Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Buggy Boards?
  2. Was für unterschiedliche Buggy Boards gibt es?
  3. Welche Buggy Board passt zu mir?
  4. Welche Buggy Boards sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Buggy Boards?
  6. Wie lautet das Fazit für Buggy Boards?

Das zuverlässige Buggy Board bietet Ihrer Familie viel Sicherheit auf den täglichen Strecken und macht außerdem Spaß. Auf dem Geschwisterboard fühlt sich das größere Kind nicht alleine und muss nicht zu Fuß neben Ihnen herlaufen. Die besten Boards überzeugen mit ihrer Anpassungsfähigkeit an verschiedene Wagen und mit einem hohen Sicherheitsstandard. Das ist für Sie als Elternteil und auch für Ihre Kinder entspannend.

Sie erhalten das Kiddy Board als einfaches Rollbrett oder mit Sitz. Einige Modelle verfügen über ein Lenkrad. Dieses hat keinen Einfluss auf die Fahrrichtung, erhöht jedoch den Spaßfaktor für die Kleinen. Die Testsieger der Boards lassen sich leicht am Wagen montieren und abnehmen. Weitere Qualitätsmerkmale zeigen sich in der Belastbarkeit. Bei den meisten Boards liegt diese bei maximal 20 kg, doch einige Modelle aus den Tests tragen bis zu 30 kg.

Wie erkenne ich gute Buggy Boards?

Bei den Buggy Boards sind neben der Ausstattung die Sicherheit und die Art der Befestigung relevant. Eine kleine Übersicht der Kriterien dient Ihnen als Kaufratgeber und hilft Ihnen, sich ein Bild von den besten Mitfahrbrettern zu machen. So finden Sie ohne lange Suche das beste Kiddy Board für den Alltag.

Sitz: Mit oder ohne

Abhängig von Alter, der Ausdauer und den Vorlieben Ihres Kindes wählen Sie ein Board mit oder ohne Sitz aus. Die Modelle mit Sitz ermöglichen es dem Kind, sich während der Fahrt zu entspannen. Die besten Kiddy Boards haben einen Sitz, der sich mit einem Handgriff hochklappen lässt. Damit passen sie sich flexibel an die Situation an.

Belastbarkeit: Durchschnittlich bis zu 20 kg

Viele Trittbretter aus den aktuellen Tests sind für eine Traglast von bis zu 20 kg ausgelegt. Einige Modelle eignen sich auch für schwerere Kinder bis zu 30 kg. Hierbei handelt es sich um robuste Boards, die zusätzlich zu den Kunststoffelementen Verstärkungen aus Alu oder Metall haben.

Trittbrett Kinderwagen: Befestigung und Anpassung

Für die Montage am Kinderbuggy verfügen die besten Trittbretter aus den Tests über ein modernes Kupplungssystem. Dieses montieren und demontieren Sie mit nur wenigen Griffen. Einige Boards klappen Sie hoch, wenn Sie nur mit einem Kind unterwegs sind. Der einfache Umgang bezieht sich auch auf die Anpassungsmöglichkeiten. Hierfür müssen Rollbrett und Kinderwagen optimal zusammenpassen.

Die Boards gibt es in verschiedenen Breiten und sind oft einstellbar. Je nach Größe eignen sie sich für einfache Kinderbuggys oder Kombikinderwagen. Ein Universal-Board passt zu Wagen von verschiedenen Herstellern. Die Modelle mit Sattel bieten oft nicht nur eine Anpassung in der Breite, sondern sie lassen sich auch in Höhe und Länge einstellen.

Sicherheit: Anti-Rutsch-Fläche für einen festen Stand

Das Board braucht eine ausreichend große Trittfläche, um Ihrem Kind genügend Sicherheit zu bieten. Einerseits wünschen sich die Kinder etwas Spielraum, andererseits dürfen sie nicht wegrutschen. Darum sind die meisten Boards mit einer Anti-Rutsch-Fläche versehen.

Das Material beeinflusst ebenfalls die Sicherheit. Gummi, Kunststoff, Alu und Metall sind sehr strapazierfähig. Beim Kunststoff lohnt sich allerdings ein Blick auf eventuell bedenkliche Substanzen. Dazu gehören Phthalate, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Organozinnverbindungen.

