Ratgeberübersicht
  1. Was ist Basmatireis?
  2. Welche Vitamine und Nährwerte stecken in Basmatireis?
  3. Welche Arten von Basmatireis gibt es?
  4. Wer sind die beliebtesten Produzenten von Basmatireis?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Basmatireis-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Der Ursprung des meisten im Handel erhältlichen Basmatireises liegt in Indien oder Pakistan. Hier wächst der Reis auf großen Feldern.
  • Als sogenannter Langkornreis ist der Basmatireis circa 6,5 Millimeter lang und behält auch nach der Zubereitung seinen lockeren und körnigen Biss.
  • Basmatireis passt sehr gut zu asiatischen Gerichten oder aber auch als Beilage zu europäischen Gerichten wie in der italienischen Küche.

basmatireis-test

Basmatireis ist nicht nur in Asien sehr beliebt. Der Reis besitzt ein sanftes blumiges Aroma und bleibt in der Zubereitung immer locker und körnig. Besonders beliebt ist der Reis in der indischen und chinesischen Küche. Aber wie können Sie guten Basmatireis erkennen? Und ist es besser, Basmatireis lose zu kaufen oder im Kochbeutel? Um Ihnen die Wahl beim Kauf von Basmatireis zu erleichtern, haben wir auf welt.de die verschiedensten Hersteller und Typen von Basmatireis miteinander verglichen und erklären Ihnen ausführlich die unterschiedlichen Vor- und Nachteile.

Eine Hand hält eine Verpackung von Reis-Fit mit gedämpftem Basmatireis im Test vor einer weißen Wand.

Basmatireis verlangt nach unterschiedlichen Zubereitungsmethoden. Dieser Reis von reis-fit muss lediglich zwei Minuten in der Mikrowelle erhitzt werden.

Außerdem erklären wir Ihnen2025 in unserer Kaufberatung, welche Vorteile Vollkorn Basmatireis im Kochbeutel gegenüber losen Basmatireis hat und wie man den beliebten Reis richtig zubereitet. So finden Sie schnell den besten Basmatireis, also Ihren persönlichen Basmatireis Testsieger. Berücksichtigen Sie hierbei immer die Menge (in g), den Preis und die Verpackungsgröße.

1. Was ist Basmatireis?

Woher kommt Basmatireis?

Der meiste im Handel erhältliche Basmatireis stammt aus Indien und Pakistan. Seine ursprüngliche Herkunft hat der Reis allerdings in Afghanistan.

Basmatireis besitzt lange und eher schmale Körner. Ein Reiskorn ist circa sechs Millimeter lang und oval geformt. Angebaut wird der Reis hauptsächlich in Pakistan oder in Indien am Gangesufer. Hier wächst er auch gefluteten Feldern. Der jährliche Monsun sorgt dafür, dass der Basmatireis hier ideale Wachstumsbedingungen hat.

2. Welche Vitamine und Nährwerte stecken in Basmatireis?

Basmatireis und Stäbchen

Die Länge der Reiskörner ist wichtig.

Der Großteil der Vitamine steckt beim Basmatireis in dem sogenannten Silberhäutchen. Diese äußere Hülle umschließt jedes einzelne Reiskorn und ist voller Vitamine, wie Vitamin B1, B2 und E. Da Basmatireis zudem nur wenige Kalorien besitzt, eignet er sich perfekt für alle Personen, die abnehmen wollen. So kann Basmatireis von Menschen mit Diabetes, Übergewicht oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen problemlos konsumiert werden.

Doch aufgepasst! Die genauen Nährwerte und Vitamine des Basmatireis hängen natürlich auch stark von der Qualität ab. Wer Basmatireis günstig kaufen will, kann auf folgende Punkte achten, um die Qualität zu überprüfen:

  • Reiskörner sollten zwischen sechs bis acht Millimeter lang sein
  • Weniger als sieben Prozent Fremdreis pro Portion Basmatireis
  • Weniger als zehn Prozent Bruchreis pro Portion Basmatireis

Übrigens: Je heller der Reis ist, desto weniger Silberhaut besitzt er. Das bedeutet auch, dass er wenige Vitamine hat. Aus diesem Grund gilt Vollkorn Basmatireis auch als besonders gesund. Denn hier ist noch die komplette Haut der Schale erhalten.

3. Welche Arten von Basmatireis gibt es?

Es gibt sowohl Basmatireis mit Silberhäutchen als auch ganz weißen Basmatireis ohne Haut. Zudem gibt es Basmatireis, der bereits gewürzt ist und Basmatireis zum selbst würzen. Zudem können Sie Basmatireis –wie schon erwähnt – in zig unterschiedlichen Portionsgrößen kaufen. Im Folgenden haben wir für Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Verpackungsarten von Basmatireis zusammengetragen:

Art Vor-und Nachteile
loser Basmatireis
  • individuelle Dosierung möglich
  • Zubereitung im Reiskocher oder Dampfgarer ist einfach
  • trocknet schnell aus
  • schwierig zu lagern
vorportionierter
Basmatireis im
Kochbeutel
  • einfach zuzubereiten
  • perfekt für ein oder zwei Portionen
  • keine indivduelle Dosierung möglich

4. Wer sind die beliebtesten Produzenten von Basmatireis?

Sie können Basmatireis von zahlreichen Herstellern erwerben. Zu den bekanntesten und beliebtesten Marken für Basmatireis gehören unter anderem:

  • Reishunger
  • Yum Asia
  • Elephant
  • Atta
  • Heer
  • Ben’s Original
  • Daawat
  • India Gate
  • Tilda
eine schüssel mit basmatireis

Basmatireis gibt es von den unterschiedlichsten Anbietern.

