Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Crêpes-Maker?
  2. Was für unterschiedliche Crêpes-Maker gibt es?
  3. Welche Crêpes-Maker passt zu mir?
  4. Welche Crêpes-Maker sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Crêpes-Maker?
  6. Wie lautet das Fazit für Crêpes-Maker?

Die hauchdünnen Snacks stammen ursprünglich aus der Bretagne. Die Zubereitung erfolgt auf einer speziellen Heizplatte, die in Frankreich unter dem Namen Crêpière bekannt ist.

Ein gutes Produkt sollte eine leichte Reinigung, eine kurze Aufheizzeit und eine unkomplizierte Handhabung bieten. Standgeräte gibt es mit und ohne Rand, alternativ sind Modelle zum Eintauchen in die Teigschüssel oder einfache Crêpes-Pfannen erhältlich. Zaubern Sie ein wenig französische Lebensart in Ihren Alltag. Achten Sie beim Kauf eines Crêpes-Makers in erster Linie auf Faktoren wie Plattendurchmesser, Einstellmöglichkeiten, Leistung und Zubehör.

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Der Russel Hobbs Fiesta Crêpes Maker bietet Ihnen dank seiner Plattengröße die Möglichkeit, Crêpes von bis zu 30 cm Durchmesser zu machen. Ein guter Crêpes Maker hat keinen oder einen niedrigen Rand, damit die Crêpes wirklich dünn werden.

Wie erkenne ich gute Crêpes-Maker?

Die Suche nach dem perfekten Crêpes-Maker ist aufgrund der großen Produktvielfalt durchaus schwierig. Ein hochpreisiges Profigerät ist nicht für jeden Verbraucher unbedingt die beste Wahl. Vor dem Kauf sollten Sie sich fragen, wie oft das Gerät zum Einsatz kommen soll und welche Funktionen Ihnen wichtig sind. Folgende Auswahlkriterien sind für den Kauf entscheidend:

Durchmesser: 30 bis 33 cm für den Heimgebrauch

Je nach Modell und Anbieter variiert die Größe der Platte zwischen rund 18 und 40 cm. Profiplatten für die Gastronomie besitzen in der Regel einen Durchmesser von 40 cm. Heimgeräte, zum Beispiel von Russel Hobbs, sind meist etwa 30 bis 33 cm groß. Kompakte Modelle zum Eintauchen in den Teig haben meist kleinere Platten (etwa 18 bis 20 cm). Crêpes-Maker sind daher in der Regel deutlich größer als klassische Waffeleisen.

Leistung: Längere Aufheizzeiten bei Geräten mit wenig Leistung

Die Leistung eines Crêpes-Makers liegt überwiegend zwischen etwa 500 und 1.500 W. Meist erreichen die leistungsstärkeren Geräte eine höhere Maximaltemperatur. Lange Aufheizzeiten müssen Sie allerdings bei kleineren Geräten mit wenig Watt nicht befürchten.

Manche Exemplare sind mit einer komfortablen Temperatur-Automatik ausgestattet. Für Anfänger kann dies vorteilhaft sein, da sie während der Zubereitung nicht zusätzlich auf die Einstellung der Temperatur achten müssen. Ein stufenloser Temperaturregler bietet Ihnen die Möglichkeit, die Temperatur ganz nach eigenem Belieben einzustellen.

Beschaffenheit der Platte: Mit Antihaftbeschichtung

Im Gastronomiebereich kommt meist eine große Backplatte aus Gusseisen zum Einsatz. Bei Geräten für den Privatgebrauch haben sich Modelle mit Antihaftbeschichtung bewährt. Da die Crêpes hauchdünn sind, können Sie die zarten Fladen hier, dank Antihaftbeschichtung, leichter von der Platte nehmen. Bei einigen Crêpes-Makern können Sie die Backplatte für die Reinigung einfach abnehmen.