Komfort: Federung von Stößen

Die Testsieger der Rollbretter bieten mit einer Federung der Laufrollen einen hohen Komfort. Auf unebenen Wegen schützt die Federung Ihren Nachwuchs vor heftigen Stößen. Der Sattel erhöht diesen Fahrkomfort. Ein weiteres wichtiges Element ist der verlängerbare Griff. Dieser verbessert den Komfort für Sie als Elternteil. Er sorgt für den richtigen Abstand zum Wagen, ob Sie mit oder ohne Board unterwegs sind.

Was für unterschiedliche Buggy Boards gibt es?

Die Trittbretter für die großen Geschwister gibt es als einfache Boards und als komfortable Bauart mit Sitz bzw. Sattel. Welches Rollbrett für Ihren Nachwuchs infrage kommt, hängt von der Größe Ihrer Kinder ab und von dem Buggy-Modell. Das Durchhaltevermögen des älteren Kindes spielt dabei eine Hauptrolle.

Buggy Boards ohne Sitz

Universal Boards ohne Sitz lassen sich leicht am Kinderbuggy montieren und benötigen nur wenig Platz. Wenn Sie das Trittbrett nicht benötigen, findet das kompakte Modell problemlos einen Platz unter der Sitzfläche des Wagens. Die meisten Boards verfügen über zwei Rollen. Einige haben lediglich ein Rad und benötigen deshalb eine stabile Kupplung, die ein Kippen verhindert. Eher selten sind Trittbretter ohne Sitz mit vier Rollen. Das liegt daran, dass zwei Rollen ein besseres Kurvenverhalten bieten.

    Vorteile
  • Leichte Montage und Demontage
  • Gute Kontrolle
  • Platzsparend
  • Oft für viele Markenbuggys geeignet
  • Günstig
    Nachteile
  • Mehr Aufmerksamkeit beim Schieben nötig
  • Kind kann nicht sitzen
  • Weniger Komfort
  • Eingeschränkte Sicherheit

Kiddy Boards mit Sitz

Auf einem Rollbrett mit Sitz hat es das Kind bequem. Es muss weder laufen noch stehen, sondern sitzt gemütlich im Sattel. Einerseits ruht das Kind seine Beine aus, andererseits können Sie das Tempo vorgeben und haben mehr Spielraum. Beim Spaziergang entspannt dieses Modell die ganze Familie. Die gute Kontrolle ist hier ebenfalls gegeben, vor allem, wenn es sich um einen Sitz mit Gurt handelt. Dieser stellt sicher, dass Ihr Nachwuchs nicht herunterfällt oder aufspringt.

Im Vergleich zum einfachen Rollbrett braucht das Modell mit Sitz mehr Platz. Für die Montage benötigen Sie etwas länger, dafür bieten die Buggy Board Testsieger die Möglichkeit, den Sattel abzunehmen. So verwandelt sich das größere Trittbrett mit Sitz in ein kompaktes und platzsparendes Board. Die Position der Schiebegriffe muss zum Rollbrett passen.

    Vorteile
  • Mehr Komfort
  • Hoher Entspannungsfaktor
  • Sicherheit durch Sitz und Gurt
  • Anpassungsmöglichkeiten
    Nachteile
  • Mehr Platz nötig
  • Vergleichsweise teuer

Welche Buggy Board passt zu mir?

Das beste Buggy Board macht aus dem Buggy einen Kombi-Buggy und passt sich perfekt an den vorhandenen Wagen an. Bei Ihrer Auswahl kommt es vor allem auf den Altersunterschied zwischen Ihren Kindern an. Bei bis zu zwei Jahren Unterschied bietet sich ein Modell an, das dem größeren Kind viel Komfort bietet.