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Basmatireis-Tests bzw. Vergleichen suchen

Sie haben weitere Fragen Basmatireis, die in unserem Basmati-Vergleich bislang nicht beantwortet wurden? Auf welt.de klären wir abschließend auch diese.

5.1. Basmati und Jasminreis: Was ist der Unterscheid?

Sowohl Basmati– als auch Jasminreis wird gerne in der asiatischen Küche verwendet. Im folgenden haben wir für Sie die Unterschiede zusammengetragen:

Art Eigenschaften
Basmatireis
  • nussiges Aroma
  • nussig im Geschmack
  • weich und dünn
  • oft mit Silberhäutchen und dadurch besonders gesund
Jasminreis
  • blumiges Aroma
  • leicht süßlicher Geschmack
  • länglich und klebend
  • oft ohne Silberhäutchen, wodurch wichtige Vitamine und Nährstoffe fehlen

Übrigens: Basmatireis ist nicht für Sushi geeignet. Dafür klebt der Reis nicht gut genug zusammen. Allerdings eignet sich Basmatireis prima zum Braten und für Fried Rice Gerichte.

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5.2. Welche Vor-und Nachteile hat Basmatireis?

Sie fragen sich, wie gesund Basmatireis wirklich ist? Wir haben Ihnen auf welt.de die Vor- und Nachteile von Basmatireis zusammengestellt:

    Vorteile
  • Basmatireis ist glutenfrei
  • Basmatireis besitzt wenige Kalorien
  • Basmatireis gilt als gesund
  • Basmatireis ist besonders locker und weich
    Nachteile
  • teilweise große Unterschiede in der Qualität
  • oft schlechte Ökobilanz durch lange Transportwege
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5.3. Basmatireis kochen: Wie geht das?

Damit der Basmatireis am Ende auch wirklich gut schmeckt, ist die Zubereitung essenziell. Entscheidend ist dabei nicht allein die Kochzeit in Minuten. So sollten Sie – wenn Sie Ihren Reis besonders weich mögen – die Reiskörner vor der eigentlichen Zubereitung für etwa zehn Minuten in Wasser einzuweichen. Im Allgemeinen ist es ratsam, den Basmatireis zu waschen vor der Zubereitung. Zudem ist das Basmatireis-Wasser-Verhältnis wichtig.

Eine auf weißer Oberfläche stehende Verpackung von Reis-Fit mit gedämpftem Basmatireis im Test inklusive Zubereitungsanleitung.

Wie bei der Zubereitung zu verfahren ist, lässt sich bei diesem Basmatireis von reis-fit auf der Rückseite der Verpackung ablesen.

Nach dem Aufquellen stehen dann verschiedene Rezepte zur Wahl, um den Reis gut zu kochen. Hier sind alle Kochmethoden von Basmatireis in einer praktischen Übersicht.

Kochmethode So funktioniert’s
Dampfmethode Wer seinen Basmatireis besonders locker mag, sollte die schonende Zubereitung von Basmatireis im Reiskocher oder Dampfgarer wählen. Diese Methode dauert etwas länger, aber das Ergebnis ist fast immer überzeugend.
Nudelmethode Eine weitere Methode, Basmatireis zu kochen, ist es, den Reis wie Nudeln zu kochen. Dabei wird ein Teil Reis zu sechs Teilen Wasser gekocht. Anschließend wird das Wasser mit einem Sieb wieder abgegossen.
Quellmethode Bei der Quellmethode wird Basmatireis in zwei Teilen mit Wasser aufgekocht. Der Topfdeckel sollte dabei stets geschlossen sein, bis der Reis das Wasser vollständig aufgesaugt hat. Das macht den Reis besonders weich.

Achtung: Ist das Basmatireis-Wasser-Verhältnis unausgewogen, wird der Reis schnell zu wässrig und schmeckt nicht mehr.

Tipp: Basmatireis kann auch im Thermomix kochen. Hierfür gibt es viele spezielle Basmatireis für den Thermomix Rezepte, die man im Internet nachlesen kann.

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5.4. Warum muss Basmatireis gewaschen werden?

Gedämpfter Basmatireis im Test liegt in einer Verpackung von Reis-Fit neben Reiskörnern auf einer weißen Oberfläche.

