Der Markt an Bewegungsmeldern ist groß – die häufigste Art sind jedoch Automatik- oder Funk-Bewegungsmelder, die für gute Sicht in der Dunkelheit sorgen und gleichzeitig als Abschreckung für Einbrecher dienen können. Diese Kaufmerkmale gelten jedoch in Bezug auf alle Varianten:
Einsatzbereich
Die meisten Bewegungsmelder nutzen die Passiv-Infrarot-Technologie. Zusätzlich lassen sich noch diese Einsatzgebiete unterscheiden:
- Automatikschalter: Dabei handelt es sich in der Regel um einfache PIR-Sensoren (passive Infrared), die hauptsächlich zur Steuerung der Beleuchtung im Innen- und Außenbereich gedacht sind
- Funk-Bewegungsmelder: Sie eignen sich besonders für den Außenbereich, da sie nicht verkabelt werden müssen, sondern drahtlos funktionieren. Oft sind Funk-Bewegungsmelder auch Teil eines Alarmsystems. Registrieren sie eine Bewegung im Erfassungsbereich, geben sie ein Signal an die angeschlossene Alarmzentrale weiter. Beachten Sie, dass solche Alarmanlagen-Bewegungsmelder eine Notstromversorgung benötigen, um nicht sabotiert werden zu können
- Smart-Home-Bewegungsmelder: Sie funktionieren meist per KNX-Standard und lassen sich in Ihr Smart-Home-System integrieren. Beliebte Einsatzbereiche sind die Steuerung von Licht, die Automatisierung von Wasserhähnen oder Spülungen oder als Bewegungsmelder-Nachtlicht
Montageart und -ort
Selbst günstige Modelle sind dank Schutzart oft spritzwassergeschützt und robust verarbeitet und somit für den Innen- und Außenbereich geeignet. Outdoor-Bewegungsmelder sollten mindestens über die Schutzart IP44 oder höher verfügen. Besonders unauffällig sind Bewegungsmelder, die im Unterputzverfahren montiert werden können. Da ihr größtmöglicher Erfassungswinkel durch den Einbau in die Wand bei maximal 180° liegt, eignen sie sich jedoch hauptsächlich für den Innenbereich.
Aufputz-Bewegungsmelder bieten dagegen einen größeren Erfassungsbereich und kommen oft in verwinkelten Räumen oder Ecken zum Einsatz. Ist der Sensor zusätzlich mit einem Unterkriechschutz ausgestattet, funktioniert die Bewegungserkennung direkt unter dem Bewegungsmelder – was sich zur Montage über der Haustür anbietet. Während der Erfassungswinkel von Wand-Bewegungsmeldern begrenzt ist, bieten Decken-Bewegungsmelder einen Rundum-Erfassungsbereich von bis zu 360° ohne toten Winkel. Allerdings nimmt ihre Empfindlichkeit bei hohen Decken ab, da die optimale Montagehöhe bei circa 2,50 m liegt.
Reichweite

Laut unserer Recherche hat dieser intertechno-Funk-Bewegungsmelder “PIR 6000” einen Erfassungsbereich von ca. 10 m.
Die meisten Bewegungsmelder bieten eine Reichweite zwischen 10 m und 20 m. Beachten Sie, dass Fehlalarme bei einer großen Reichweite wahrscheinlicher sind, da der Sensor an Sensibilität verliert und schneller bei Bewegungen von Tieren oder Bäumen reagieren kann. Um dies auszuschließen, sollten Sie vor dem Kauf den Bereich abmessen, welchen der Bewegungsmelder abdecken soll.
Stromverbrauch
Ob als Bestandteil eines Sicherheitssystems oder als praktische Lichtquelle – nichtsdestotrotz benötigt der Bewegungsmelder selbst rund um die Uhr Energie. Achten Sie daher auf den vom Hersteller angegebenen Stromverbrauch und stellen Sie kurze Aktivitätsintervalle ein. Solarbetriebene Bewegungsmelder für den Außenbereich sind daher besonders nachhaltig. Nachteil: Sie können dank fehlender Verkabelung zwar frei positioniert werden, haben dafür aber oft eine begrenzte Akku-Kapazität.
Handhabung
Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Bewegungsmelder zeitlich programmieren können – oft gibt es ein großes, wählbares Zeitfenster zwischen 5 s und 15 min. Auch eine Funksteuerung kann je nach Einsatzbereich praktisch sein, da sie vor Sabotage und Fremdeinwirkung schützen kann. Modernste Smart-Home-Bewegungsmelder lassen sich teilweise sogar über Apps steuern. Sie schicken Ihnen bei auffälligen Bewegungen auf dem Grundstück eine Nachricht auf Ihr Smartphone.