Das Kiddy Board ohne Sitz für aktive Kinder, die lieber stehen

Wenn Ihr großes Kind mindestens zwei Jahre alt ist, ist das einfache Rollbrett ohne Sitz die richtige Wahl. Einige Kleinkinder stehen schon früher sicher auf dem Board. Sie selbst wissen am besten, wie standfest und kräftig Ihr Nachwuchs ist und wie lange das Kind durchhält. Bei längeren Strecken ist das Trittbrett ein idealer Begleiter und sorgt dafür, dass alle zufrieden sind. Während das Kleine im Wagen entspannt, nimmt das Große alles um sich herum auf und freut sich über die Nähe zum Geschwisterchen und zu Ihnen.

Aktive Kinder laufen vielleicht eine Weile neben Ihnen her. Wenn die Schritte immer kürzer werden, stellen sie sich auf das Board und lassen sich schieben. So kommt keiner zu kurz und alle entspannen sich. Die besten Buggy Boards haben eine Anti-Rutsch-Trittfläche, auf der das Kind sicher steht. Mit etwas Übung fällt es den Kleinen immer leichter, aufzusteigen und abzusteigen. Am besten bringen Sie Ihrem Kind rechtzeitig bei, dass es sich immer gut festhält. So kann auf dem Weg zum Kindergarten oder Supermarkt nichts schiefgehen.

Das Buggy Board mit Sitz für kleine Kinder, die schnell müde werden

Wenn Ihre Kinder einen Altersunterschied von nur etwas über einem Jahr haben, brauchen Sie ein bequemes Geschwisterboard mit Sattel. Denn erst mit frühestens 18 Monaten sind die Kleinen stark genug, um längere Zeit auf dem fahrenden Brett zu stehen. Auf dem Board mit Sitz fühlen sich die Kinder sicherer und entspannen sich. Eine Sitzschale mit etwas erhöhter Rückenlehne bietet den nötigen Halt, wenn Ihr Nachwuchs seine Beine hängen lässt.

Wenn Ihr Kind doch einmal stehen möchte, lassen sich bei vielen Kiddy Boards die Sitze im Handumdrehen abnehmen. Vor allem die klappbaren Boards sind schnell zu verstauen, sei es im Fahrradkeller oder im Kofferraum Ihres Autos. Besonders viel Spaß machen die Boards, die zusätzlich zum Sitz ein Lenkrad haben. Hier haben die Kinder das Gefühl, selbst zu steuern.

Beachten Sie die maximale Belastbarkeit der Buggy Boards

Achten Sie darauf, dass Sie die maximale Traglast nicht überschreiten. Ansonsten kann es zu Schäden an Board und Buggy führen.

Welche Buggy Boards sind laut Tests am besten?

Bei der Stiftung Warentest gibt es lediglich einen Test von Kinderbuggys, aber keinen Testbericht zu Kiddy Boards. Der Buggy-Test befasst sich mit den Produkten von Joie, Quinny und weiteren bekannten Marken. Hier geht es vorwiegend um den Komfort und die Schadstoffe. Die Tester weisen zudem auf die Altersgruppe hin, für die die verschiedenen Wagen infrage kommen. Ebenso wie bei den Geschwisterboards gibt es bei Größe und Alterseignung gewisse Unterschiede.

Alternativ bekommen Sie hier die Kunden Rezensionen von Amazon in der Übersicht.

Buggy Boards ohne Sitz

Die Kinderwagen Boards im Test der Käufer von Lascal und Fillikid zeigen, dass die Buggy Boards leicht anzubringen sind. Außerdem fahren die Rollen problemlos über unebenen Boden, sodass Stöcker und Steine kein Hindernis darstellen. Andere Käufer berichten von einer schwierigen Lenkung der Rollen, welches sich auf eine schlechtere Lenkung des Kinderwagens überleitet. Zusätzlich wird die Größe des Buggy Boards bemängelt, da es bei Schieben des Kunderwagens stört und im Weg steht.

Buggy Boards mit Sitz

Bei den Buggy Boards mit Sitz haben die Käufer ihre Bewertung der Boards von Lascal und Bugaboo abgegeben. Hierbei geben die meisten Käufer an, dass die Kiddy Boards leicht zu montieren sind und die Boards problemlos ein- und ausklappbar sind. Andere Käufer bemängeln die Räder der Boards, welche zeitweise abrupt stoppen und schwergängig sind.

