Chromebooks sind von Google hergestellte Notebooks, die das Betriebssystem Chrome OS verwenden. Der Unterschied dieses Betriebssystems zu denen von Windows oder Apple ist, dass auf dem Browser lediglich die Anwendungen, also die Applikationen laufen, während Ihre Daten in der Cloud gespeichert werden. Dies hat den Vorteil, dass die Notebooks eine geringere Speicherkapazität benötigen und Sie zudem jederzeit auf Ihre Daten zugreifen können. Die ersten Modelle stellten die Hersteller Acer und Samsung her. Später kamen Asus, HP, Dell, Lenovo und Huawei hinzu.
Für Schüler eignen sich diese Notebooks ebenso wie für die Freizeit oder das Berufsleben. Abgesehen davon gelten für die Chromebooks ähnliche Vor- und Nachteile wie für andere Notebooks. Sie sollten auf Aspekte wie die Größe des Bildschirms, die Akkulaufzeit und die Leistung achten.
Bildschirmgröße: Von 10 bis 17 Zoll
Die Bildschirme der Chromebooks unterscheiden sich kaum von denen der Konkurrenz. Sie reichen von 10 bis 17 Zoll, wobei die 14-Zoll- und 15-Zoll-Bildschirme am beliebtesten sind. Die Notebooks sind ausreichend groß zum Arbeiten, im Verhältnis jedoch noch relativ leicht.
Filme und Videos schaut man hingegen am besten auf einem großen Bildschirm. Hierbei sollte zusätzlich auf die Auflösung sowie die Farbsättigung geachtet werden.

Hier sehen wir ein Acer-Chromebook “315” mit einem 15″-Display, das es mit verschiedenen Prozessoren, Grafikkarten und Speichergrößen gibt.
Interner Speicher ist gering, dafür reichlich auf der Cloud
Die Speicherkapazitäten bei den Google Laptops sind begrenzt. Manche verfügen lediglich über 64 Gigabyte. Sie dürfen höchstens 512 Gigabyte an Speicher bei den hochwertigeren Geräten erwarten. Diesen Nachteil teilen sich die Chromebooks mit anderen Tablets und kleineren Netbooks. Allerdings sind die Google Notebooks dazu konzipiert, die meisten Daten auf einer Cloud zu speichern. Eine zusätzliche SSD ist von Vorteil, sollte der Speicherplatz nicht ausreichen.
Akkulaufzeit: 6 bis 8 Stunden ohne Stromanschluss
Die Akkulaufzeit ist primär dann wichtig, wenn das Chromebook mobil verwendet wird. Nicht immer ist dann eine Steckdose in der Nähe, an der dieser wieder aufgeladen werden kann. Die Laufzeit kann, je nach Modell, zwischen 6 und 8 Stunden betragen, sodass sich damit auch ein längerer Tag in der Schule, der Uni oder im Büro problemlos bewältigen lässt. Einige Programme benötigen jedoch etwas mehr Strom, wodurch sich die maximale Nutzungsdauer verringern kann.
Leistung: Ein guter Prozessor ist entscheidend
Ein guter Prozessor ist wichtig für die Arbeitsleistung und das Tempo des Chromebooks. Dabei sollten Sie beachten, dass Sie nur Programme und Apps verwenden können, die Sie auch im Store von Google finden. Statt Word gibt es also Google Docs als Schreibprogramm. In der Regel sind diese Modelle jedoch schnell, da alle Anwendungen auf dasselbe Betriebssystem aufbauen. Viele Chromebooks haben Prozessoren von Intel verbaut. Diese gehören zwar nicht gerade zu den leistungsstärksten, erledigen jedoch zuverlässig ihren Job.
Der Chrome-Browser
Der Browser von Google Chrome tendiert dazu, recht viel RAM zu verschlingen. Bei einem Chromebook kommt man bei ihm nicht herum. Mindestens 8 GB RAM oder 16 GB RAM sind daher eine gute Wahl, wenn Sie viele Tabs offen haben wollen und nebenbei auch gleichzeitig mehrere Apps laufen sollen.
Anschlüsse für weiteres Zubehör
Wie bei anderen Laptops sollten Sie auf die Zahl der Anschlüsse achten. Vor allem, wenn Sie vorhaben, das Chromebook an viele andere Geräte anzuschließen. Mehrere USB-Anschlüsse sind Standard, doch auch ein microSD-Kartenleser kann sich als nützlich erweisen.