Damit Ihr analoges oder elektronisches Backofenthermometer auch die gewünschten Ergebnisse liefert, sollten Sie beim Kauf auf die folgenden Kriterien achten:
2.1. Messbereich
Ein haushaltsüblicher Backofen erreicht eine maximale Temperatur von ca. 250 °C. Wie Sie der Tabelle oben entnehmen können, liegt die zulässige Höchsttemperatur bei den meisten Modellen bei 300 °C. Damit eignen sich diese Backofenthermometer für normale Gasherde und Elektroherde.
welt.de-Tipp: Wenn Ihr Ofen auch höhere Temperaturen erzeugen kann (Pizza- oder Steinöfen erreichen teilweise sogar bis zu 600 °C), sind die Backofenthermometer aus unserem Vergleich nicht geeignet. Stattdessen benötigen Sie ein spezielles Hochleistungs-Backofenthermometer bis 500 Grad oder mehr, das Sie im Fachhandel erwerben können.
Der untere Bereich auf der Messskala beginnt meist bei 50 °C, es gibt aber auch Backofenthermometer, die die Temperatur ab 0 °C anzeigen können. Diese Modelle eignen sich besonders gut zum schonenden Garen bei Niedrigtemperatur.

Ein handelsübliches Backofenthermometer eignet sich für eine Höchsttemperatur von bis zu 300 °C. Für Pizza-, Stein- oder Holzbacköfen gibt es aber auch spezielle Backofenthermometer bis 500 Grad oder mehr.
2.2. Messen der Kerntemperatur
Nicht alle Backofenthermometer sind wasserdicht. Es gibt aber spezielle Modelle mit Tauchhülse, die Sie problemlos in ein Wasserbad tauchen können (z. B. um die Temperatur von Babykost zu kontrollieren).
Mit den besten Backofenthermometern können Sie neben der Hitze im Ofen auch die Kerntemperatur von Fleisch, Fisch oder anderen Gerichten messen. Zu diesem Zweck sind die Geräte zusätzlich mit einem Messfühler ausgestattet, der in das Essen gestochen wird und die im Inneren vorherrschenden Temperaturen übermittelt. Der Fühler wird dabei an der dicksten Stelle des Fleischstückes platziert, da diese logischerweise am längsten zum gar werden benötigt.
Das bedeutet, Sie mit müssen das Lebensmittel nicht aufschneiden um zu sehen, ob es gar ist. Damit lässt sich z. B. Fleisch auf den Punkt braten oder verhindern, dass der Fisch im Ofen zu trocken wird.
2.3. Befestigung
Zum Zwecke der Befestigung besitzen viele Backofenthermometer neben einem Haken auch einen Standfuß, so dass Sie es genau auf der Höhe des Garguts platzieren können. Bei digitalen Thermometer wird die Temperaturanzeige hingegen mit einem Magneten oder Saugnapf außen an der Ofentür befestigt.

Die meisten Backofenthermometer lassen sich mithilfe eines Hakens in der Backröhre befestigen. Einige Modelle besitzen zusätzlich auch einen Standfuß, mit dem Sie sie genau auf die Höhe des Gargut platzieren können. Bei digitalen Geräten wird die Temperaturanzeige des Backofenthermometers mit einem Magnet oder Saugnapf außen an der Tür fest gemacht.
2.4. Material
Backofenthermometer bestehen überwiegend aus Edelstahl, da das Material sehr hygienisch und pflegeleicht ist und zudem die hohen Temperaturen im Ofen gut vertragen kann.
Die Anzeigen bei elektronischen Backofenthermometern sind häufig mit Kunststoff ummantelt und dürfen nur außerhalb der Backröhre angebracht werden. Ansonsten könnten Sie kaputt gehen oder schlimmstenfalls sogar schmelzen. Die Messfühler bestehen aber auch bei diesen Modellen in den meisten Fällen aus Edelstahl.
2.5. Timerfunktion
Der Timer löst einen Alarm aus, wenn bestimmte Grenzwerte oder das Ende der Garzeit erreicht wurden. Die Funktion ist digitalen Backofenthermometern oder Modellen mit Funk bzw. Bluetooth vorbehalten.