Zubehör: Teigverteiler und Wender

Bei den meisten Geräten gehört das passende Zubehör für die Zubereitung der leckeren Snacks bereits zum Lieferumfang. Dazu zählen insbesondere ein Teigverteiler und ein Wender. Meist handelt es sich hier um einen Holz-Teigspatel, mit dem Sie die Crêpes schnell und einfach wenden können. Der Teigverteiler dient dazu, den Teig möglichst hauchdünn auf der Platte zu verteilen.

Abnehmbare Platte für die einfache Reinigung

Ist Ihnen die problemlose Reinigung Ihres Crêpes-Makers wichtig, achten Sie beim Kauf darauf, dass sich die Platte abnehmen lässt. Sollte sich die Platte nicht abnehmen lassen, könnte das Reinigen des Gerätes lästig werden.

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Ein Augenmerk wurde hier auf die Antihaftbeschichtung des Russel Hobbs Crêpes Makers gelegt. Ihre dünnen Crêpes lassen sich somit leichter von der Platte nehmen und zerreißen dabei auch nicht.

Was für unterschiedliche Crêpes-Maker gibt es?

Es sind unterschiedliche Varianten erhältlich, die sich in folgende Kategorien einstufen lassen:

Herkömmliche Standgeräte

Die Klassiker entsprechen in Optik und Anwendung einer klassischen Crêpière. Sie geben den Teig direkt auf die Heizplatte, verstreichen ihn gleichmäßig und wenden den dünnen Fladen mit einem Wender oder Holz-Teigspatel.

    Vorteile
  • Diverse Größen erhältlich
  • Unterschiedliche Funktionen (Temperatur-Automatik, Antihaftbeschichtung etc.)
  • Modelle mit hoher Leistung (bis ca. 1.500 W)
  • Auch für Pfannkuchen geeignet
    Nachteile
  • Anwendung erfordert meist etwas Erfahrung
  • Geräte ohne Rand: Teig kann überlaufen
  • Zusätzlicher Stauraum erforderlich
  • Viele Modelle mit höherem Kaufpreis

Geräte zum Eintauchen

Diese Crêpe-Maker sind kompakter und leichter als die Klassiker. Sie tauchen die Heizplatte hier nach dem Aufheizen direkt in den vorbereiteten Teig.

    Vorteile
  • Leicht & kompakt (weniger Stauraum)
  • Unkomplizierte Handhabung, auch für Anfänger geeignet
  • Für kleinere Crêpes
    Nachteile
  • Geringerer Durchmesser
  • Niedrigere Leistung

Kombigeräte

Einige Crêpe-Maker sind als vielseitig einsetzbare Kombigeräte erhältlich. Hier lassen sich die Heizplatten herausnehmen und austauschen. So können Sie das Gerät beispielsweise auch als Grill oder Pancake-Maker für kleine Pfannkuchen nutzen.

    Vorteile
  • Vielseitig nutzbar
  • Die Platten sind meist mit Rand, sodass eine einfache Handhabung möglich ist
  • Herausnehmbare Platten erleichtern die Reinigung
    Nachteile
  • Benötigen mehr Stauraum
  • Teilweise höherer Kaufpreis

Crêpes-Pfannen

Diese Pfannen sind als preisgünstigere Alternative zum Crêpes-Maker häufig zusammen mit passendem Zubehör wie Teigverteiler und Wender erhältlich. Äußerlich ähneln sie einer üblichen Pfanne, allerdings besitzen die Crêpes-Pfannen meist einen niedrigeren Rand und Antihaftbeschichtung.

    Vorteile
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Benötigt wenig Stauraum
  • Auch für klassische Pfannkuchen und andere Gerichte nutzbar
    Nachteile
  • Nur auf dem Herd nutzbar
  • Crêpes werden meist etwas dicker als auf dem klassischen Crêpe-Maker
  • Zu hoher Rand kann die Teigverteilung und das Wenden erschweren
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Bei unserem direkten Vergleich kommt der Russel Hobbs Fiesta Crêpes Maker mit dem passenden Zubehör, wie einem Teigverteiler und Wender. Durch den niedrigen Rand lassen sich die Crêpes damit besonders gut verteilen.

Welche Crêpes-Maker passt zu mir?

