Ratgeberübersicht
  1. Welche Arten von Burgerpressen gibt es?
  2. Welche Vor- und Nachteile haben manuelle und elektrische Burgerpressen?
  3. Kaufberatung: Welche Kriterien machen einen Burgerpresse-Testsieger aus?
  4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Burgerpresse-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Eine Burgerpresse besteht aus einem Unterteil. Dort wird das Fleisch platziert. Anschließend wird der Patty mithilfe eines Stempels in Form gepresst.
  • Neben der klassischen Burgerpresse bieten verschiedene Hersteller unterschiedliche Größen an. Verstellbare Modelle machen den flexiblen Einsatz möglich. Einige Hamburgerpressen sind auch für gefüllte Burger geeignet.
  • Werden die Pattys mit einer Hamburgerpresse gleichmäßig in Form gebracht, ist dies nicht nur optisch ansprechend, sondern die gleich großen Burger lassen sich auch viel gleichmäßiger garen.

burgerpresse-test

Burger sorgen für Begeisterung auf Festen und Feiern. Glaubt man Ihnen nicht, die Hamburger selbst kreiert zu haben, liegt dies vermutlich am Gebrauch einer Pattypresse. Die Handhabung der Burgerform ist kinderleicht. Sie brauchen nur das Fleisch einzufüllen und mit dem Stempel in Form zu bringen. Größe und Dicke können variiert werden, wenn die Burgerpresse einstellbar ist.

Sorgen Sie auf der nächsten Party für einen Hingucker und servieren den perfekten Burger. Mit einer Burgerpresse für Hamburger als Grillzubehör geht es plötzlich wie von selbst, Pattys in Form zu drücken. In unserer WELT.de-Kaufberatung mit Burgerpresse-Vergleich aus 2025 klären wir über beste Burgerpressen auf, stellen die verschiedenen Materialien vor und verraten, was in einen leckeren Gemüseburger gehört.

Getestete Burgerpresse steht verpackt auf einer Ablage.

Auf diesem Bild sehen wir eine doppelte Kingstone-Burgerpresse für zwei Patties in einem Durchgang.

1. Welche Arten von Burgerpressen gibt es?

Vom Aufbau sind die Geräte in Burgerpresse-Tests kaum voneinander zu unterscheiden. Eine Hackfleischpresse von WMF, AEG, Weber oder Gefu wird keine wesentlichen Unterschiede erkennen lassen. Abweichungen sind uns im Hinblick auf die Patty-Größe und die Anzahl der zu pressenden Burger aufgefallen. Dies möchten wir von WELT.de Ihnen gern anhand folgender Übersicht weitergeben.

Burgerpresse-Art Erläuterung
klassische Burgerpresse
  • einfacher Aufbau
  • Burgerpressen meist aus Kunststoff bestehend
  • dürfen in die Spülmaschine
  • für einen Patty geeignet
doppelte Burgerpresse
  • kann zwei Pattys in einem Arbeitsgang herstellen
  • ideal für die häufige Nutzung und die Bewirtung mehrerer Gäste
kleine Burgerpresse
  • optimal für Kinderfeste
  • für kreative Deko-Ideen geeignet
  • für japanische Burger empfohlen
burgerpresse edelstahl

Wer Burger nicht nur im Restaurant genießen, sondern auch zu Hause einfach selbst machen möchte, kommt um eine praktische Burgerpresse nicht herum.

2. Welche Vor- und Nachteile haben manuelle und elektrische Burgerpressen?

Bevor Sie eine passende Burgerpresse kaufen, steht auch der Gedanke, ob Sie mit einer manuellen Burgerpresse für gefüllte Burger vorliebnehmen oder Ihre neue Burgerpresse elektrisch betrieben werden soll. Im kleinen Kreis wird es Ihnen nicht schwerfallen, die Burgerpresse aus Edelstahl oder Kunststoff selbstständig zu bedienen.

