Citybikes gibt es mit unterschiedlichen Typen von Bremsen, die sich jeweils in ihrem Aufbau, der Funktionsweise, im Wartungsaufwand und ihrer Bremsleistung unterscheiden.
Besonders häufig sind sogenannte Felgenbremsen, oft als V-Bremsen bezeichnet, an den Fahrrädern verbaut. Felgenbremsen bestehen aus zwei Bremsklötzen, die über ein Zugseil bedient werden können. Betätigen Sie die Bremse, drücken die Bremsklötze gegen die Felge des Rades, was zu einem Widerstand führt, wodurch das Fahrrad abgebremst wird.
In Kombination mit einer V-Bremse am Vorderrad ist an vielen Citybike außerdem eine Rücktrittbremse für das Hinterrad verbaut. Im Gegensatz zu den üblicheren Handbremsen, bei denen Bremshebel betätigt werden, um die Bremsen zu aktivieren, funktioniert eine Rücktrittbremse durch Zurücktreten der Pedale.
Bei einem Citybike mit einer Scheibenbremse verfügt das Fahrrad hingegen über eine eigene Bremsscheibe. Unterscheiden können Sie die Scheibenbremsen in zwei Arten: mechanisch und hydraulisch.
Scheibenbremsen bieten in der Regel eine bessere Bremsleistung als Felgenbremsen, insbesondere bei nassen oder schlammigen Bedingungen. Sie bieten eine zuverlässige und konstante Bremskraft, unabhängig von den Witterungsbedingungen.
Alle Vorteile und Nachteile von Scheibenbremsen zeigen wir Ihnen hier auf welt.de:
Vorteile- bessere Bremsleistung bei Nässe und Schlamm
- konstante Bremskraft unabhängig von Felgenverschleiß
- effektive Kühlung und geringere Überhitzungsgefahr
- weniger Handkraft erforderlich
- einfachere Wartung und Einstellung
- bessere Modulation der Bremskraft
Nachteile- höhere Kosten
- höheres Gewicht
- möglicher Austausch der Laufräder erforderlich
- komplexere Montage und Einstellung
- potentiell lautere Bremsgeräusche
- mögliche Quietsch- oder Schleifgeräusche bei Beschädigung

Scheibenbremsen funktionieren im Endeffekt wie die Bremsen eines Autos. Die Bremsklötze erzeugen auf der Bremsscheibe und bremsen so das Fahrrad ab.