Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Aquarien?
  2. Was für unterschiedliche Aquarien gibt es?
  3. Welche Aquarium passt zu mir?
  4. Welche Aquarien sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Aquarien?
  6. Wie lautet das Fazit für Aquarien?
  7. Aquarium: Was sind häufig gestellte Fragen?
Eheim Vivaline LED 126 Aquarium zum testen in Frontansicht.

Im Bild sehen wir das Eheim-Aquarium “vivaline LED 126”, welches, wie die Bezeichnung schon nahelegt, 126 Liter fasst.

Wie erkenne ich gute Aquarien?

Wenn Sie ein Aquarium im Set zusammen mit Fischen für Anfänger und passenden Pflanzen kaufen, dann haben Sie das System schon komplett und können direkt in die Aquaristik einsteigen. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten. Hier finden Sie die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:

Art und Anzahl der Aquarium-Bewohner

Je nach Aquarium-Modell gehören ganz bestimmte Fische, kleine Lebewesen und Pflanzen hinein. Das Aquarium müssen Sie immer an die jeweiligen Bedürfnisse der Bewohner anpassen. Dazu gehören neben der Wasserart wie Süß- oder Salzwasser auch die Temperatur. Aber auch der pH-Wert des Wassers sowie die Bepflanzung und Dekoration sind wichtig.

Informieren Sie sich vor dem Fische-Kauf unbedingt darüber, welche Fische gut zusammenpassen und was deren Ess- und Lebensgewohnheiten sind. Achten Sie auch auf die maximale Anzahl der Fische abhängig vom Fassungsvermögen des Aquariums. Süßwasser-Bewohner sind pflegeleichter und haben geringere Anforderungen an ihr Umfeld als Salzwassertiere. Das hier sind einige der beliebtesten Süßwasserfische sowie Lebewesen, die Sie im Süßwasser-Aquarium halten können:

  • Antennenwels
  • Diskusfisch
  • Schmetterlingsbuntbarsch
  • Siamesischer Kampffisch (Betta)
  • Barben
  • Regenbogenfische
  • Axolotl
  • Schnecken
  • Garnelen und Krebse

pH-Were im Aquarim im Blick behalten

Mit dem pH-Messgerät prüfen Sie, ob das Wasser im Aquarium oder Pool den richtigen pH-Wert hat. In bestimmten Einsatzbereichen kann es bei falschem pH-Wert zu einer erhöhten Empfindlichkeit kommen. Das Messgerät stellt die Wasserqualität fest und erspart Ihnen die Suche nach der pH-Tabelle. Wenn Sie das Gerät lediglich fürs Aquarium benötigen, reicht ein einfaches pH-Messgerät mit integrierter Elektrode aus. Für mehrere Anwendungen ist hingegen ein Gerät mit austauschbarer pH-Elektrode sinnvoll.

Pflanzen: Eine optimale Symbiose

Es wird zwischen Wasser- und Sumpfpflanzen unterschieden. Sumpfpflanzen wachsen nicht ausschließlich unter Wasser wachsen und lassen sich vor allem für offene Aquarien ohne Deckel nutzen. Da die meisten Pflanzen viel Licht benötigen, sollten Sie diese entsprechend der Lichtquelle im Aquarium anordnen. Dunkle Ecken bestücken Sie am besten mit Moosen und Farnen. Beliebt sind auch Schwimmpflanzen wie das Hornkraut.

Fassungsvermögen: Größe des Beckens

Eheim Vivaline LED 126 Aquarium zum testen in Nahansicht.

Laut unserer Recherche gehört zu diesem Eheim-Aquarium “vivaline LED 126” das komplette Equipment mit Filter, Heizung usw., sodass nur noch Wasser und Fische fehlen.

