Ratgeberübersicht
  1. Welche Arten von Bleistiften gibt es?
  2. Aus welchem Material besteht der beste Bleistift?
  3. Welche Härtegrade und Minenstärken gibt es für Bleistifte?
  4. Welche Tipps geben Online-Bleistift-Tests zur Verwendung?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Bleistift-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Bleistifte sind als Holzbleistifte oder Druckbleistifte besonders beliebt. Sie sollten robust sein und gut in der Hand liegen. Besonders praktisch ist ein Bleistift, wenn nicht nur die Spitze, sondern auch das Bleistiftende eine Funktion hat, zum Beispiel bei einem Bleistift mit Radiergummi.
  • Die Bleistifte unterscheiden sich vor allem durch die enthaltene Bleistift-Mine, die unterschiedliche Härtegrade aufweist. Weiche Bleistifte werden vor allem für künstlerische Bilder genutzt, harte Bleistifte für technische Zeichnungen. Der Standardbleistift hat den Härtegrad HB.
  • Bleistifte lassen sich für Werbezwecke individuell bedrucken. Sie sind einzeln oder im Set erhältlich. Das Set kann mehrere gleiche Bleistifte oder Modelle mit unterschiedlichen Härtegraden enthalten.

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Ein Bleistift ist ein unverzichtbares Werkzeug für Künstler, Schüler oder Büroangestellte. Mit ihm wird geschrieben, gezeichnet und skizziert. Seine Mine besteht aus Graphit und ist in verschiedenen Stärken und Härtegraden erhältlich. Der Schaft besteht aus Holz oder Kunststoff und wird nicht nur in verschiedenen Farben lackiert, sondern auch als individuelle Werbefläche genutzt. In unserer Bleistift-Kaufberatung 2025 auf welt.de gehen wir auf die verschiedenen Arten von Bleistiften ein. Wir informieren Sie über die wichtigsten Kaufkriterien für Bleistifte und geben Ihnen zudem Tipps zur Verwendung.

1. Welche Arten von Bleistiften gibt es?

Ein Bleistift liegt auf dem Tisch.

Der Härtegrad von Schreibwelt Bleistiften geht von 9H (besonders hart) bis 9B (besonders weich). Härtere Bleistifte mit hohen Zahlen eignen sich besser für feine Linien und technische Zeichnungen, während weichere Bleistifte für dunklere Schattierungen und Skizzen verwendet werden.

Wenn man den Begriff Bleistift so definiert, dass es sich um ein Werkzeug mit einer Mine handelt, die sich beim Schreiben auf Papier oder einem anderen Untergrund abträgt, dann können auch Farbstifte oder Kohlestifte im weiteren Sinne zu den Bleistiften gezählt werden. In unserem Bleistift-Vergleich hier auf welt.de haben wir in der Produkttabelle vor allem Standardbleistifte aufgeführt, die weiteren Typen von Bleistiften möchten wir der Vollständigkeit halber jedoch ebenfalls benennen.

1.1. Ein Standardbleistift besteht aus einer Mine in einem Schaft aus Holz

Bleistift wird in der Hand gehalten.

Wir empfehlen Ihnen die Spitzen der Schreibwelt Bleistifte regelmäßig zu spitzen, wenn die Spitze stumpf wird. Dies ermöglicht Ihnen stets eine präzise und gleichmäßige Linienführung.

Die Mine des Standardbleistifts nutzt sich beim Schreiben oder Malen ab. Umgangssprachlich sagt man, der Bleistift wird stumpf. Dadurch verändert sich auch die Dicke der Linie beim Schreiben oder Malen mit dem Bleistift. Ein spitzer Bleistift kann feinere Linien ziehen als ein stumpfer Bleistift.

Damit die gesamte Bleistift-Mine genutzt werden kann und die Spitze nicht stumpf wird, muss der Bleistift regelmäßig angespitzt werden. Dadurch wird der Standardbleistift nach und nach kürzer. Mit einer Bleistiftverlängerung lässt sich der gesamte Bleistift nutzen und die Mine komplett aufbrauchen.

Eine Bleistift-Mine kann bei zu viel Druck abbrechen, sodass der Stift so lange angespitzt werden muss, bis sich die Mine im Schaft wieder zu einer Bleistiftspitze formt. Beim Anspitzen fallen entsprechend Holzspäne an.

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Zum Zeichnen sind weiche Bleistifte eine gute Wahl.

1.2. Ein Druck-Bleistift ist ein mechanischer Bleistift

Die Bleistift-Minen sind beim Druck-Bleistift nicht fest mit dem Schaft verbunden, sondern in einem Minenbehälter innerhalb des Bleistifts untergebracht. Über einen Druckmechanismus wird die Bleistift-Mine im Druckbleistift Stück für Stück durch die Spitze des Schafts nach vorne geschoben.

