Ausgleichsmasse ist nicht gleich Ausgleichsmasse. Wenn Sie planen, Ihren Boden auszugleichen oder andere Arbeiten mit der Ausgleichsmasse zu verrichten, gibt es einiges zu beachten. Wir stellen Ihnen in unserer Kaufberatung die wichtigsten Eigenschaften vor.
2.1. Die schnelle Begehbarkeit nach der Anwendung trägt zu einer effizienten Arbeit bei
Selbstverständlich benötigt jede Ausgleichsmasse etwas Zeit, um zu trocknen. Eine schnelle Begehbarkeit der Ausgleichsmasse für Estrich oder andere Materialien sorgt dafür, dass Sie die Möglichkeit haben, schnell weiterzuarbeiten.
Gut zu wissen: Unter Umständen hat eine langsam trocknende Ausgleichsmasse auch Vorteile. Das gilt vor allem, wenn Sie mit einer langen Bearbeitungszeit rechnen, um die Ausgleichsmasse in die richtige Form und Dicke zu bringen.
Üblich bei Ausgleichsmasse für den Fußboden sind 4 bis 6 Stunden Wartezeit. Vereinzelte Typen benötigen bis zu 12 Stunden. Die besten Ausgleichsmörtel benötigen lediglich 2 Stunden zum Trocknen.
Es ist wichtig, dass Sie idealerweise die maximale Trockenzeit, die der Hersteller angibt, abwarten. So sind Sie auf der sicheren Seite und es ist nicht nötig, eine neue Schicht aufzutragen.
2.2. Was ist selbstnivellierende Ausgleichsmasse?

Tragen Sie Ausgleichsmasse zunächst dünn auf. Für den Fall, dass Sie eine zu dicke Schicht nutzen, ist diese im Nachhinein schwer zu entfernen.
Laut diversen Ausgleichsmasse-Tests im Internet ist es wichtig, dass die Masse selbstnivellierend ist, auch wenn Sie günstige Ausgleichsmasse kaufen. Diese ist so formuliert, dass sich von selbst eine ebene Schicht bildet. So ist es nicht nötig, dass Sie den Untergrund mit einem Spachtel selbst ebnen.
Eine solche selbstnivellierende Ausgleichsmasse führt so zu größerer Zeitersparnis. Des Weiteren eignet sie sich als Ausgleichsmasse auf Beton, Estrich, Holz und diversen weiteren Materialien. Achten Sie nichtsdestotrotz auf die Herstellerangaben. In diesen erhalten Sie beispielsweise Informationen über das richtige Mischverhältnis oder die korrekte Vorbereitung des Untergrunds. Im Jahre 2025 ist es sehr üblich, dass Ausgleichsmasse für Holzböden und andere Oberflächen selbstnivellierend ist.
Ein großer Nachteil sind in der Regel die höheren Kosten. Wir von WELT.de zeigen Ihnen auf einen Blick die wichtigsten Vor- und Nachteile von selbstnivellierender Fußbodenausgleichsmasse:
Vorteile- geringer Zeitaufwand
- sehr effizient
- auch für dünne Schichten geeignet
- vielseitig
Nachteile- hohe Kosten
- schnelle Aushärtung
» Mehr Informationen 2.3. Wie wärmeleitfähig ist Ausgleichsmasse?
Wenn Sie planen, die Ausgleichsmasse für eine Fußbodenheizung zu nutzen, ist eine gute Wärmeleitfähigkeit von Nöten. Diese sorgt dafür, dass die Wärme ohne Probleme durch die Ausgleichsmasse für außen und innen kommt. Dadurch schränkt die Ausgleichsmasse auf und unter Fliesen nicht die Funktionalität einer Fußbodenheizung ein.
Des Weiteren eignet sich wärmeleitfähige Ausgleichsmasse ideal, um in der Elektronikindustrie die Wärmeableitung zu verbessern. Dadurch reguliert sie die Betriebstemperatur der Geräte. Das gleiche gilt für sämtliche wärmeerzeugenden Lichtquellen. Wir von WELT.de liefern Ihnen abschließend einen Überblick über die unterschiedlichen Eigenschaften und deren Vorteile:
| Art der Eigenschaft | Vorteile |
| Schnelle Begehbarkeit | - ermöglicht schnelles Weiterarbeiten
- Bereich nur für kurze Zeit gesperrt
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| Selbstnivellierend | - von selbst gleichmäßig und eben verteilt
- große Zeitersparnis
- vielseitig einsetzbar
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| Hohe Wärmeleitfähigkeit | - ideal für Fußbodenheizungen geeignet
- führt zu effizienter Wärmeableitung
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Prüfen Sie vor dem Kauf, für welche Stärken die Ausgleichsmasse von Herstellern wie SAKRET empfohlen wird.
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