Fische brauchen unterschiedlich viel Platz, vor allem dann, wenn sie in Schwärmen auftreten. Stimmen Sie die Auswahl der Fische und des Aquariums immer aufeinander ab. In großen Panorama-Aquarien mit hohem Fassungsvermögen ist die Auswahl an möglichen Bewohnern natürlich entsprechend vielfältig. In kleinen Nano-Aquarien mit 30 l finden dafür zahlreiche kleine Lebewesen wie Garnelen ihren Platz. Die Standardmaße sind folgende:

  • 30 x 20 x 20 cm – 10-20 l
  • 40 x 25 x 25 cm – 25-30 l
  • 60 x 30 x 30 cm – 54 l
  • 80 x 40 x 40 cm – etwa 100 l
  • 100 x 40 x 40 cm – 120-160 l
  • 100 x 40 x 45 cm – 180 l
  • 100 x 50 x 50 cm – etwa 200-250 l
  • 120 x 50 x 50 cm – 240-300 l
  • 150 x 50 x 50 cm – 350 l
  • 150 x 50 x 60 cm – 400-450 l
  • 160 x 60 x 60 cm – 500-600 l
  • 200 x 80 x 60 cm – bis 1.000 l

Material und Verarbeitung: Möglichst strapazierfähig

Aquarien bestehen in der Regel aus Glas. Durch die Verwendung von hochwertigem Weißglas entsteht vor allem bei großen Aquarien ein toller Panorama-Effekt. Es gibt auch Aquarien aus Acryl, die bruchsicherer sind. Die Abdeckung mit der Beleuchtung ist oft aus Kunststoff gefertigt. Interessante Unterschiede gibt es auch bei der Form: So können Sie u.a. auch zwischen Eck-, Panorama und Kugelaquarium wählen.

Beleuchtung: Es werde Licht

Die Beleuchtung eines Aquariums ist entscheidend, und das nicht nur, um die Unterwasserwelt für Betrachter attraktiv zu gestalten. Für die Fische und Pflanzen ist Licht essenziell, um zu überleben. Inzwischen gibt es moderne LED-Lampen, die sogar fähig sind, den Tag-Nacht-Rhythmus zu imitieren. Vor allem die Pflanzen sind von einer optimalen Beleuchtung abhängig, um zu wachsen und zu gedeihen. Die Stärke der Aquarium-Lampe sollte also ausreichen, um bis auf den Bodengrund vorzudringen. Bei Komplettsets sind Leuchtröhren bereits in die Abdeckung eingearbeitet.

Beheizung: Die Temperatur muss stimmen

Gängig in der Aquaristik sind Stabheizer zum Erwärmen des Wassers, in denen auch bereits ein Thermometer eingebaut ist. Dank Regler lässt sich das Thermostat genau einstellen und das Wasser auf die gewünschte Temperatur bringen. Die Leistung muss der Beckengröße entsprechen, in ungeheizten Räumen muss sie zudem etwas größer sein. Es ist sinnvoll, den Heizstab in der Nähe des Innenfilters anzubringen. Die Heizung ist in den Komplettsets auch schon integriert.

Bodengrund: Sand und Kies

Der Bodengrund ist das, was im Aquarium beim Einfahren, dem ersten Befüllen des Aquariums, zuerst eingebracht wird. Er ist essenziell, um Wasserpflanzen und Wurzeln Halt und Nahrung zu geben. Hier siedeln sich auch wichtige Bakterien an, die für eine optimale Wasserqualität sorgen. Meistens kommen Sand oder Kies zum Einsatz.

Aquarium-Deko: Kreativität ist gefragt

Wurzeln und Steine strukturieren das Becken und sorgen für ein attraktives Erscheinungsbild. Auch helfen sie den Fischen dabei, sich verstecken zu können. Aus Steinen können Sie auch kleine Höhlen für Ihre Aquariumbewohner bauen. Es gibt auch extra Aquarium-Dekoration. Ob schicke Lavasteine, Steine in Form von Säulen oder Deko-Artikel wie kleine Schatztruhen, Taucher- oder Meerjungfrauen-Figuren und Schiffswracks. Lassen Sie Ihre Fantasie spielen und bauen Sie sich Ihre eigene Unterwasserwelt.

