Astsägen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größen. Je nach Variante gibt es Unterschiede in der Eignung und Bedienung. Einige Varianten, die wir in unserem Vergleich auf welt.de etwas genauer betrachten, sind unter anderem:
- klappbare Astsägen
- Einhand-Astsägen
- Teleskop-Astsägen
- elektrische Astsägen
- Astsägen mit Benzin-Motor
1.1. Klappbare Astsäge
Bei einer klappbaren Astsäge handelt es sich um eine manuelle Handsäge, die mit reiner Muskelkraft bedient wird. Das Besondere an diesen Sägen ist, dass das Sägeblatt in den Griff geklappt werden kann, sobald sie fertig mit der Arbeit sind.
Zur weiteren Unterteilung gibt es einzelne Unterformen der Astsäge wie eine Zugsäge oder eine Japanische Astsäge. Während sich eine Japanische Astsäge vor allem für harte Hölzer wie Bambus eignet, unterscheidet sich bei einer Zugsäge der Schliff der Sägezähne im Vergleich zu anderen Astsägen. Eine Zugsäge entwickelt vor allem beim Ziehen der Säge zum Körper ihre volle Sägeleistung.
Das Sägeblatt dieser klappbaren Astsägen ist zwar durch die Länge des Griffes begrenzt, kann sich allerdings je nach Modell um einige Zentimeter unterscheiden. Spezielle Mini-Astsägen haben beispielsweise eine zwischen 10 und 12 cm lange Klinge und können zusammengeklappt problemlos auch am Gürtel transportiert werden.
1.2. Einhand-Astsäge
Eine Einhand-Astsäge funktioniert im Prinzip wie eine klappbare Handsäge mit dem Unterschied, dass die Klingen dieser Sägen nicht klappbar sind. Modelle dieser Kategorie haben laut verschiedenen Astsägen-Tests im Internet daher oftmals eine längere Klinge.
Bei einer Astsäge wird die Länge in „cm“ oder „mm“ angegeben. Die Werte beziehen sich in der Regel auf die Länge der Klinge und nicht auf die Gesamtlänge.
1.3. Astsäge mit Teleskopstiel

Wir von welt.de empfehlen Ihnen, einen Schutzhelm zu tragen. Abgetrennte Äste können unter Umständen sich im Baum verhaken und zu einem späteren Zeitpunkt herunterfallen. Mit einer Hochastsäge mit Haken können Sie diese zwar selbst zum Fallen bringen, wohin diese genau fallen können Sie hingegen nicht steuern.
Eine Teleskop-Astsäge oder auch Hochastsäge genannt, ist eine besondere Variante der Astsäge. Bei dieser ist das Sägeblatt auf einem ausziehbaren Teleskop-Stiel angebracht. Eine solche Teleskop-Astsäge hat mehrere Vorteile.
Befindet sich an der Astsäge ein langer Stiel, können Sie mit dieser beispielsweise Äste in mehreren Metern Höhe schneiden, ohne dass Sie eine Leiter benötigen. Viele dieser Hochastsägen haben zudem einen Haken, um abgetrennte Äste aus dem Baum holen zu können.
Bei einer Astsäge hat ein langer Stiel allerdings nicht nur Vorteile, beispielsweise erhöht sich dadurch das Gewicht der Astsäge. Je länger der Stil ist, desto schwerer wird auch die Astsäge.
Eine Teleskop-Astsäge mit 10 m oder eine Astsäge mit 8 m Gesamtlänge wiegt teilweise einige Kilogramm mehr als eine Teleskop-Astsäge mit 5 m oder eine Teleskop-Astsäge mit 6 m Länge.
Einige der Vor- und Nachteile von Teleskop-Astsägen haben wir Ihnen daher nachfolgend zusammengefasst:
Vorteile- größere Reichweite
- höhere Flexibilität
- effizienteres Sägen
- bessere Körperhaltung
Nachteile- höherer Preis
- höheres Gewicht
- zusätzliche Wartung und Pflege
- Instabilität bei großer Höhe