Haben Sie dagegen häufig Gäste oder organisieren Feste und Veranstaltungen, kann eine automatische Burgerpresse Ihnen die Arbeit erleichtern. Beide Modelle dieser Art bringen ihre Vor- und Nachteile mit. Diese möchten wir Ihnen nun näherbringen.

Für und gegen manuelle Burgerpressen spricht:

    Vorteile
  • einfacher Aufbau
  • günstig im Preis
  • einfach in der Anwendung
  • umfangreiches Sortiment
  • verschiedene Ausführungen erhältlich
    Nachteile
  • Pattys bleiben häufiger an der Presse haften
  • Bedienung bei größeren Stückzahlen anstrengend

Bei einer elektrischen Burgerpresse sollten Sie folgende Aspekte im Hinterkopf behalten:

    Vorteile
  • hochwertig verarbeitet
  • meist mit Komfortgriff
  • Antihaftbeschichtung häufig vorhanden
  • eine automatische Burgerpresse arbeitet selbstständig
    Nachteile
  • teurer in der Anschaffung
  • verbraucht Strom
Burgerpresse im Test: Verpackung von der Burgerpresse liegt auf einer schwarzen Fläche.

Laut unserer Recherche ist diese Kingstone-Burgerpresse auch für die Fertigung von Burger-Brötchen geeignet.

3. Kaufberatung: Welche Kriterien machen einen Burgerpresse-Testsieger aus?

Wie viel Fleisch muss in die Burgerpresse?

Hierbei dürfen Sie auf Ihre eigenen Vorlieben vertrauen. Meist kann die Größe individuell angepasst werden. In der Regel besteht ein durchschnittlich großer Burger-Patty aus 125 bis 300 Gramm Hackfleisch. Unter Berücksichtigung vom Durchmesser der Burgerpresse können Sie die Fleischmenge variieren.

Eine Burgerpresse oder ein Burger-Maker aus Edelstahl oder Kunststoff sollte gut funktionieren, einfach zu bedienen sein und mit dem perfekten Patty die beste Grundlage für einen gelungenen Burger liefern. Hersteller und Marken wie Rösle, Ankerkraut, Gräwe oder Enders kommen dem mit einem umfangreichen Sortiment nach.

Um Ihnen die Kaufentscheidung zu vereinfachen, verweisen wir gern auf die Stiftung Warentest und deren Vergleichsergebnisse. Eine Burgerpresse zählte bisher jedoch nicht zu den untersuchten Produkten [Stand: 03/2023]. Bevor Sie eine Burgerpresse günstig kaufen und im Nachhinein vielleicht enttäuscht sind, lohnt ein Blick auf unsere nun folgenden Kaufkriterien:

  • Material: Eine Burgerpresse ist ein Gebrauchsgegenstand, der in funktionaler Hinsicht keine Schwächen zeigen sollte. Von Vorteil ist eine Antihaftbeschichtung. Eine Burgerpresse aus Metall, Kunststoff oder Porzellan kann in der Spülmaschine gereinigt werden. Ein Holzgriff kann die Burgerpresse, wenn sie personalisiert wird, zu einer hübschen Geschenkidee für Grillfans machen. Auf die einzelnen verfügbaren Materialien gehen wir im FAQ-Bereich nochmals näher ein.
  • Rillen: Sie träumen vom perfekten Burger? Dann werden Sie bestimmte Vorstellungen haben, wie groß die Burgerpresse ausfallen soll und ob Sie sich für die Burgerpresse Gusseisen oder Edelstahl vorstellen. In Burgerpresse-Tests fallen in dieser Kategorie auch Modelle auf, die eine Rillenform im Stamp besitzen. Mit dieser Burgerpresse kann der Grill angeworfen werden, denn die Rillen sorgen für ein gleichmäßiges Braten und einen saftigen Patty.
  • Größe: Wenn Sie sich nicht festlegen möchten, ob die Burgerpresse nun klein, groß oder oval angeschafft werden soll, achten Sie auf die Verstellbarkeit der Hackfleischpresse. Kann die Burgerpresse einen 12 cm großen Patty formen, können Sie normale Hamburger auftischen. Lässt sich die Burgerpresse bis 15 cm verstellen, kann zur XXL-Burger-Party eingeladen werden.

