
Auf diesem Bild sehen wir ein TFA-Grill-Bratenthermometer, bei dem die Kerntemperaturen für unterschiedliche Fleischsorten gekennzeichnet sind.
Ein gutes Bratenthermometer liefert exakte Messergebnisse und lässt sich leicht ablesen. Dabei sollten Sie beim Kauf folgende Faktoren beachten:
Die Anzeige: Analog oder digital
Bei der Temperaturanzeige haben Sie die Wahl zwischen analog und digital. Hier liegt gleichzeitig auch der größte Unterschied bei Bratenthermometern.
Thermometer mit Digitalanzeige sollten im Idealfall ein großes Display aufweisen, damit sich die Temperatur leichter ablesen lässt. Einige Modelle zeigen neben der Bratentemperatur sogar einen Text wie „fertig“, „guten Appetit“ oder einen grünen Smiley an, sobald der richtige Garpunkt erreicht ist.
Die analoge Anzeige gibt ganz klassisch über die Nadel die Temperatur an, gibt Ihnen bei manchen Modellen aber ebenfalls Auskunft über die ideale Gartemperatur bestimmter Fleischsorten. Einigen analogen Bratenthermometern liegt auch einfach eine Tabelle mit den Garzeiten und Temperaturen für verschiedene Fleischsorten bei.
Hitzebeständigkeit: Bis 300 °C sollte es halten
Beim Messen der Fleischtemperatur gibt es verschiedene Vorgehensweisen. So können Sie die Kerntemperatur während der gesamten Garzeit im Ofen messen. Dafür wird ein hitzebeständiges, analoges Thermometer oder die Messeinheit des digitalen Bratenthermometers im Fleisch platziert. Hitzebeständige Modelle halten in der Regel Temperaturen bis zu 300 °C stand. Alternativ können Sie die Temperatur mit einem externen, nicht hitzebeständigen Thermometer in regelmäßigen Abständen kontrollieren.
Extras: Wenn Sie Zusatzfunktionen brauchen
Analoge Bratenthermometer sind meist sehr einfach gehalten. Sie beschränken sich auf das Anzeigen der Temperatur. Digitale Thermometer bieten Ihnen da deutlich mehr Extras. Oft sind sie mit einem Timer und einer Alarmfunktion ausgestattet. Ein Signalton weist Sie dann darauf hin, dass der Braten die ideale Kerntemperatur erreicht hat.
Bei manchen Modellen können Sie sogar einstellen, welche Fleischsorte Sie zubereiten wollen. Das Gerät ermittelt dann den perfekten Garpunkt und gibt Alarm, sobald die Temperatur erreicht ist. Einige Thermometer messen nicht nur die Temperatur im Inneren des Fleisches, sondern auch die Umgebungshitze im Ofen.
Reinigung: Manche Modelle können in den Geschirrspüler
Hygiene ist beim Umgang mit Lebensmitteln äußerst wichtig. Damit Sie Ihr Bratenthermometer nach dem Gebrauch gründlich reinigen können, sollte es ausreichend wasserabweisend sein. Einige Modelle sind zu 100 % wasserdicht oder sogar spülmaschinentauglich. Macht der Hersteller diesbezüglich keine Angaben, können Sie davon ausgehen, dass das Gerät nicht wasserdicht ist und nicht in den Geschirrspüler kann.
Handhabung: 10 cm lang sollte das Thermometer sein sein
Bratenthermometer haben das Display beziehungsweise die Anzeige entweder direkt am Spieß oder verfügen über ein hitzebeständiges Kabel mit Nadel und Anzeige. Wichtig ist, dass Spieß oder Nadel lang genug sind, um eine genaue und sichere Bedienung zu gewährleisten. Mindestens 10 cm Länge sind von Vorteil. Auch bei den digitalen Thermometern sollte die Handhabung trotz mehrerer Tasten nicht zu umständlich sein.
App-Steuerung: Bieten noch mehr Extras
Einige Hersteller wie Meater bieten zusätzlich die passende App zum Bratenthermometer an. Das Thermometer wird hier via Bluetooth, WiFi oder über ein Kabel mit dem Smartphone verbunden. Die App liefert Ihnen dann alle Informationen zum Verlauf des Garprozesses. So kann sie beispielsweise selbstständig berechnen, wann das Stück Fleisch gar sein sollte.