Ein Aquarium zum testen auf einem Unterbau, von seitlich vorn betrachtet.

Wie wir wissen, sehen wir hier die Variante Eiche/Grau dieses Eheim-Aquariums “vivaline LED 126”. Es gibt es aber auch in den Farben Pinie, Weiß und Anthrazit.

Ergänzungen zum Aquarium

Das Aquarium bietet Ihnen noch viele weitere zusätzliche Ausstattungsmerkmale, die Sie ganz nach Bedarf hinzukaufen können. Vieles erleichtert Ihnen den Umgang mit Ihrem Aquarium:

  • Unterschrank: Dieser sollte auf die Größe und das Gewicht des Aquariums optimal abgestimmt sein. Gängig sind Unterschränke in 100×40 cm für Aquarien mit den Maßen 100x40x40 cm. Auch eine passende Abdeckung in 100×40 cm gehört noch obendrauf
  • Thermometer: Lassen sich oft direkt im Aquarium anbringen und dienen der Temperaturkontrolle
  • Filter: Mindern die Wasserbelastung durch abgestorbene Pflanzenteile sowie Futterreste und sind unerlässlich. Es gibt Außen- ebenso wie Innenfilter. Außenfilter sind für größere Aquarien besser geeignet
  • Futterautomaten: Dosieren die Futtermenge abgestimmt auf den Fischbestand und füttern zu bestimmten Zeiten, die Sie exakt einstellen können
  • Aquariumpumpen: Pumpen sorgen für Strömung im Wasser und reichern es so mit Sauerstoff an. Meistens ist diese Art der Luftpumpe bereits bei den Filtern integriert, Sie können diese aber auch einzeln kaufen. Dosierpumpen dagegen portionieren Aquariumzusätze, Dünger und Nährstoffe exakt und gleichmäßig
  • Osmoseanlage: Die Osmose-Anlage kommt vor allem beim Wasserwechsel zum Einsatz
  • Skimmer: Ein Skimmer ist ein Sauger für Rückstände auf der Wasseroberfläche
  • Durchlaufkühler: Eine Kühlung im Aquarium ist dann nötig, wenn die Temperatur zu hoch ist. Dann kommen Durchlaufkühler ins Spiel, die das komplette Becken gleichmäßig auf eine bestimmte, vorher eingestellte Temperatur herabsenken

Weiteres Zubehör

Scheibenreiniger, Wasserpflegemittel und Pflanzenpflegemittel sollten Sie in Erwägung ziehen, um Ihren Fischen einen schönen Lebensstandard zu bieten.

Was für unterschiedliche Aquarien gibt es?

Es gibt zahlreiche Aquarien-Arten, wobei sich aber 3 besonders herauskristallisieren. Erfahren Sie jetzt, worin diese sich unterscheiden und was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind.

Das Artaquarium: Natürlicher Lebensraum

Aquarium, Lebewesen und Pflanzen gehen im Bestfall eine perfekte Symbiose ein. Darum haben Artaquarien auch spezielle Haltungsbedingungen, um eine möglichst natürliche Umgebung zu simulieren. Darum dominiert auch meist nur eine Fischart, die sich schwer zur Vergesellschaftung mit anderen Fischen eignet.

    Vorteile
  • Tiere bewegen sich natürlich und lassen sich gut beobachten
  • Der Lebensraum ist präzise an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst
  • Seltene und anspruchsvolle Fische finden ihren Platz
  • Fische lassen sich optimal züchten
  • Sie sind weniger anfällig für Krankheiten
    Nachteile
  • Eher einseitiges und weniger buntes Aquarium
  • Es ist viel Know-how und Erfahrung nötig
  • Für Kinder und Einsteiger nicht unbedingt geeignet

Das Gesellschaftsaquarium: Vielfalt pur

Bei diesem Aquarium kommen ganz verschiedene Pflanzen- und Fischarten auf einem Raum zusammen. Achten Sie allerdings darauf, dass diese zueinander passen und kombiniert werden können. Hier passen alle Fische zusammen, deren natürlicher Lebensraum ähnlich ist. Auch sollten keine Fressfeinde zusammengesetzt werden.