Was kosten Buggy Boards?

Die Preise richten sich nicht nur nach der Ausstattung der Buggy Boards. Teilweise sind sie ein Hinweis auf die Qualität und Haltbarkeit. Wenn Sie nach einem stabilen Board suchen, das aus dem Buggy einen Geschwisterwagen macht, steht vor allem die Sicherheit im Vordergrund. Gut zu wissen: Es gibt auch günstige Buggy Boards, die alle Sicherheitsansprüche erfüllen.

Günstige Buggy Boards: 50 bis 80 Euro

Die günstigen und einfachen Boards verfügen oft über ein modernes Kupplungssystem, das sich für verschiedene Kinderbuggys eignet. Bei den Universal-Boards zeigt Ihnen ein Blick auf die Kompatibilität, ob diese zu den Wagen von Hartan, Joolz, Bugaboo oder Joie passen. Schon ab etwa 50 Euro finden Sie Rollbretter mit gefederten Laufrädern, die komfortabel und sicher zugleich sind. Im Vergleich zu den teureren Modellen kann allerdings die Trittfläche kleiner sein. Des Weiteren ist mit einem höheren Verschleiß der günstigen Materialien zu rechnen.

Hochwertige Kinderwagen Boards: Ab 80 bis 120 Euro

In der Preiskategorie zwischen 80 und 120 Euro stehen Mitfahrbretter mit leichtlaufenden Rollen und einer einfach bedienbaren Schnellkupplung zur Verfügung. Ein solches Board befestigen Sie schnell an der Hinterachse Ihres Kinderwagens. Die zuverlässigen Geschwisterboards verfügen über eine Anti-Rutsch-Trittfläche. Sie lassen sich leicht hochklappen und erweisen sich als flexibel und robust. Die besten Modelle bieten mit großen Rädern viel Fußfreiheit. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Federung der Laufrollen, die den Komfort optimiert.

Premium-Boards: Ab 120 bis 180 Euro

Die besten Kiddy Boards für bis zu 180 Euro bieten viele Extras. Sie lassen sich auf breite Kombikinderwagen anpassen. Auch eine Einstellung der Höhe und Länge ist bei den Testsiegern möglich. Zu den besten Produkten gehört der BuggyBoard Maxi+. Dieser kombiniert die Vorteile des BuggyBoard Maxi mit einem Sattel. Auch andere Rollbretter in dieser Preisklasse überzeugen mit Ausstattungsmerkmalen wie einem Sitz, die Ihren Kindern die tägliche Fahrt erleichtern. Hierfür lohnt es sich, etwas tiefer in die Geldbörse zu greifen.

Wie lautet das Fazit für Buggy Boards?

Die Infos zu den wichtigen Merkmalen helfen Ihnen bei der Entscheidung. Darum finden Sie hier eine abschließende Übersicht über die Kriterien und Eignung der besten Kiddy Boards.

  • Für sparsame Familien gibt es günstige Boards für ca. 50 bis 80 Euro, die den größeren Geschwistern als sicheres Rollbrett am Kinderwagen dienen
  • Stabilere Modelle liegen in der Preisklasse von 80 bis 120 Euro und zeichnen sich durch eine verbesserte Qualität aus
  • Wenn Sie Ihren Kindern einen hohen Komfort gönnen wollen, kaufen Sie am besten einen der hochklassigen Testsieger für 120 bis 180 Euro
  • Ein bequemes Mitfahrbrett verfügt über einen Sitz, auf dem auch das ältere Kind entspannen kann
  • Wichtig ist, dass das Rollbrett zum Kinderwagen passt. Darum sollten Sie ein Universal Board auswählen oder ein Modell, das von der gleichen Marke wie der Einzel- oder Kombikinderwagenkommt
  • Das Trittbrett braucht die richtige Größe und Belastbarkeit für Ihr Kind, denn nur so bietet es unterwegs die nötige Sicherheit

Finden Sie in der Auswahl Ihren Testsieger bei den Mitfahrbrettern und machen Sie sich die alltäglichen Wege mit Ihren zwei oder mehr Kindern möglichst einfach.