Beim Druck-Bleistift handelt es sich um einen Bleistift ohne Anspitzen. Wenn die Mine aufgebraucht ist, wird sie durch eine neue Mine ersetzt. Der Druck-Bleistift ist besonders robust und bricht weniger ab als ein Standardbleistift.

Die Vor- und Nachteile von einem Druck-Bleistift im Vergleich zu einem Standardbleistift führen wir nachstehend hier auf welt.de an:

    Vorteile
  • dauerhaft nutzbar
  • nachfüllbare Minen
  • muss nicht angespitzt werden
  • bricht nicht so schnell ab
  • wird nicht stumpf
    Nachteile
  • Minen müssen nachgekauft werden
  • keine warme Haptik
  • Gehäuse aus Kunststoff

1.3. Beidseitig genutzte Bleistifte sind zum Beispiel Bleistifte mit Radiergummi

Zwei Bleistifte mit Radiergummi am Ende.

Schreibwelt Bleistifte sind besonders praktisch, da nicht nur die Spitze, sondern auch das Bleistiftende eine Funktion hat. Hier besitzt der Bleistift zum Beispiel einen Radiergummi.

Die meisten Kinder probieren im Schulalter einmal aus, ob sich ein Bleistift tatsächlich von zwei Seiten anspitzen lässt. Das zweite Ende des Bleistifts lässt sich aber auch sinnvoller nutzen, beispielsweise wie bei einem Bleistift mit Radiergummi. So ist der Radiergummi immer griffbereit und kann nicht verloren gehen. Die meisten Radiergummis sind allerdings nur kurz und halten unter Umständen nicht so lange wie der Bleistift selbst.

Innovativ ist der Sprout-Bleistift. Am Ende des Bleistifts befindet sich eine kleine Kapsel mit Samen. Wenn der Bleistift zum Schreiben zu kurz geworden ist, dann kann er in die Erde gesteckt werden und aus den Samen gedeihen Pflanzen. Bei den Pflanzen handelt es sich beispielsweise um Kräuter oder um Blumen. Bleistift-Tests weisen darauf hin, dass mit Sprout-Bleistiften auf den Lebenszyklus und auf das für Bleistift notwendige Holz hingewiesen werden soll.

Die wesentlichen Merkmale der verschiedenen Bleistift-Typen fassen wir hier auf welt.de in folgender Tabelle übersichtlich zusammen:

Art des Bleistifts Merkmale
Standardbleistift
  • Schaft aus Holz
  • Mine und Schaft sind miteinander verbunden
  • muss angespitzt werden
  • kann stumpf werden oder abbrechen
Druckbleistift
  • Schaft aus Kunststoff
  • Minen befinden sich im Behältnis im inneren des Schafts
  • Druckmechanismus schiebt Mine durch die Schaftspitze
  • nachfüllbar
  • wird selten stumpf und bricht selten ab
beiseitiger Bleistift
  • für beide Bleistiftmodelle möglich
  • nutzt das zweite Ende des Bleistifts
  • mit Radiergummi, Bleistiftverlängerung oder Samenkapsel gängig

2. Aus welchem Material besteht der beste Bleistift?

2.1. Der Schaft des Bleistifts besteht aus Holz oder Kunststoff

Was ist Graphit?

Graphit ist das Material, aus dem die Mine des Bleistifts besteht. Es ist ein weiches Mineral aus Kohlenstoff, das in Schichten angeordnet ist und eine dunkle, trockene Linie erzeugt. Die Härte der Mine wird durch den Anteil an Ton oder anderen Materialien bestimmt, die beim Herstellungsprozess hinzugefügt werden.

Der Schaft eines Standardbleistifts besteht aus Holz. Besonders häufig wird Lindenholz für Bleistifte verwendet. Lindenholz ist ein einheimisches Holz mit einem geringen Gewicht und einer geringen Dichte. Weil es auch verhältnismäßig weich ist, lässt sich Lindenholz einfach zu Bleistiften verarbeiten. Beim Anspitzen splittert es weniger und die Bleistifte sind leicht und angenehm in der Haptik.

Holzbleistifte werden von außen in verschiedenen Farben lackiert und können für Werbezwecke bedruckt werden. Meistens sind Holzbleistifte rund, Sie finden aber auch sechseckige Holzbleistifte. Um den Grip des Holzbleistiftes zu erhöhen, kann der Schaft mit einer Mulde aus Gummi ausgestattet sein.