    Vorteile
  • Buntes und vielfältiges Treiben
  • Große Auswahl an Fischen und Pflanzen
  • Viele Kombinationsmöglichkeiten
    Nachteile
  • Fische sind deutlich öfter gestresst
  • Vor dem Einsetzen müssen Sie die Kompatibilität überprüfen
  • Haltung und Pflege werden erschwert
  • Umgebung wie Temperatur, Lichtverhältnisse usw. muss stimmen

Das Nano-Aquarium: Einfach im Set

Nano-Aquarien sind für Anfänger und für Kinder bestens geeignet, denn es gibt sie gleich im Komplettset. Mit dabei ist das Aquarium mit einem Volumen von 10, 20 oder 30 l, eine Glasabdeckung, ein Heizstab sowie Filter und Beleuchtung.

    Vorteile
  • Es ist wenig Platz nötig
  • Das Set ist besonders kostengünstig
  • Eignet sich für die Haltung von kleinen Lebewesen wie Zwerggarnelen
  • Auch die sogenannten Triops, kleine Urzeitkrebse, können Sie darin wunderbar halten
    Nachteile
  • Fische wie etwa Goldfische lassen sich darin aus Tierschutzgründen nicht halten
  • Damit fehlt es oft an Vielfalt
  • Der Lebensraum ist auch für die kleinen Tiere begrenzt

Welche Aquarium passt zu mir?

Je nach Zeit, Kosten und Bedarf kommt für jeden Aquarium-Liebhaber ein anderes Modell infrage. Welches Aquarium für Sie am besten geeignet ist, erfahren Sie nun.

Nano- und Mini-Aquarien für Kinder, Anfänger und Pragmatiker

Wer einen schönen Blickfang fürs Wohnzimmer sucht, aber keine Zeit und nicht genügend Erfahrung hat, um sich ständig zu kümmern, für den ist das kleine Nano-Aquarium optimal. Es kann bereits im Set gekauft werden und ist inklusive aller Komponenten günstig in der Anschaffung. Dabei bleibt es auch in der Haltung pflegeleicht und bietet dennoch einen tollen Eyecatcher als winzige maritime Unterwasserwelt.

Artaquarien für Naturliebhaber und Kenner

Sie kennen sich in der Tier- und Unterwasserwelt aus und möchten Ihren Fischen und Pflanzen eine möglichst natürliche Umgebung schaffen? Dann kommen Biotop- oder Artaquarien infrage. Sie bilden die Natur optimal nach und bieten den Tieren eine sehr hohe Lebensqualität. In dieser naturgetreuen Umgebung können Sie die Fische wunderbar beobachten und ihr Verhalten studieren. Vielleicht gibt es sogar hin und wieder Nachwuchs.

Gesellschaftsaquarien für alle, die es bunt und vielfältig mögen

Sie möchten beim Gestalten Ihres Aquariums möglichst viel Kreativität freisetzen und eine bunte und individuelle Unterwasserwelt kreieren? Das Gesellschaftsaquarium bietet Ihnen genau das. Die Auswahl an Fischen, Pflanzen und Dekorations-Elementen ist riesengroß. Ob bunter Kies, Wurzeln, Steine, Hintergrundbilder und Pflanzen aller Art – hier können Sie sich richtig austoben. Alles, worauf Sie achten müssen ist, dass die Fische zusammenpassen.

Welche Aquarien sind laut Tests am besten?

In den gängigen, deutschsprachigen Verbraucher-Magazinen wie Stiftung Warentest oder ÖKO-TEST wurden bisher keine Aquarien Tests durchgeführt. In Sachen Aquarium Test gibt es bis heute kaum Testergebnisse und auch Testsieger wurden nicht gekürt. Das könnte daran liegen, dass die Zielgruppe recht klein ist. Sogar Tests zu den einzelnen Komponenten wie Beleuchtung, Filter oder Dünger gibt es bis dato keine. Nur das „Deine Tierwelt Magazin“ hat Ende 2013 einen Praxistest mit einem bestimmten Aquarium-Modell durchgeführt.