Tipp: Mehr Flexibilität verschaffen Sie sich auch mit einer Burgerpresse, die doppelt bestückt werden kann und zwei Pattys in einem Arbeitsgang liefert.

burgerpresse 12 cm

Durch die Burgerpresse haben all Ihre Burger-Patties im Nu die perfekte und vor allem eine einheitliche Größe.

4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Burgerpresse-Tests bzw. Vergleichen suchen

Sie haben die passende Burgerpresse noch nicht gefunden und wünschen sich weitere Informationen, die ein Burgerpresse-Test nicht in vollem Umfang beantworten konnte? Dann schauen Sie sich unseren FAQ-Bereich näher an.

4.1. Wie funktioniert eine Burgerpresse?

Eine Burgerpresse ist aus zwei Teilen aufgebaut. Sie können die Burgerpresse mit 12 cm oder 15 cm Durchmesser in das Bodenteil und den „Stamp“ zerlegen. Die Burgerpresse ist selten oval, sondern erzeugt in der Regel runde Pattys.

Das frische Hack oder die Mischungen für den beschriebenen Gemüse- oder Fischburger werden in das Unterteil gefüllt. Ist die Burgerpresse gut gefüllt, setzen Sie den Stempel auf und daraufhin wird die Masse in die gewünschte Patty-Form gepresst.

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4.2. Aus welchem Material ist eine Burgerpresse?

Wie bereits angekündigt, möchten wir noch etwas ausführlicher auf die verschiedenen Materialien, die für eine Hackfleischpresse Verwendung finden können, eingehen.

  • Edelstahl: Eine hochwertige Burgerpresse mit 15 cm oder 12 cm Durchmesser besteht bevorzugt aus Edelstahl. Das Material ist nicht nur optisch ansprechend, es lässt sich auch problemlos in der Spülmaschine reinigen und rostet nicht. Nachteilig könnte sich der Preis auswirken, aber dafür überzeugen diese Burgerformer durch ihre Langlebigkeit und sind auch für den häufigen Einsatz geeignet.
  • Kunststoff: Sind die Ansprüche weniger hoch und die Burgerpresse wird nur gelegentlich verwendet, kann ein Modell aus Kunststoff überzeugen. Die Geräte sind preisgünstig und in verschiedenen Farben im Handel. Sie werden jedoch Abstriche in der Haltbarkeit machen müssen und auch die Reinigung gestaltet sich aufwendiger.
  • Aluminium: Eine Burgerpresse aus Aluminium ist nicht nur ein Leichtgewicht, die Geräte lassen sich auch kinderleicht säubern. Aluminium ist robust und langlebig, kann jedoch mit der Wertigkeit von Edelstahl nicht mithalten.
  • Silikon: Wenn Sie Pattys auf Vorrat herstellen möchten, könnten diese Modelle für Sie von Interesse sein. Die Burger kleben in einer Silikonform nicht fest und Sie können die Silikonform sogar zum Einfrieren der Burger nutzen. Silikon kann einfach gereinigt werden. Nicht nach jedermanns Geschmack ist der fehlende Stamp. Bei dieser Art von Burgerpresse wird das Fleisch mithilfe eines Deckels zusammengepresst.
burgerpresse gross

Ob Grillparty oder klassisches Abendessen – wenn Sie gerne Burger essen, ist eine Burgerpresse eine praktische Erleichterung.

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4.3. Wofür lässt sich eine Burgerpresse verwenden?

Diese Frage erscheint im ersten Moment überflüssig, schließlich ist allein die Bezeichnung selbsterklärend. Schauen wir auf Burgerpresse-Tests, zeigt sich, dass Sie mit einer Burgerpresse aus Gusseisen oder Kunststoff nicht nur das klassische Hackfleisch in Form bringen können. Bleiben wir zunächst beim Fleisch. Sie können das Hackfleisch nach Belieben würzen, lediglich Salz und Pfeffer zugeben oder das Gewürz komplett weglassen.

