Die Größe, die Art der Prägung und die Ausstattung spielen bei der Entscheidung für ein Beschriftungsgerät die Hauptrolle. Welche Merkmale für die meisten Anwender wichtig sind, können Sie hier im Detail nachlesen.
Manuell oder elektrisch: Passend zu Ihren Anforderungen
Die manuellen bzw. mechanischen Beschriftungsgeräte erfordern mehr Zeitaufwand beim Stanzen, dafür sind die Etiketten sehr robust. Im Vergleich dazu zeichnen sich die elektrischen Geräte mit Netzteil durch ihre Verbindungsmöglichkeiten mit dem Computer oder mit einem Drucker aus. Sie sind außerdem oft größer und haben eine einfach zu bedienende Tastatur.
Größe bzw. Bauform: Anhängig vom Gerät
Im Allgemeinen sind die professionellen Beschriftungsgeräte größer und robuster. Für den Heimbedarf reicht jedoch oft ein kompaktes Handgerät aus, das maximal 10 cm hoch ist. Ein Etikettendrucker benötigt im Vergleich dazu eine Stellfläche von mindestens 12 x 20 cm. Für eine große Etikettiermaschine ist noch mehr Platz erforderlich.
Tastatur: QWERTZ, ABC oder keine
Die Tastatur einer Etikettiermaschine hat oft das bekannte, deutsche Layout, das in Anlehnung an die erste Buchstabenreihe als QWERTZ-Tastatur bezeichnet wird. Hier können Sie bequem mit zehn Fingern tippen. Als Variante gibt es die ABC-Tastatur mit alphabetischer Anordnung. Ein mechanisches Prägegerät hat meistens keine richtige Tastatur. Hier drehen Sie ein Rädchen zum richtigen Buchstaben. Das ist zwar zeitaufwendig, doch durch dieses Prägesystem werden die Etiketten sehr wasserfest und langlebig.
Etikettenbreite: Zwischen 6 bis 24 mm
Bei den meisten Beschriftungsgeräten kommen Bänder zum Einsatz, die eine Breite von 6 bis 12 mm haben. Dies reicht für viele Anwendungen aus. Für bestimmte Ansprüche gibt es auch 3,5 mm breite Etikettenbänder. Weitere Standardbreiten bei Etiketten sind 16 und 18 mm. Einige der Beschriftungsgeräte sind auch für Rollen mit 18 und 24 mm Breite geeignet.
Zeilen, Zeichen und Schriftarten: Umlaute oder Satzzeichen sind möglich
Die Elektro-Beschriftungsgeräte können oft Umlaute, Satzzeichen und Sonderzeichen drucken. Die verfügbaren Symbole machen eine individuelle Beschriftung möglich. Abhängig von der Etikettenbreite ist teilweise auch ein 2- oder 3-zeiliger Druck möglich. So können Sie eine detaillierte Kennzeichnung auf Metall oder einem anderen Werkstoff anbringen.
Druckgeschwindigkeit: Wird durch das Gerät vorgegeben
Ein mechanisches Prägegerät braucht etwas mehr Zeit, um ein Label zu erstellen. Im Vergleich dazu sind die elektrischen Etikettierdrucker deutlich schneller. Wenn Sie relativ viel drucken möchten und ein zügiges Arbeiten gewohnt sind, sollte die Druckgeschwindigkeit bei 10 mm/s oder höher liegen.
Nutzung: Meist keine Einarbeitungszeit
Die Gerätebedienung sollte möglichst einfach sein und keine lange Einarbeitungszeit erfordern. Im Allgemeinen sind die mechanischen und elektrischen Etikettiergeräte intuitiv zu bedienen. Neben der Beschriftung selbst geht es dabei um den Austausch der Beschriftungsbänder bzw. des Etikettenpapiers.

Bei Beschriftungsgeräten mit QWERTZ-Tastatur wie hier von brother lassen sich auch längere Texte schnell eingeben.