Basmatireis von reis-fit und anderen Marken ist vielseitig verwendbar und kann als Beilage zu Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegerichten gereicht werden.

Reis, auch Basmatireis, können Sie vor dem Kochen waschen. Das Waschen von Reis ist generell sehr wichtig für die Konsistenz und den Geschmack des Reiskorns. Ganz besonders weißer – also geschälter Reis – sollte vor dem Kochen gut gewaschen werden. Denn dadurch werden die überschüssigen Stärkereste abgespült, die oft nach dem Schälen der Körner kleben geblieben sind. Dadurch wird der Reis besonders locker und körnig. Andernfalls passiert es schnell, dass der Reis zusammenklebt und matschig wirkt. Häufig entfaltet er so nicht seine volle Qualität.

Zudem hilft das Waschen von Reis dabei, letzte Verunreinigungen zu entfernen. Denn selbst bei sehr streng kontrollierten Produkten ist es nicht auszuschließen, dass sich noch einige Schmutzpartikel an den Körnern befinden.

Damit das Waschen von Reis gut funktioniert, können Sie wie folgt vorgehen:

  • Ab in die Schüssel: Zuerst wird der Reis in eine Schüssel (oder Kochtopf) gegeben und dann mit kaltem Wasser aufgefüllt. Nun wird der Reis in dem Wasser vorsichtig hin- und herumgeschwenkt. Dieser Vorgang wird ein- bis zweimal wiederholt. Das Wasser sollte mit jedem Waschgang ein wenig klarer werden.
  • Einmal durchsieben: Am Ende wird das Wasser wieder entfernt. Dazu benutzen Sie am besten ein Sieb. Hier wird der Reis hineingefüllt, noch einmal kaltes Wasser drüber gekippt und anschließend abgetrocknet.

Übrigens: Bei einigen Rezepten – wie zum Beispiel Risotto – ist es nicht ratsam, den Reis vorher zu waschen. Denn Rezepte wie Risotto leben davon, dass der Reis besonders klebrig ist. Auch Reis für eine Paella oder Milchreis muss nicht gewaschen werden.

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5.5. Die Nachhaltigkeit von Basmatireis: Was gibt es zur Ökobilanz zu sagen?

Indisches Essen mit Basmatireis

Besonders gerne wird Basmatireis zu indischem Essen gegessen.

In der Kategorie Nachhaltigkeit punktet Basmatireis laut Basmatireis Tests leider oft nicht. Die Transportwege aus den asiatischen Anbaugebieten sind sehr lang. Zudem wird der Basmatireis, um die Haltbarkeit zu erhöhen, begast. Dafür verwenden einige asiatische Länder das sogenannte Methylbromid. Ein Stoff, der die Umwelt schädigt und aus diesem Grund in der EU verboten ist. Aus diesem Grund versuchen inzwischen immer mehr Marken, Basmatireis in Bio-Qualität zu produzieren. Das bedeutet kürzere Transportwege und faire Arbeits- und Lohnbedingungen.

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5.6. Basmatireis für Hunde: Wie gesund ist der Reis für die Vierbeiner?

Hundebesitzer sind schnell verunsichert, ob Basmatireis auch an Hunde verfüttert werden kann. Immerhin sollte die klassische Hundenahrung kein Getreide besitzen – und Reis ist ein Getreide.
Doch hier gibt es eine Ausnahme. Denn Reis ist für Hunde ein gutes Nahrungsmittel und sehr gesund. Insbesondere Vollkornreis und gesündere Reissorten wie Basmatireis liefern den Vierbeinern wichtige Vitamine und Nährstoffe.

Wichtig ist dabei nur die Qualität des Reis. Dieser sollte möglichst keine Verunreinigungen aufweisen und frei von Schadstoffen sein. Zusammen mit Fleisch und Gemüse kann Reis so eine ausgewogene Hundemahlzeit werden.

5.6. Gibt es einen Basmati-Test von Stiftung Warentest?

Sowohl Öko-Test als auch Stiftung Warentest hat Basmatireis bereits getestet. Letzteres Institut untersuchte zuletzt im Jahr 31 Basmatireis-Sorten und kam zu einem unschönen Ergebnis: Keine der Basmati-Reis-Sorten wurde für gut befunden. In einigen Reissorten wurden sogar Pestizide gefunden, die so gefährlich sind, dass sie eigentlich nicht verkauft werden dürfen. Experten raten aus diesem Grund, Basmatireis in einer Schwangerschaft nicht zu verzehren. Zu den besseren Basmatireis-Sorten zählen der Bio-Basmatireis von Davert sowie der Basmarireis von Oryza.

Einen aktuelleren Test gibt es von dem Verbrauchermagazin Öko Test. Dieses hat Anfang 2023 21 verschiedene Reissorten getestet. Darunter auch sieben Basmatireisprodukte. Leider konnten die Experten auch hier wieder Spuren von Schadstoffen feststellen. Nur zwei Produkte schnitten gut ab. Der Satori Asian Style Basmati Reis von Netto und der Pure Original Basmati von Tilda.

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