Sonnenlicht, Feuchtigkeit und Wind können Holzterrassen und -möbel langfristig in Mitleidenschaft ziehen. Damit die Terrasse auf Dauer schön bleibt, ist eine regelmäßige Behandlung essenziell. Optimal ist es, wenn Sie eine Terrasse aus Bangkirai-Holz mindestens einmal pro Jahr – idealerweise zum Saisonstart Anfang des Frühjahrs – mit Öl pflegen.
Laut diversen Bangkirai-Öl-Tests lässt sich Bangkirai-Öl sprühen, streichen oder rollen. Um Bangkirai-Öl korrekt aufzutragen, sind einige Dinge zu beachten. So sollte die Holzoberfläche absolut sauber, frei von Staub und trocken sein. Finden sich noch Verunreinigungen – beispielsweise durch Fett oder Algen – entfernen Sie diese mit dem passenden Reiniger. Ideal ist es, wenn die Feuchtigkeit des Holzes nicht mehr als 18 Prozent beträgt und die Luftfeuchtigkeit bei unter 60 Prozent liegt.

Die Verwendungsmöglichkeiten von Bangkirai-Öl sind auf der Verpackung angegeben. Dieses Öl von VINCENT ist für den Außenbereich geeignet und bietet zuverlässigen Nässe- und UV-Schutz.
Handelt es sich um einen Erstanstrich? In diesem Fall sollte dieser vor einer möglichen Montage erfolgen – also beispielsweise vor dem Aufbau der Möbel. Vor der Erstbehandlung sollte das Holz für etwa vier Wochen abwittern. Befinden sich bereits Altanstriche auf dem Holz, die nicht tragfähig sind, sind diese vor der Behandlung durch Abschleifen zu entfernen. Dafür waschen Sie die Teile mit einer harten Bürste und etwas Seifenlauge ab und entfernen starke Verschmutzungen durch Reiben. Anschließend entstauben Sie die Oberfläche und schleifen sie in Faserrichtung mit Schleifpapier und Körnung 100 (oder mehr) an.
Dieser Typ von Holzöl wird dünn und gleichmäßig aufgetragen. Um zu verhindern, dass sich unschöne Schichten bilden, sollte überschüssiges Öl gleich mit einem Lappen abgenommen werden. Je nach Vorliebe steht Ihnen farbloses Bangkirai-Öl bzw. transparentes Bangkirai-Öl, Bangkirai-Öl in Hell und Bangkirai-Öl in Dunkel, naturgetöntes Bangkirai-Öl oder Bangkirai-Öl in Anthrazit zur Auswahl.
Bangkirai-Öl lässt sich durch Streichen mit einem Pinsel auftragen. Außerdem kann man Bangkirai-Öl sprühen und rollen. Empfehlenswert sind zwei bis drei Anstriche. Zwischen den Anstrichen sollten Sie warten, bis die Oberfläche wieder handtrocken ist und nicht mehr klebt.
Tipp: Machen Sie in jeden Fall einen Probeanstrich, da die Wirkung des Öls auf verschiedenen Hölzern unterschiedlich ausfallen kann. Zudem sollte das Öl vor und auch während der Verwendung immer wieder gut umgerührt werden.
Vorteile- Lebendige und edle Optik durch gelblich-braune, zum Teil rötliche Färbung und Musterung
- Zählt zu den langlebigsten Tropenhölzern (Lebensdauer von über 25 Jahren)
- Einfaches Reinigen (bei Bedarf Behandlung mit Bangkirai-Öl)
- Hohe Robustheit durch extreme Dichte und Festigkeit (um 50 Prozent härter als Eichenholz)
- Resistenz gegenüber Insekten, Pilzen und Schimmel
- Angemessener Preis
- Stammt heute meist aus nachhaltiger Forstwirtschaft
Nachteile- Aufgrund der hohen Festigkeit nur schwer zu bearbeiten
- Ungeeignet für Farbanstriche
- Lange Trocknungszeit
- Unter Umständen Herkunft aus nicht nachhaltiger Forstwirtschaft oder illegaler Brandrodung
Terrassen aus Bangkirai-Holz sind nicht nur im Winter, sondern auch in den Sommermonaten extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt.
Hitze, Kälte und Feuchtigkeit setzen der hölzernen Oberfläche zu und hinterlassen auch optisch ihre Spuren (Vergrauung). Holzöle wie das beliebte Bangkirai-Öl stellen sicher, dass die Möbel der Witterung länger standhalten und nicht grau werden. Besonders gut sind solche Öle geeignet, da sie – anders als Lacke – nicht mit der Zeit abblättern. Stattdessen dringen sie in das Holz ein und stärken die darin enthaltenen natürlichen Öle, Wachse und Harze. Gemeinsam bilden sie eine Barriere gegen Nässe. Bangkirai-Öl schützt das Holz zudem vor UV-Licht und Pilzbefall. Auch optisch bringt das Öl nur Vorteile: Da es transparent ist, hebt es die natürliche Maserung des Holzes hervor.
- Schleifpapier für den Nass- und Trockenschliff der Holzoberflächen (Vorbehandlung)
- Rolle zum Auftragen
- Baumwolltuch oder Poliervlies: Geeignet sind fusselfreie Tücher oder Vliese, die als Poliertuch dienen und mit ihrer Struktur die beste Aufnahme des Produkts gewährleisten. Ihre Anwendung schont die Oberfläche und hinterlässt keine Kratzer.
- Versiegelungsbürste/Terrassenstreicher für die Reinigung von Terrassendielen und hölzernen Fußbodenbelägen, Wandpaneelen und Ähnlichem. Mit einem verstärkten Mittelsteg ausgestattet, eignet sich das Werkzeug ideal für die Reinigung von Fugen und Vertiefungen.
- Flächenstreicher für den gleichmäßigen, flächigen Anstrich von ebenen Untergründen

