Ratgeberübersicht
  1. Welche Arten von Brotbackmischungen gibt es?
  2. Wie gesund sind Brotbackmischungen?
  3. Wie lässt sich Brotbackmischung zubereiten?
  4. Was ist beim Kauf von Brotbackmischungen zu beachten?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Brotbackmischung-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Brotbackmischungen erleichtern das Brotbacken und erlauben vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten.
  • Neben gängigen Brotrezepten gibt es auch spezielle Backmischungen für besondere Bedürfnisse, etwa bei Glutenunverträglichkeit, Diabetes oder Candidose.
  • In puncto Geschmack können aber nicht alle Fertigmischungen mit selbstgemachtem Brotteig mithalten, daher sollte man Produkte vor dem Kauf eingehend vergleichen.

brotbackmischung-test

Brot gibt es bekanntlich in unzähligen Varianten. Dementsprechend vielfältig ist auch die Auswahl an Brotbackmischungen aus dem Handel. Von Brotbackmischungen für Bauernbrot über Brotmischungen für glutenfreies oder Vollkornbrot bis hin zu Brotbackmischungen für Weißbrot gibt es ein vielseitiges Angebot. Dabei unterscheiden sich Brote aus der Brotbackmischung nicht nur durch ihren Geschmack, sondern auch durch ihre Zubereitung.

Eine Packung Brotbackmischung steht zum testen vor einer Plastikpalette.

Brotbackmischungen finden Sie im Handel nicht nur als konventionelles Produkt, sondern auch als zertifiziertes Biolebensmittel wie hier von BIOVEGAN.

Beispielsweise kann man Brot nicht nur im Ofen, sondern auch im Brotbackautomat, der Pfanne, im Topf oder der Mikrowelle zubereiten. Gerade Brotbackmischung für den Brotbackautomaten gibt es hier inzwischen sehr häufig. Abgesehen von der Zubereitungsart sollte man beim Kauf von Brotbackmischungen laut Brotbackmischung-Tests aber noch auf ein paar weitere Dinge achten. Die Kaufberatung von WELT.de aus 2025 verrät Ihnen mehr über die Arten von Brotbackmischungen, deren Zubereitungsmöglichkeiten und wichtigen Kaufkriterien.

1. Welche Arten von Brotbackmischungen gibt es?

Im Grunde besteht Brot nur aus Wasser, Mehl und ggf. etwas Brotgewürz. Bei Sauerteigbrot, ebenso wie bei vielen Varianten an Weißbrot, kommt außerdem Hefe hinzu. Dabei kann man Brotrezepte einerseits nach der verwendeten Mehlart unterscheiden. Andererseits gibt es auch bei der Verwendung von Hefe große Unterschiede.

Sowohl die gewählte Mehlart, als auch die verwendete Hefemenge entscheiden letztendlich über die Art der Zubereitung und Verwendungsmöglichkeiten des Brotes. Das kann entweder die Ruhe- und Backzeit des Brotteigs oder aber die Eignung des Brotes für individuelle Ernährungskonzepte betreffen.

brotmischung

Mit einer Brotbackmischung haben Sie alle Zutaten direkt in einer Tüte – genau so, wie Ihr Brot am Ende werden soll.

1.1. Brotbackmischung nach Mehltyp

Brot aus Vollkorn und Pseudogetreide ist ideal für Diabetiker:

Diabetiker müssen Zucker in ihrer Ernährung so gut es geht meiden. Dieser ist in kohlenhydratreichem Mehl leider sehr üppig vorhanden. Das gilt insbesondere für raffiniertes Weißmehl aus geschälten Weizenkörnern. Vollkorngetreide und Pseudogetreide sind hier deutlich besser für Diabetiker geeignet, weil sie weniger Kohlenhydrate enthalten.

Mehl wird gemeinhin aus sehr unterschiedlichen Getreidearten zubereitet. Darüber hinaus gibt es auch unterschiedliche Mahlgrade und Mehl aus sogenanntem Pseudogetreide. Letzteres wird gerne für glutenfreie Brotbackmischungen verwendet.

Ebenso ist die Verwendung von Vollkornmehl oder Mehl aus Pseudogetreide gesünder, enthalten entsprechende Brotbackmischungen im Vergleich zu Backmischungen aus Weißmehl doch weniger Kalorien.

