Auflaufformen können Sie mittlerweile in der Haushaltswarenabteilung von fast jedem Supermarkt kaufen. Auch beim Discounter bekommen Sie hin und wieder besonders preiswert ein praktisches Auflaufform-Set. Doch nicht jede Ofenform, Pfanne oder Bräter eignet sich auch für jedes Vorhaben in der Küche.
Wir von welt.de verraten Ihnen deshalb, welche Kaufkriterien beim Auflaufformen-Kaufen als essenziell zu betrachten sind und die Kaufentscheidung durchaus beeinflussen können:
- Maße bzw. Größe in cm
- Füllmenge in l
- Material
- Form und Design
- Einfachheit der Reinigung
- besondere Ausstattungsmerkmale
Die meisten Aspekte für den Kauf einer günstigen Auflaufform sind selbsterklärend. Dennoch ist es uns von welt.de ein Anliegen, dass wir Sie mit hilfreichen Tipps sowie wertvollen Informationen unterstützen, damit Sie Ihren persönlichen Auflaufform-Testsieger finden und keinen Fehlkauf tätigen.

Hier sehen wir eine Auflaufform, die in ihren Abmessungen gut auf den Backofenrost passt.
3.1. Maße, Größe und Füllmenge
Es gibt Auflaufformen für Ofengemüse, Ofenformen für Lasagne und kleinere Varianten für Desserts: Inwiefern sich eine Auflaufform aus diversen Tests im Internet zum Kochen eignet, hängt von der jeweiligen Maße an. Diese wiederum sollte sich an der Anzahl der Personen orientieren, für die Sie den Auflauf o. ä. in der Ofenform zubereiten möchten. In der Regel beträgt die Füllmenge von Auflaufformen zwischen einem und acht Litern.
Tipp: Eine Auflaufform für eine Person ist mit einer Füllmenge von einem Liter ausreichend. Um mehrere Gäste oder Familienmitglieder satt zu bekommen, empfiehlt sich eine Auflaufform mit mindestens zwei Litern Füllvolumen.
Beachten Sie, je höher das Füllvolumen, desto schwerer wird die Auflaufform. Als besonders leicht gelten Auflaufformen aus Silikon oder auch Auflaufformen aus Metall. Auflaufformen aus Keramik sind dagegen mit bis zu 3 kg oft sehr schwer.
3.2. Leichte Reinigung
Wie reinigt man eingebrannte Auflaufformen?
Weichen Sie die Auflaufform zunächst in heißem Wasser und etwas Spülmittel ein. Anschließend wie gewohnt reinigen. Hartnäckige Verkrustungen lassen oft auch mit Wasser und Backpulver entfernen.
Das Essen hat geschmeckt und die Auflaufform wurde bis auf den letzten Rest komplett geleert? Bleibt jetzt nur noch die Reinigung der Ofenform.
Damit auch diese besonders einfach von der Hand geht, raten wir zu einer Auflaufform aus einem Material, welches sich unkompliziert säubern lässt. Idealerweise können Sie diese sogar in den Geschirrspüler geben und müssen nicht selber mit Schwamm und Spülmittel heran.
Als besonders einfach zu reinigen, erweist sich eine Auflaufform aus Silikon. Aber auch eine Ofenform aus Keramik oder eine Auflaufform aus Glas sind in der Regel spülmaschinenfest bzw. spülmaschinengeeignet.
Hinweis: Bitte vermeiden Sie das Schrubben mit Stahlwolle, um Essensreste zu beseitigen. Dadurch kann nämlich schnell die meist empfindliche Oberfläche der Auflaufform zerkratzt werden.

Auflaufformen mit hohen Kanten sind von Vorteil, damit nichts überläuft und den Backofen verschmutzt.
3.3. Form und Design
Auflaufformen gibt es zum einen in unterschiedlichen Größen und zum anderen in verschiedenen Formen. Dabei eignen sich folgende Modelle besonders gut für:
- Runde Auflaufform: Eine Auflaufform in Rund bietet sich vor allem hervorragend für klassische Nudelaufläufe oder Desserts an.
- Eckige Auflaufform: Die rechteckige Ofenform ist ideal für Lasagne oder zum Backen von Spargel.
- Ovale Auflaufform: Für einen Gratin, ob mit Nudeln oder Kartoffeln, erweist sich eine ovale Auflaufform als praktisch.
Tipp: Häufig bietet es sich an, im Haushalt Auflaufformen in unterschiedlichen Formen zu besitzen. So sind runde Auflaufformen oft kleiner und ideal für maximal drei Personen. Ofenformen in anderen Designs können dagegen oft auch für noch mehr Personen eingesetzt werden.
3.4. Praktische Extras
Verfügt eine Auflaufform über diverse Extras, lässt sich das gute Stück in der Regel noch effektiver oder gar bequemer verwenden.
Folgende Ausstattungsmerkmale sind besonders häufig in der besagten Kategorie vertreten:
| Ausstattungsmerkmal | Besonderheiten |
| Auflaufform mit Deckel | - ganz klassisch kommt eine Ofenform ohne Deckel aus
- in einer Auflaufform mit Deckel werden die Gerichte heißer
- beim Überbacken wird das Anbrennen des Käses verhindert
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| Auflaufform mit Griff | - dadurch lässt sich die Auflaufform besser tragen
- die Griffe sollten besonders stabil sein
- es besteht die Gefahr des Zerbrechens beim Herunterfallen
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| Auflaufform aus Antihaftbeschichtung | - es ist kein Einfetten der Auflaufform notwendig
- Essensreste bleiben nicht haften
- lässt sich in der Regel einfach reinigen
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Fazit: Wir sind der Meinung, dass eine Auflaufform, ob groß oder klein, nicht zwingend über die genannten Ausstattungsmerkmale verfügen muss. Statt eines Deckels können Sie beim Backen auch Alufolie auf die Ofenform legen oder den Käse erst kurz vor Ende der Backzeit darüberstreuen. Mit geeigneten Ofenhandschuhen lässt sich eine Auflaufform zudem ebenfalls komfortabel von A nach B bewegen und statt einer Antihaftbeschichtung können Sie das Küchenutensil einfach einfetten.

Eine Auflaufform in klein eignet sich besonders gut für Desserts.