Angesichts der großen Produktauswahl ist die Entscheidung für einen passenden Crêpes-Maker nicht einfach. Die nachstehenden Beispiele zeigen Ihnen, welche Geräte sich für unterschiedliche Anwendungen eignen.

Crêpes-Pfanne für Gelegenheitsbäcker

Wenn Sie nur gelegentlich 1 oder 2 Crêpes oder Eierkuchen zubereiten möchten, ist eine preisgünstige Crêpes-Pfanne eine gute Wahl. Sie nimmt im Küchenschrank wenig Platz in Anspruch und lässt sich auch für weitere Gerichte wie Pfannkuchen oder Spiegeleier nutzen. Zum Lieferumfang gehört meist weiteres Zubehör wie Teigverteiler oder Holzteigspatel.

Gerät zum Eintauchen für Anfänger

Die kompakten Crêpes-Eisen erfordern keine Vorkenntnisse, da Sie die Heizplatte direkt in den Teig tauchen. So backen selbst unerfahrene Anwender problemlos hauchdünne Crêpes. Zum Lieferumfang gehört hier meist eine passgenaue Teigschüssel. Neben den kabelgebundenen Varianten gibt es in diesem Bereich auch kabellose Geräte, die über eine Ladestation verfügen.

Standgerät mit Rand für Fortgeschrittene

Sie haben bereits etwas Erfahrung in der Zubereitung von Crêpes und Pfannkuchen und suchen nach einem Gerät, bei dem der Teig nicht so leicht überlaufen kann? Dann ist ein Exemplar mit Rand ideal. Entsprechende Geräte gibt es in unterschiedlichen Größen sowie mit praktischen Funktionen wie Temperatur-Automatik oder stufenlosem Temperaturregler.

Standgerät ohne Rand für versierte Gourmets

Sie lieben original französische Crêpes und suchen nach einer möglichst authentischen Crêpière? Die Originalgeräte aus Frankreich besitzen meist keinen Rand und erfordern bei der Zubereitung daher etwas Erfahrung und Fingerspitzengefühl, um ein Überfließen des Teigs zu verhindern.

Kombigerät für Familie oder WG

Wenn in einem Haushalt mehrere Personen leben, gibt es meist auch unterschiedliche Vorlieben. Nicht jedes Familien- oder WG-Mitglied bevorzugt französische Crêpes, auch Waffeln, Pancakes & Co. sind sehr beliebt. Der Platz im Küchenschrank ist meist rar, daher ist in größeren Haushalten ein praktisches Kombigerät eine gute Wahl. So müssen Sie nur ein Gerät anschaffen und profitieren dennoch von unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten.

Profigeräte für Gastronomen

Sie besitzen häufig einen Durchmesser von bis zu 40 cm und sind mit einer großen Platte aus Gusseisen ausgestattet. Diese Exemplare sind für den normalen Privathaushalt meist zu groß und zu schwer. Zudem müssen Sie in der Regel mit sehr hohen Anschaffungspreisen rechnen.

Welche Crêpes-Maker sind laut Tests am besten?

Als Kunde können Sie nur schwer einschätzen, ob ein Produkt wirklich hält, was es verspricht. Mit dieser Frage beschäftigen sich regelmäßig die erfahrenen Testexperten von Stiftung Warentest und ÖKO-TEST. Leider gibt es von beiden Instituten aktuell noch keine Crêpes-Maker Tests von Stiftung Warentest oder ÖKO-TEST. Dafür hat das EETM-Testmagazin einen Crêpes-Maker Test durchgeführt.

ETM-Testmagazin: Crêpes-Maker im Test

Im Archiv des ETM-Testmagazins können Sie einen älteren Crêpes-Maker Test aus dem Jahr 2010 kostenlos einsehen. Trotz seines Alters ist er interessant, da hier Geräte für unterschiedliche Erfahrungsstufen und Bedürfnisse zum Einsatz kamen. Die getesteten Produkte stammten von den Herstellern Krampouz, Cloer, Unold und Tristar. Bei Crêpe-Makern ohne Netzschalter mahnen die Tester zu besonderer Aufmerksamkeit, da sie permanent bis zur gewünschten Temperatur aufheizen.