Mit Blick auf die Gesundheit gilt neben glutenfreier Brotbackmischung und Vollkorn-Backmischungen vor allem Brotbackmischung aus Dinkel als besonders gesund. Das “Urkorn” unter den Weizenarten gilt als besonders nährstoffreich und kalorienarm und wird darum gerne als Fitnessbrot gehandelt.

Nachstehend finden Sie noch einmal alle wichtigen Details zu verschiedenen Mehlsorten in Brotbackmischungen:

Weizenart Eigenschaften
Brotbackmischung aus Weißmehl
  • Brotbackmischung mit raffiniertem Mehl aus geschälten Getreidekörnern
  • meist Weizenmehl
  • wichtig in Brotbackmischung für Weißbrot
  • Brotbackmischung mit Mehl dieses Typs ist nicht glutenfrei, sehr kalorienreich und enthält viele Kohlenhydrate
Brotbackmischung aus Vollkornmehl
  • Brotbackmischung aus Vollkorn, das nicht geschält wurde
  • beliebt sind vollkornhaltige Brotbackmischungen mit Dinkel oder Roggen
  • unerlässlich als Brotbackmischung für Bauernbrot, Schwarzbrot und Roggenmischbrot
  • als kohlenhydratarme Brotbackmischung auch für Diabetiker geeignet
Brotbackmischung aus Mehlersatz
  • enthält Mehl aus Pseudogetreide wie Amaranth, Buchweizen, Quinoa oder Teffmehl
  • Brotbackmischung ist glutenfrei
  • auch für Diabetiker empfehlenswert
  • ideal zum Abnehmen, da Brotbackmischung nur wenige Kalorien enthält
brotbackmischung dinkel

Auch Low-Carb oder als Bio-Variante werden Brotbackmischungen angeboten.

1.2. Brotbackmischung nach Hefegehalt

Wie ein Brot schmeckt und ob es hell oder dunkel ist, entscheidet sich in der Regel an der Menge der zugesetzten Hefe und wie lange man diese im Teig gehen lässt. So hat Weißbrot im Vergleich zu Schwarzbrot zum Beispiel einen eher geringen Hefeanteil. Auch müssen Brotbackmischungen für Ciabatta, Baguette und andere Weißbrote mit nur 2 bis 3 Stunden Ruhezeit deutlich kürzer gehen als Schwarzbrot, bei dem die Ruhezeit mitunter 24 Stunden oder gar mehrere Tage betragen kann.

Wissenswertes: Bei Hefe handelt es sich um eine besondere Pilzart, die im Brot für das locker luftige Aufgehen des Teiges verantwortlich ist. Die Hefepilze ernähren sich im Brotteig von den Kohlenhydraten des Mehls und bewirken eine Säuregärung, deretwegen Hefebrot mit langer Ruhezeit leicht säuerlich schmeckt. Man spricht hier auch vom sogenannten Sauerteig, wie er beispielsweise für Schwarzbrot, Bauernbrot oder Vinschgauer üblich ist.

Während selbstgemischter Brotteig häufig mit feuchten Hefewürfeln angesetzt wird, verwenden Brotbackmischungen Trockenhefe.

Brotbackmischung im Test: Auf der Verpackung sind viele Qualitätssiegel.

Die Brotbackmischungen von BIOVEGAN und anderen Herstellern enthalten alle für das Brot nötigen trockenen Zutaten.

Daneben gibt es auch durchaus Brotmischungen ohne Hefe, weshalb hier wie folgt unterschieden werden muss:

Kategorie Besonderheiten
Brotbackmischung mit Hefe z.B. Brotbackmischung mit Sauerteig und Brotmischungen für Schwarzbrot, Bauernbrot, Vinschgauer, Vollkornbrot, Baguette oder Ciabatta,
Brotbackmischung ohne Hefe vor allem bei Schnellbrot, Vitalbrot, glutenfreiem Brot, und Spezialbrot für Menschen mit Candidose (Candida ist ein Hefepilz)
Organic Workout Brotbackmischung