Der Schaft eines Druck-Bleistifts ist eine Hülle aus Kunststoff. Sie ist ebenfalls in verschiedenen Farben erhältlich und kann ergonomisch geformt sein. Die Haptik von Kunststoff ist oft weniger angenehm als Holz, sodass Gummimulden für einen guten Grip und eine angenehme Haptik auch für Druck-Bleistifte üblich sind.

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Holzbleistifte müssen Sie regelmäßig anspitzen.

2.2. Der klassische Bleistift hat Minen aus Graphit

Obwohl in der Bezeichnung von Bleistiften das Wort Blei enthalten ist, besteht die Mine eines Bleistifts aus Graphit beziehungsweise Graphitpulver und Ton. Dieses Gemisch wird in Stangenform gepresst und bei hoher Temperatur gebrannt. Anschließend wird die Mine in eine Holzhülle eingefügt und mit einem Klebstoff fixiert. Die Schreibfarbe eines Bleistifts ist Schwarz. Die Farbintensität ist aber unter anderem von dem Härtegrad des Bleistifts abhängig.

Gut zu wissen: Dem Bleistift ähnlich sind Buntstifte. Auch sie bestehen aus einer Mine und einem Holzschaft. Die Minen werden jedoch aus Farbpigmenten, Bindemitteln und Wachsen. Durch die enthaltenen Farbpigmente ist die Schreibfarbe von Buntstiften in vielfältigen Farben verfügbar.

3. Welche Härtegrade und Minenstärken gibt es für Bleistifte?

3.1. Die Härtegrade von Bleistiften reichen von sehr weich bis sehr hart

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Technische Zeichnungen gelingen mit einem harten Bleistift besonders gut.

Der Härtegrad eines Bleistifts wird auf dem Holzbleistift aufgedruckt. Neben einer Ziffer finden Sie dort die Abkürzungen B, H, HB oder F.

Weiche Bleistifte werden mit dem Buchstaben B gekennzeichnet. Das B steht für Black, weil weiche Bleistifte besonders farbintensiv und schwarz schreiben. Die Zahlen 2 bis 9 definieren den Härtegrad des Bleistifts im Detail. Je höher die Zahl vor dem B ist, desto weicher ist der Bleistift. Der Bleistift 2B ist somit härter als ein Bleistift mit 4B oder ein Bleistift mit 6B. Besonders weich ist ein Bleistift mit dem Härtegrad 8B oder 9B.

Ein harter Bleistift trägt die Kennzeichnung H für hart. Auch bei einem harten Bleistift kann der Härtegrad variieren, je höher die Ziffer, desto härter ist der Bleistift. Üblich sind Bleistifte von 2H bis 9H. Ein harter Bleistift hat eine hellere Schreibfarbe als ein weicher Bleistift.

Mittelharte Bleistifte werden mit HB (hard black) gekennzeichnet und oft mit F für firm, fest gleichgesetzt.

Gut zu wissen: Je weicher ein Bleistift ist, desto besser lässt er sich radieren.

Die nachstehende Tabelle hier auf welt.de gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Härtegrade von Bleistiften:

Typ des Bleistifts Härtegrad
weicher Bleistift
  • B sowie 2B bis 9B
  • schwarze, intensive Schrift
mittelharter Bleistift
  • HB oder F
  • mittlere Schriftfarbe
  • keine Bezeichnung mit Ziffern
harter Bleistift
  • H sowie 2H bis 9H
  • helle, fast graue Schrift

3.2. Bei Druck-Bleistiften können Sie die Minen nicht nur nach dem Härtegrad, sondern auch nach dem Durchmesser auswählen

Minen für Druck-Bleistifte sind laut Bleistift-Tests im Internet 60 mm lang. Die Stärke der Minen wird als Durchmesser angegeben und reicht üblicherweise von 0,3 mm bis zu 3,15 mm. Je größer der Durchmesser ist, desto dicker sind die Linien, die Sie mit dem Bleistift schreiben oder zeichnen.

4. Welche Tipps geben Online-Bleistift-Tests zur Verwendung?

4.1. Ein Bleistift für Schulanfänger sollte robust und einfach in der Handhabung sein

Für Schulkinder bietet sich ein Holzbleistift mit dem Härtegrad HB an. Dieser ist robust und liefert ein angenehmes Schriftbild, ohne dass Ihr Kind zu fest aufdrücken muss. Dadurch bricht der Bleistift auch nicht so schnell ab. Für einen guten Grip beim Halten des Bleistifts ist ein Modell mit zusätzlichen Gummimulden für Kinder eine gute Wahl. Ein integrierter Radiergummi kann nicht verloren gehen.