Deine Tierwelt Magazin: Das Tetra AquaArt LED – Discovery Line Aquarium im Test

Das Magazin „Deine Tierwelt“ nahm 2013 ein Aquarium ganz genau unter die Lupe. Es handelt sich um ein Komplettset: das Tetra AquaArt LED – Discovery Line. Punkte wurden in Sachen Ausstattung, Benutzerfreundlichkeit, Verarbeitungsqualität, Technik und Design vergeben. Das Urteil fiel insgesamt gut aus. Mit 60 l Fassungsvermögen zählt das Aquarium zu den eher kleineren Varianten, ist aber noch kein Nano-Modell. Vor allem bei der Benutzerfreundlichkeit kann das Aquarium punkten, in der beigelegten Broschüre sind Tipps zum Einrichten dabei und auch der Zusammenbau ist kinderleicht.

Weiterhin überzeugt die Fülle an Zubehör und Technik. Inklusive moderner LED-Lichter ist hier alles dabei, um sofort loszulegen. Damit entfallen lästige Zukäufe und die Kosten bleiben überschaubar. Ein weiterer Pluspunkt ist das gute Preis-Leistungsverhältnis. Was hier noch fehlt, sind neben Fischen und Pflanzen nur noch Bodengrund, Dekoration und ein Thermometer. Punktabzug gibt es allerdings bei der Verarbeitung der Abdeckung. Die Qualität ließ hier zu wünschen übrig und darunter litt auch das Design.

Gerade bei günstigen Komplettsets sollten Sie darum auf die Verarbeitung der einzelnen Komponenten achten. Neben Tetra gibt es noch zahlreiche weitere bekannte Hersteller und Anbieter von Aquarien, dazu zählen Fluval, ADA, Dehner, BiOrb und Sera.

Was kosten Aquarien?

Vor allem kleine Aquarium-Komplettsets bekommen Sie schon für kleines Geld. Je größer das Modell wird und je mehr Komponenten dabei sind, desto teurer wird es in der Regel auch. Achten Sie vor allem auf die Verarbeitungsqualität, denn das Aquarium soll schließlich ein schöner Blickfang werden und möglichst lange halten.

Preisgünstige Aquarien: 50 bis 200 €

Besonders einfache oder kleine Aquariumkonstrukte kosten wenig. Günstige Komplett-Modelle erhalten Sie schon ab 60 €. Noch günstiger erhalten Sie einzelne Komponenten. Bedenken Sie aber, dass Sie sich in dem Fall erst alles zusammenkaufen müssen. Bis das Aquarium dann vollständig ist, haben Sie mitunter mehrere Hundert Euro ausgegeben. Möchten Sie in mehr Platz und eine bessere technische Ausstattung investieren, sind Sie auch bei den günstigen Aquarien mit etwa 200 € dabei. Dazu gehören Modelle von Juwel oder Dennerle.

Aquarien im mittleren Preissegment: 200 bis 500 €

Legen Sie Wert auf hohe Qualität bei allen Komponenten und optimale Lebensumstände für Ihre Fische und Pflanzen, sind Aquarien im mittleren Preissegment wie die von Eheim optimal. Auch hier bekommen Sie komplette Sets mit allem Drum und Dran.

Beachten Sie aber, dass oft noch einiges an Kosten auf Sie zukommt. Fische, Pflanzen und Deko müssen Sie ebenso hinzukaufen wie den Bodengrund und teils auch noch andere Bestandteile, wie ein Thermometer sowie weiteres Zubehör. Auch laufende Stromkosten kommen nach einem Aquarium-Kauf auf Sie zu. Ein gutes Komplettset mit den nötigsten Grundbestandteilen kostet aber nicht mehr als 500 €.