Tipp: Rinderhackfleisch besitzt nur etwa 20 Prozent Fett und ist damit ideal für einen schmackhaften, gesunden Burger.

Sie mögen kein Fleisch? Dann sollten Sie trotzdem über eine Hamburgerpresse nachdenken. Wir stellen Ihnen auf WELT.de zwei schmackhafte Varianten vor, die ohne Hackfleisch auskommen.

Burger-Typ Zutaten
Gemüseburger Karotten, Lauch, Zwiebeln, Pfeffer, Salz, Ei, Haferflocken
Fischburger Fischfleisch, Schnittlauch, Salz, Pfeffer, Ei

Das kleingeschnittene und gekochte Gemüse bekommt durch Haferflocken und Ei die nötige Bindung. Wenn Sie einen Fischburger im Hamburgerformer pressen wollen, ist das Fischfleisch im Vorfeld durch den Fleischwolf zu drehen.

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4.4. Wie lässt sich eine Burgerpresse reinigen?

hamburgerpresse

Ist die Burgerpresse spülmaschinenfest, dann ist auch der Abwasch im Handumdrehen erledigt.

Damit Sie lange Freude an Ihrer neuen Burgerpresse haben, beachten Sie die Angaben der Hersteller bezüglich der Reinigungsmöglichkeiten. So dürfen antihaftbeschichtete Pattypressen nicht in die Spülmaschine.

Dies schadet der Beschichtung. Verwenden Sie bei der Reinigung keinesfalls spitze Gegenstände.

Am besten geben Sie die Burgerpresse in warmes Wasser mit etwas Spülmittel und reinigen die Geräte mit einem Lappen oder Schwamm. Praktisch sind Modelle, die über einen abschraubbaren Griff verfügen. Die Reinigung gestaltet sich hygienischer und es können sich keine Speisereste zwischen Griff und Stempel verfangen. Griffe aus Holz sollten möglichst nicht unter Wasser getaucht werden, da sie sich ansonsten mit Feuchtigkeit vollsaugen.

Mehrere getestete Burgerpressen stehen im Sortiment nebeneinander.

Hier erkennen wir, dass es die Kingstone-Burgerpresse als als Einzelpresse gibt.

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4.5. Wie gelingt das beste Burger-Fleisch?

Ist die Burgerpresse klein, haben Sie vielleicht an leckere Partysnacks gedacht. Die große Burgerpresse soll den perfekten Party-Burger liefern. Ganz gleich, für welches Modell Sie sich letztlich entscheiden, beim Burger-Fleisch sollten keine Kompromisse gemacht werden.

Mit folgenden Tipps kann bei der Burgerherstellung garantiert nichts schiefgehen:

  • Rinderhackfleisch oder Schabefleisch benutzen
  • Fleisch frisch beim Metzger kaufen
  • auf einen Fettanteil von etwa 20 Prozent achten
  • Fleisch in Portionen von etwa 125 Gramm teilen und in die Presse geben
  • Bodenteil mit Backpapier auslegen, verhindert das Ankleben der Pattys
  • Pattys nach dem Pressen eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen
  • am besten schmecken Pattys vom Grill
  • Würzen erst nach dem Braten, dann bleibt der Burger saftiger
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Im Video vorgestellt: Burgerpresse

In diesem YouTube-Video wird die ultimative Burgerpresse vorgestellt, die ab sofort im Grillshow-Shop erhältlich ist. Der Moderator erklärt die Vorteile und Funktionen der Presse, die perfekt geformte Burger-Patties in verschiedenen Größen ermöglicht. Mit dieser hochwertigen Burgerpresse gelingt es jedem, zu Hause perfekte Burger zuzubereiten und ein professionelles Ergebnis zu erzielen.