4.2. Ob Sie den Bleistift zum Zeichnen oder Schreiben oder den Bleistift für Kunst nutzen sollten, ist vom Härtegrad abhängig

Zum Schreiben empfehlen Bleistift-Tests im Internet einen Bleistift mit dem Härtegrad B, HB oder F. Es handelt sich um Standardbleistifte, die ein gutes Schriftbild in mittler Farbintensität liefern.

Künstler nutzen für Bleistift-Zeichnungen weiche Bleistifte der Härtegrade B bis 3B. Sehr weiche Bleistifte von 4B bis 9B bieten sich ebenfalls zum Skizzieren oder zum Schattieren von Bleistift-Bildern an. Die Farbe reicht von Schwarz bis zu tiefem Schwarz.

Verwenden Sie einen Bleistift für technische Zeichnungen, dann ist ein etwas hellerer und härtere Bleistift mit dem Härtegrad H bis 5H passend. Für besonders feine Linien benötigen Sie nicht nur einen spitzen Bleistift, sondern auch einen besonders harten Bleistift von 7H bis 9H. Er wird zum Beispiel zum Kartographieren genutzt.

In den Kategorien zum Verwendungszweck finden Sie in unserer Produkttabelle auf welt.de pro Bleistift die empfohlene Verwendung, basierend auf Kundenrezensionen.

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Im weiteren Sinne zählen auch Buntstifte zu Bleistiften, denn ihr Aufbau ist vergleichbar.

4.3. Ein Bleistift schreibt besonders gut auf Papier

Auf Papier können Sie Bleistifte mit jedem Härtegrad verwenden, besonders gut schreiben jedoch mittelharte und weiche Bleistifte auf Papier. Möchten Sie mit dem Bleistift technische Zeichnungen auf Folien, Film oder transparentem Papier anfertigen, dann wird dafür meistens ein harter Bleistift benötigt.

In der Werkstatt ist es häufig notwendig, auf Materialien wie Holz, Fliesen oder Metall Markierungen zu setzen. Dazu ist ebenfalls meistens ein harter Bleistift von Vorteil.

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Bleistift-Tests bzw. -Vergleichen suchen

5.1. Welches Bleistift-Zubehör gibt es?

Für einen spitzen Bleistift aus Holz ist ein Anspitzer zwingend notwendig. Anspitzer erhalten Sie für verschieden dicke Bleistifte. Der Standarddurchmesser eines Holzbleistiftes beträgt 8 mm. Maxi-Bleistifte und -Buntstifte haben einen Durchmesser von 11 mm, sogenannte XXL-Bleistifte einen Durchmesser von 15–17 mm.

Als weiteres Zubehör bietet sich ein Radiergummi und eine Aufbewahrungshülle oder -box an.

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5.2. Gibt es Bleistifte nur einzeln zu kaufen?

Bleistifte kaufen Sie in Schreibwarengeschäften häufig einzeln. Sie erhalten aber auch Bleistift-Sets mit mehreren Bleistiften. Die Bleistift-Sets können mehrere gleiche Bleistifte oder aber Bleistifte mit unterschiedlichen Außenfarben oder Bleistifte mit unterschiedlichen Härtegraden beinhalten.

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5.3. Wie teuer ist ein Bleistift?

Ein günstiger Bleistift kostet etwa 2,– Euro. Sie können für einen Bleistift aber auch 10,– Euro oder mehr ausgeben.

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5.4. Welche Hersteller haben die besten Bleistifte im Sortiment?

Namhafte Marken und Hersteller für Bleistifte sind neben anderen

  • Faber Castell
  • Montblanc
  • Lamy
  • Stabilo
  • Pica
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5.5. Gibt es einen Bleistift-Testsieger?

Leider hat die Stiftung Warentest keine Bleistifte untersucht. Daher können wir Ihnen für Bleistifte leider keinen Testsieger nennen. In unserer Produkttabelle hier auf welt.de finden Sie jedoch einen Vergleichssieger für Bleistifte, auf den wir Sie sehr gerne verweisen.


Quellenverzeichnis:

Was ist ein Bleistift? (2022, 5. August). https://www.reidinger.de/der-bleistift/

Sprout World. (2022, 21. September). The original plantable pencil from Sprout World.https://sproutworld.com/bleistifte/?lang=de

Schiele, C. (2011, 20. September). Geschichte: Der Bleistift im Wandel der Zeit. Bayerischer Rundfunk. https://www.br.de/franken/inhalt/kultur/faber-castell-250-jahre-bleistift-entstehungsgeschichte100.html

Härtegrade von Bleistiften verstehen. (o. D.). EFA-ECom. https://www.eberhardfaber.de/thematic-worlds/drawing-and-modelling/Understanding-the-degree-of-hardness-of-pencils

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