Eine gute Angelrute sollte leicht, aber trotzdem robust gebaut sein. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die verwendeten Materialien. Auf diese Punkte sollten Sie beim Kauf Ihrer neuen Angel besonders achten:
Gewicht: Bei Schwimmerangeln besonders wichtig
Je leichter eine Angelrute ist, desto länger können Sie mit dieser Fischen, ohne dass Ihnen die Arme schwer werden. Steckruten sind bauartbedingt meist etwas leichter als Teleskopruten. Je länger Sie die Angelrute in den Händen halten, desto wichtiger ist, dass diese möglichst leicht ist. Das ist vor allem beim Spinn- und Schwimmerangeln der Fall: Dort halten Sie die Angel die ganze Zeit in der Hand.
Länge: Faltbare oder steckbar
Alle Angelruten lassen sich für einen leichteren Transport entweder ineinander falten (Teleskopruten) oder auseinander stecken (Steckruten). Die ideale Länge der Angel richtet sich damit nicht nach der Größe Ihres Autos, sondern einzig und allein danach, auf welche Art und Weise Sie damit Angeln möchten. Achten Sie im Zweifelsfall trotzdem auf die Transportlänge, also die kleinstmögliche Länge der Angelrute.
Zum Angeln von einem Boot eignen sich eher kurze Ruten mit bis zu 2 Metern Länge. Dadurch finden auf einem Schiff auch mehrere Angler Platz, ohne sich gegenseitig beim Auswerfen zu stören. Lange Angelruten haben den Vorteil, dass Sie mit ihnen leicht sehr weit auswerfen können. Das ist vor allem beim Fischen vom Ufer aus in großen Gewässern von Vorteil. Mittellange Ruten sind Allrounder und machen das Auswerfen mit Büschen oder hohen Bäumen im Rücken bequemer.
Material: Glas- oder Kohlefaser
Während Angelruten früher meist aus Holz gefertigt wurden, kommen heute zunehmend moderne Werkstoffe zum Einsatz. Beliebte Materialien sind Glas- und Kohlefaser, die entweder alleine oder als Materialmischung zum Einsatz kommen. Angelruten aus Glasfaser sind etwas schwerer, dafür aber auch stabiler und elastischer als solche aus Kohlefaser. Angeln, die beide Materialien kombinieren, verstärken die Glasfaser meist mit Einmischen von Kohlenfaser und werden als Composite Angelruten bezeichnet.
Wurfgewicht: Für den besten Fang
Das Wurfgewicht gibt an, wie viel Gewicht Sie mit der Angelrute maximal sicher auswerfen können. Überschreiten Sie dieses, kann die Angel unter Umständen brechen oder anderweitig Schaden nehmen. Oft geben Hersteller außerdem ein Mindest-Wurfgewicht an. Unterschreiten Sie dieses, biegt sich die Angelrute meist schlechter und Sie können im Resultat nur kürzer auswerfen. Überlegen Sie am besten bereits vor Anschaffung der neuen Angelrute, für welche Art des Fischens Sie diese nutzen wollen und informieren Sie sich über die dafür üblichen Wurfgewichte!
Zubehör: Köder, Gewichte oder Angelrolle
Viele Hersteller bieten ihre Angelruten nicht nur separat, sondern auch mit einer großen Auswahl an Zubehör an. Das ist vor allem für Anfänger und Einsteiger interessant. Aber auch Profis können von speziell auf die Angelrute abgestimmten Ködern und Gewichten profitieren. Die passende Angelrolle erleichtert Ihnen das Auswerfen zusätzlich.
Neben dem Zubehör, das direkt beim Kauf erworben werden kann, gibt es weitere Gadgets, die das Angeln vereinfachen. Dazu gehört zum Beispiel die Anschaffung eines Fischfinders.