2. Wie gesund sind Brotbackmischungen?

Gemäß Brotbackmischung-Tests hängt der Gesundheitswert von Brotbackmischungen von den Inhaltsstoffen ab. Wie bereits erwähnt, kann Weißmehl für einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten im Brot sorgen und durch seinen Glutengehalt auch Menschen mit Glutenunverträglichkeit Probleme bereiten. Dagegen überzeugen Vollkornbrot und Brot aus Pseudogetreide häufig durch einen besonders hohen Gehalt an Nährstoffen, wie zum Beispiel:

  • Ballaststoffe
  • Aminosäuren (z.B. Isoleucin, Cystein, Phenylalanin)
  • ungesättigte Fettsäuren (v.a. Omega-Fettsäuren)
  • Mineralstoffe (z.B. Eisen, Kalzium, Magnesium und Zink)
  • Vitamine (v.a. B-Vitamine und Vitamin E)

3. Wie lässt sich Brotbackmischung zubereiten?

brotbackmischung glas

Je nach Hersteller benötigen Sie für die Brotbackmischung nur etwas Wasser, manchmal auch Öl, Quark oder Essig.

Bei Brotbackmischung handelt es sich um Trockenpulver, das man zur Teigherstellung mit Wasser vermischen muss. WELT.de rät dazu, sich bei der Wassermenge genau an die Vorgaben des Herstellers zu halten.

Ansonsten könnte die Brotbackmischung zu klebrig und feucht werden. Das führt gerade beim Backen im Ofen ohne Form dazu, dass das Brot flach auseinandergeht, anstatt schön aufzugehen.

Klassische Brotbackmischungen mit Hefe müssen nach der Teigzubereitung meist noch eine gewisse Ruhezeit durchlaufen, ehe sie gebacken werden. Bei Schnellbrot kann das Backen hingegen oft sofort oder nach nur sehr kurzer Ruhezeit erfolgen.

Was die Backweise anbelangt, ist das Brotbacken im Ofen sicher die gängigste Variante. Allerdings gibt es inzwischen auch Brotbackmischungen, die sich zur Herstellung von Pfannenbrot oder Topfbrot eignen. Ebenfalls erhältlich ist Brotbackmischung für den Brotbackautomaten oder die Mikrowelle.

Achtung: Brotbackmischung-Tests geben zu bedenken, dass es gerade bei Brot aus der Mikrowelle und dem Brotbackautomaten häufig nicht zu einer schönen Krustenbildung kommt. Gegebenenfalls muss man eine entsprechende Brotbackmischung im Backofen fertig backen, um eine schöne Kruste zu erhalten.

Verschiedene Zubereitungsarten für Brot haben gewisse Vor- und Nachteile. Die größten Unterschiede ergeben sich hierbei zwischen traditionellem Ofenbrot und Mikrowellenbrot, daher hier eine kleine Pro- und Contra-Liste zu Brot aus der Mikrowelle:

    Vorteile
  • Brot brennt in der Mikrowelle nicht an
  • Brotbackmischungen für die Mikrowelle haben eine kurze Backzeit
  • viele glutenfreie Brotbackmischungen ohne Hefe
    Nachteile
  • Mikrowellenbrot gelingt nur mit Form
  • keine schöne Kruste am Brot

4. Was ist beim Kauf von Brotbackmischungen zu beachten?

Die meisten Brotbackmischungen werden in luftdicht verpackten Beuteln zu je 200 bis 900 g und für 0,40 bis 2,50 Euro pro 100 g verkauft. Manchmal gibt es auch sehr originelle Brotbackmischungen im Glas. Diese sind wegen der Glasverpackung aber manchmal etwas teurer als die günstige Brotbackmischung im Beutel. Daher lohnt sich ein Vergleich des Inhalts (in Gramm).

Organic Workout Brotbackmischung

Das Schöne ist aber, dass die Zutaten bei Brotbackmischung im Glas in der Regel separat übereinander geschichtet sind. Dadurch ergibt sich ein kunstvolles Schichtmuster, dass die Brotbackmischungen zu idealen Geschenken für Hobbybäcker machen. Gute Anbieter für Brotbackmischungen sind Bio- und Vollkorn-Hersteller wie:

  • Aurora
  • Bauckhof
  • Bielmeier
  • Biovegan
  • Demeter
  • Goldähren
  • Minerva

Stiftung Warentest hat bereits 2005 verschiedene Brotbackmischungen getestet (Stand: 3/23). Dabei lag das Hauptaugenmerk auf Bewertungskriterien wie Geschmack und Schadstoffbelastung. Einen wirklichen Brotbackmischung-Testsieger gab es damals nicht, denn keines der getesteten Produkte erhielt die Note “sehr gut”. Die wirklich beste Brotbackmischung muss also noch gefunden werden.