Premium-Aquarium: 500 bis 1.000 €

Möchten Sie Ihr kleines Unterwasserbiotop möglichst naturgetreu nachstellen, investieren Sie eher mehr in das Aquarium und all seine zusätzlichen Bestandteile. Vor allem sehr große Modelle, die viel Platz für ihre Bewohner bieten und ein sehr ästhetisches Design mitbringen, gehen ins Geld. Mit einem hochwertigen Komplettset mit zahlreichem Zubehör und Extras sind Sie bereits schnell bei mehreren Hundert Euro. Häufig ist hier ein Unterschrank mit dabei. Modelle von Fluval gelten als besonders edel.

Wie lautet das Fazit für Aquarien?

Ein Aquarium ist ein faszinierendes Modell der echten Unterwasserwelt und lädt Betrachter zum Schauen und Staunen ein. Es strahlt Ruhe aus und bringt ein wenig Exotik ins eigene Zuhause. Ziehen Sie den Kauf eines Aquariums in Betracht, sollten Sie allerdings, vor allem als Einsteiger, ein paar Dinge beachten:

  • Ein Komplettset inkludiert alle wichtigen Bestandteile und Sie können beinahe sofort loslegen
  • Ein Süßwasser-Aquarium ist pflegeleichter
  • Achten Sie darauf, dass die Bewohner den gleichen Lebensraum bevorzugen und sich verstehen
  • Kleine Komplettsets im Bereich Nano-Aquarium erhalten Sie bereits ab 50 €
  • Mittelpreisige Modelle kosten zwischen 200 und 500 € und bieten Ihnen eine höhere Qualität und mehr Platz für die Fische
  • Premium-Modelle in schicken Designs sowie natürliche Biotope kosten gern mal bis zu 1.000 € und mehr. Sie bieten den Tieren aber oft die höchste Lebensqualität

Haben Sie sich schon entschieden? Werfen Sie auch einen Blick auf die Bestenliste und lassen Sie sich inspirieren.

Aquarium: Was sind häufig gestellte Fragen?

Wie oft sollte ein Aquarium gereinigt werden?

Eine Komplettreinigung ist im Allgemeinen nicht erforderlich. Sie sollten jedoch in regelmäßigen Intervallen das Wasser teilweise wechseln. Die Häufigkeit dieser partiellen Reinigung richtet sich nach der Größe des Aquariums. Bei einem Becken mit maximal 100 Liter Volumen wechseln Sie alle 7 bis 10 Tage rund 30 % des Wassers. Bei größeren Becken reichen 2 bis 4 Wochen aus.

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Was brauche ich für Zubehör für ein Aquarium?

Zu den wichtigsten Komponenten für das Aquarium gehören der Filter und die Strömungspumpe. Diese sorgen für sauberes Wasser, das in Bewegung bleibt. Für eine optimale Temperaturregelung benötigen Sie zudem eine Heizung. Auch die Abdeckung und Beleuchtung sind unverzichtbar. Zudem brauchen Sie einen geeigneten Bodengrund, bei dem es sich meistens um Kies oder Sand handelt.

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Wie groß sollte ein Aquarium sein?

Die Größe richtet sich danach, welche und wie viele Fische Sie darin halten. Für Skalare und andere große Fische ist ein Aquarium mit mindestens 100 cm Länge und 50 cm Höhe empfehlenswert. Bei einem größeren Volumen lässt sich die Wasserqualität leichter konstant halten. Darum bieten sich für Einsteiger Aquarien mit mindestens 100 Litern Volumen an.

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Im Video vorgestellt: Aquarium

Im YouTube-Video “Unboxing Aquael Leddy 40 – Aufbau, Einrichtung und Besatz” wird der Fokus auf das Produkt Leddy 60 von Aquael gelegt. Das Video bietet eine detaillierte Anleitung zum Aufbau und zur Einrichtung des Leddy 60 Aquariums sowie hilfreiche Tipps zur Wahl des passenden Besatzes. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Aquaristik und erfahren Sie, wie Sie das Leddy 60 Aquarium erfolgreich in Betrieb nehmen können.