
Bei dieser Astschere von WORKX NITRO ist die speziell geformte Klinge, die zum Kappen der Äste erforderlich ist, gut zu erkennen.
Die Auswahl einer Astschere richtet sich nach dem Bedienkomfort, der Größe und ihrer Schneidkraft. Hier können Sie sich über Klingenqualität und andere wichtige Punkte informieren.
Klingen: Aus rostfreiem Material
Die Scherenklingen sind im Allgemeinen aus solidem Stahl gefertigt, sodass Sie auf eine rostfreie Qualität vertrauen können. Bei den Testsiegern kommt der langlebige und widerstandsfähige Werkzeugstahl SK5 zum Einsatz. Dieser lässt sich problemlos nachschleifen, um die Klingen bei Bedarf zu schärfen. Als Variante gibt es Klingen, die aus geschmiedetem Aluminium bestehen.
Griffe: Mit rutschfestem Kunststoff
Typischerweise sind die Handgriffe der Astscheren aus Aluminium gefertigt und haben einen rutschfesten Kunststoffüberzug. Dieser ist für den sicheren Griff verantwortlich. Die besten Astscheren haben ergonomisch geformteGriffe und softe Elemente. So sorgen die Herstellermarken dafür, dass sich die Gartenscheren gut fassen lassen und keine Schwielen auf Ihren Händen hinterlassen. Anstelle der Griffkonstruktion aus Alu kommen bei einigen Scheren Polymere mit Glasfaserverstärkung zum Einsatz, die ebenfalls robust und leichtgewichtig sind.
Größe: Ohne Anstrengung Äste kürzen
Die Scherenarme sind relativ lang, sodass eine gute Hebelwirkung gewährleistet ist. Entsprechend hoch ist die Schneidkraft, sodass Sie sich nicht übermäßig anstrengen müssen, um auch etwas stabilere Zweige zu kappen. In vielen Fällen brauchen die Hobby-Gärtner eine Astschere mit Verlängerung. Dadurch haben Sie mehr Reichweite, was beim Rückschnitt von Bäumen oder höheren Hecken hilfreich ist. Teleskop-Astscheren bieten Ihnen die Möglichkeit, die Arme nach Bedarf etwas weiter auszuziehen.
Schnittmechanik und Komfort: Amboss oder Bypass-Astschere
Die genaue Schnitttechnik hängt von der Form der Scherenklingen ab. Grundsätzlich können Sie sich zwischen der Amboss- und Bypass-Astschere entscheiden. Bei der Amboss-Schere trifft eine scharfe, schmale Klinge auf eine breite Fläche. Im Vergleich dazu schneidet das Bypass-Modell mit 2 scharfen Klingen, die beim Schließen direkt aneinander vorbeigleiten. Ebenso wie bei einer normalen Haushaltsschere.
Bypass- oder Amboss-Schere, viele Hobby-Gärtner haben beide Scherenarten in ihrem Geräteschuppen. Die Schnittstärke der Astschere spielt ebenfalls eine Rolle: Sie ist in mm angegeben und bezieht sich auf die Stärke der zu schneidenden Zweige. Zudem können Extras wie ein Seilzug und eine Ratschenfunktion den Komfort verbessern.
Gewicht: Ab 0,5 kg
Eine manuelle Astschere hat meistens ein Gewicht von 0,5 bis 1,5 kg. Im Vergleich dazu können die elektrischen Modelle oder die Scheren mit Akku deutlich mehr wiegen. Leichte Handgeräte sind im Normalfall zu bevorzugen. Das gilt gerade für die Hochastscheren bzw. für die Teleskop-Modelle, denn mit diesen arbeiten Sie oft in größeren Höhen. Entsprechend schwer kann die Gartenarbeit werden, wenn Sie über Kopf arbeiten. Einen Unterschied von nur 200 g merken Sie schon nach wenigen Schnitten.