Eine Packung getestete Brotbackmischung lehnt an ein Verkaufsregal.

In der Regel sind in der Brotbackmischung Zutaten für ein Brot enthalten, wie auch hier in dem Produkt von BIOVEGAN.

Hauptkritikpunkt der Stiftung Warentest war einerseits, dass manche Brotbackmischungen entweder fad oder unangenehm schmecken. Einige Produkte fielen gar durch den Geschmack von Maschinenöl auf. Nicht überzeugen konnten hier die Produkte von Küchenmeister, Aldi/Nord, Diamant, Gloria und Ruf, wobei Weißbrote insgesamt schlechter abschnitten als Vollkorn- und Roggenmischbrote.

In Sachen Schadstoffbelastung bemängelte die Testeinrichtung des Weiteren das Landbrot der Marke Seitenbacher. Hier fanden sich im Rahmen von Brotbackmischung-Tests Mengen von krebserregendem Acrylamid in der Brotbackmischung, das in Lebensmitteln durch zu starke Erhitzung von Stärke zustande kommt.

brotbackmischung bio

Sie können Brotbackmischungen auch glutenfrei und allergenfreie Backmischungen kaufen.

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Brotbackmischung-Tests bzw. Vergleichen suchen

Nachstehend beantwortet Ihnen WELT.de noch einige wichtige Fragen zum Kauf und zur Verwendung von Brotbackmischung:

5.1. Sollte man bei Brotbackmischung auf Bio setzen?

Ja. Natürliche Brotbackmischungen aus Bio-Herstellung gewährleisten, dass Getreide für die Mehlerzeugung biologisch angebaut und nicht gentechnisch verändert wurde. Außerdem kann man insbesondere bei Bio-Marken auch häufig gute kohlenhydratarme und glutenfreie Brotbackmischungen kaufen.

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5.2. Gibt es Brotbackmischungen auch im Set?

Gelegentlich gibt es Angebote zu Brotbackmischungen mit Form oder Kochlöffeln. Ebenso sind mehrteilige Sets mit Brotbackmischung im Vorteilspack erhältlich.

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5.3. Wie lange sollten Sie Brotbackmischungen backen?

Das hängt von der Zubereitungsart und dem Brottyp ab. Schnellbrot ohne Hefe aus der Mikrowelle muss man oft nur wenige Minuten backen. Sauerteigbrot aus dem Ofen braucht deutlich länger und hat eine Backzeit von bis zu 60 Minuten.

Organic Workout Brotbackmischung

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5.4. Wie lange halten Brotbackmischungen?

Das lässt sich nicht einheitlich beantworten. Dank der ausschließlich trockenen Komponenten in Brotbackmischung ist ihre Haltbarkeit in der Regel sehr gut und kann bis zu 1 Jahr oder mehr betragen. Auch lassen sich zahlreiche Mischungen selbst nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums noch weiter verwenden. Allerdings könnte gerade bei Brotbackmischungen mit Trockenhefe die Wirksamkeit der Hefe stark nachlassen.

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5.5. Welches ist das gesündeste Brot aus Brotbackmischung?

Am gesündesten sind Brotbackmischungen für Vollkorn-, Dinkel- und Roggenbrot. Auch einige glutenfreie und kalorienarme Mischungen für Brot aus Pseudogetreide können in Sachen Gesundheit einiges leisten.

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Im Video vorgestellt: Brotbackmischung

In diesem Video zeigen wir euch, wie ihr ganz einfach ein leckeres Mehrkornbrot mit einer Fertigmischung aus dem Aldi und Wasser backen könnt. Schritt für Schritt führen wir euch durch den Backprozess und geben hilfreiche Tipps und Tricks für ein perfektes Ergebnis. Lasst euch inspirieren und genießt ein selbstgemachtes und gesundes Brot!