Mit dem richtigen Werkzeug ist das Einölen mit Bangkirai-Öl kinderleicht.
| Verschiedene Öltypen | Ihre Merkmale |
| Klassisches Bangkirai-Öl | - einfache Handhabung
- durchschnittliche Bangkirai-Öl-Trocknungszeit von etwa 24 Stunden
- Behandlung muss daher an einem Tag erfolgen, an dem nicht mit Regen oder Schnee zu rechnen ist
- dieses Bangkirai-Öl ist günstig
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| Schnelltrocknendes Bangkirai-Öl | - einfache Handhabung
- Bangkirai-Öl-Trockenzeit liegt zwischen drei und sechs Stunden
- genauso hochwertig wie anderes Bangkirai-Öl
- Auswahl eher klein
- zum Teil hochpreisig
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| Speichelfestes Bangkirai-Öl zur Behandlung von Holzspielzeug für Kinder | - ohne Biozide und mit der Deklaration „speichelfest“
- die enthaltenen Inhaltsstoffe lösen sich nicht bei Mundkontakt
- keine Gefahr für Babys, Kleinkinder und Haustiere
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Entgegen der gängigen Meinung, dass es ausschließlich für Bangkirai-Holz eingesetzt werden kann, eignet sich Bangkirai-Öl auch für weitere Hartholzarten. Dazu gehören Exotenhölzer wie Garapa, Iroko, Mahagoni, Jarrah und Belinga, aber auch Robinie, Eichen- und Thermoholz. Bangkirai-Öl für Teak ist also sinnvoll, Bangkirai-Öl auf Fichte dagegen ist weniger zu empfehlen, da es sich um ein weiches Holz handelt. Ähnliches gilt für Bangkirai-Öl für Douglasie. Für den gewünschten imprägnierenden Effekt und einen effektiven Temperatur- und Feuchtigkeitsschutz sollte das Bangkirai-Öl in jedem Fall für rund 24 Stunden trocknen.

Die regelmäßige Behandlung von Harthölzern mit Holzöl macht sich bezahlt.