder verstellbare Stange und eine Packtasche machen es leicht, das Dreirad an die aktuelle Situation anzupassen.

Achten Sie nicht nur auf das frische Design der Dreiräder, sondern prüfen Sie auch die Sicherheitsmerkmale und die Anpassungsmöglichkeiten. So finden Sie den Testsieger für Ihren abenteuerlustigen Nachwuchs.

Im Video vorgestellt: Dreirad

Das Youtube-Video zeigt eine ausführliche Produktbewertung des Globber Explorer Dreirads 4-in-1. Der Videomacher präsentiert die verschiedenen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten des Dreirads und zeigt, wie es sich leicht von einem Kinderwagen in ein Laufrad verwandeln lässt. Zudem werden die hohe Qualität, die Sicherheitsmerkmale und das ansprechende Design des Produkts hervorgehoben.