Ein stufenloser Temperaturregler, die große Backfläche und die hohe Maximaltemperatur von 324° C sind wesentliche Vorteile des Testsiegers aus dem Hause Krampouz. Der französische Hersteller erhielt von den Testern zudem Lob für die hervorragende Bedienungsanleitung. Nach Ansicht des Testmagazins eignet sich dieses Exemplar in erster Linie für erfahrene Anwender. Auf der Negativseite führte das Team lediglich den fehlenden Netzschalter an.

Was kosten Crêpes-Maker?

Wie viel Sie für einen neuen Crêpes-Maker ausgeben müssen, hängt von Ihren Anforderungen an das jeweilige Gerät ab. Orientieren Sie sich beim Kauf an den nachfolgend beschriebenen Preiskategorien.

Günstige Einsteigermodelle: Rund 15 bis 50 Euro

In diesem Preissegment sind beispielsweise Geräte von Russel Hobbs und Exemplare mit geringem Funktionsumfang erhältlich. Hier finden Sie auch einfache Modelle zum Eintauchen in die Teigschüssel. Viele Geräte bieten einen Durchmesser von 18 bis maximal 30 cm und eignen sich daher ideal für Singlehaushalte oder die gelegentliche Nutzung. Auch viele Crêpes-Pfannen sind in dieser Preiskategorie angesiedelt.

Mittleres Preissegment: Von 50 bis 200 Euro

Von Herstellern wie Tefal oder WMF gibt es im Bereich von rund 50 bis 200 Euro unterschiedlich ausgestattete Geräte mit bis zu 1.500 Watt. In diesem Preissegment gehören überwiegend Ausstattungsmerkmale wie Temperatur-Automatik, stufenloser Temperaturregler und Bereitschaftsanzeige zum Standard. Der Durchmesser liegt meist bei 30 bis 37 cm, und es handelt sich fast ausnahmslos um Elektrogeräte. Teilweise lassen sich die Crêpes-Maker mittels praktischem Netzschalter abstellen.

Crêpes-Maker für Profis: Ab 200 Euro

Für anspruchsvolle Crêpes-Gourmets und Gastro-Profis sind die Geräte aus dem oberen Preissegment ideal. Hier finden sich neben hochwertigen und umfangreich ausgestatteten Elektro-Modellen von Krampouz & Co. auch Profi-Maker mit Gasanschluss. Professionelle Crêpes-Eisen sind meist deutlich größer als klassische Crêpes-Maker für den Privatbedarf.

Teilweise sind auch Varianten mit Doppelplatten erhältlich, die eine schnellere Zubereitung größerer Mengen ermöglichen. Je nach Ausstattung, Leistung und Größe können die Profigeräte schnell bis 1.300 Euro oder mehr kosten.

Wie lautet das Fazit für Crêpes-Maker?

Mit einem Crêpes-Maker und dem passenden Zubehör kreieren Sie im Handumdrehen süße Crêpes und delikate Galettes. Sie bestimmen die Füllung selbst und begeistern Ihre Gäste mit einem individuell zubereiteten Snack. Welche Faktoren beim Kauf entscheidend sind, zeigt der nachfolgende Überblick.

  • Günstige Modelle für Einsteiger gibt es bereits ab etwa 15 Euro, und für Geräte im mittleren Preissegment sind Preise bis 200 Euro üblich
  • Anspruchsvolle Crêpes-Fans und Profis finden hochwertige Crêpe-Eisen zu Preisen von etwa 200 bis 1.300 Euro
  • Crêpes-Maker mit abnehmbarer Backplatte erleichtern die Reinigung
  • Wer nur selten Crêpes backt, kann alternativ auch eine Crêpes-Pfanne verwenden
  • Ein Rand verhindert, dass der Crêpesteig von der Platte fließt

Haben Sie sich bereits für ein bestimmtes Modell entschieden? Sehen Sie sich jetzt die empfehlenswerten Geräte in der Auswahl an und finden Sie den passenden Crêpe-Maker. Guten Appetit und viel Freude mit selbst zubereiteten Crêpes.