Ein Backofen mit integrierter Mikrowelle spart Platz, da lediglich die Anschaffung eines Gerätes erforderlich ist. Die Auswahl ist groß, Sie können sich beispielsweise für einen autarken Kompaktbackofen mit Mikrowelle entscheiden oder einen Einbauherd mit Mikrowelle anschaffen. Wenn Sie unterschiedliche Geräte miteinander vergleichen, sind in jedem Fall die nachstehend aufgeführten Auswahlkriterien relevant.
Maße: 45 bis 70 cm breit
Damit Sie Ihren neuen Einbaubackofen mit Mikrowelle problemlos in Ihre Küche integrieren können, sind die passenden Maße entscheidend. Meist sind 45 oder 60 cm breite Öfen erhältlich, es gibt vereinzelt allerdings auch Geräte mit 70 cm Breite. Messen Sie vor dem Kauf den vorgesehenen Einbauschrank aus und grenzen Sie anschließend die Suche nach einem Ofen anhand der passenden Maße ein.
Garraum-Volumen: 40 bis 75 l
Das Garraum-Volumen ist in der Regel von den jeweiligen Außenmaßen abhängig. Durchschnittlich liegt dieser Wert im Bereich zwischen 40 und 75 l. Für kleine Haushalte mit 1 bis 2 Personen reicht in der Regel ein Mini-Backofen. Größere Haushalte profitieren hingegen von einem größeren Kombi-Backofen mit Mikrowelle.
Heizarten: Ober-/Unterhitze, Heißluft, Umluft
Viele Kombigeräte verbinden unterschiedliche Heizarten: Ober-/Unterhitze, Heißluft oder Umluft. Zusätzlich erspart Ihnen die integrierte Mikrowellenfunktion die Anschaffung einer separaten Mikrowelle.
Mikrowellenleistung: 700 bis 2.000 Watt
Die Leistung der Mikrowellenfunktion kann je nach Hersteller und Modell deutlich variieren, die Bandbreite reicht von ca. 700 bis 2.000 W. Eine höhere Leistung ermöglicht zwar ein schnelleres Erwärmen der Gerichte, geht allerdings auch mit einem höheren Energieverbrauch einher.
Automatikprogramme: Von Pizzastufe bis Dampfgarer
Viele Kombigeräte verfügen über Automatikprogramme, die Ihnen die Handhabung deutlich erleichtern können. Ohne großen Aufwand können Sie mit diesen Programmen den Grill zum Garen nutzen, Lebensmittel auftauen oder Speisen aufwärmen. Dazu zählen beispielsweise:
- Auftauprogramm
- Dampfgarer
- Pizzastufe
- Sanftgaren
- Grillfunktion
Bedienelemente: Drehregler, Druckschalter & Co.
Für eine möglichst komfortable Bedienung sind die Geräte mit unterschiedlichen Bedienelementen ausgestattet. Neben versenkbaren Drehreglern und Druckschaltern sind auch Öfen mit Touchdisplay erhältlich. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über mögliche Bedienelemente:
- Drehregler (häufig versenkbar)
- Druckschalter
- Touchdisplay
- App-Steuerung
Einige Kombigeräte ermöglichen die Einbindung in ein Smart-Home-System und lassen sich daher auch komfortabel per Smartphone-App bedienen. So können Sie Garzeit, Temperatur und weitere Funktionen problemlos mit Ihrem Handy überwachen und bei Bedarf schnell anpassen.
Komfortausstattung: Selbstreinigung, Teleskopauszug, Timer
Meist gehören Backblech, Grill-Rost oder Fettpfanne zur Standardausstattung. Für eine möglichst komfortable Handhabung statten viele Hersteller ihre Produkte zudem mit unterschiedlichen Funktionen aus:
- Selbstreinigungsfunktion
- Teleskopauszug
- Timer
- App-Steuerung
Die Selbstreinigungsfunktion erleichtert Ihnen die Reinigung. Viele Hersteller setzen bei der Selbstreinigung auf die Pyrolysefunktion, die Verschmutzungen im Backofen mit großer Hitze zu Asche verbrennt. Bei dieser Funktion kann eine Temperatur von bis zu 500 °C entstehen.
Hydrolyse kann eine gute Alternative zur Pyrolyse sein
Alternativ zur Pyrolyse nutzen einige Hersteller die Selbstreinigungsfunktion mittels Hydrolyse. Dabei sollen sich die Verschmutzungen mittels Wasserdampf und Hitze leichter lösen.