Das Angebot an Akku-Schleifern auf dem Markt ist riesig und macht die Auswahl eines geeigneten Modells für Ihre individuellen Anforderungen nicht gerade einfach. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir in diesem Abschnitt einige wichtige Kriterien zusammengefasst, anhand derer sich die einzelnen Produkte vergleichen und bewerten lassen.
3.1. Größe und Gewicht
Akku-Schleifer unterscheiden sich in Hinblick auf Ihre Abmessungen und das Gewicht (in g). Mit einem größeren Schleifer bzw. einer größeren Schleifplatte lässt sich zwar mehr Fläche auf einmal bearbeiten, das Gerät ist aber auch entsprechend schwerer.
Zudem geht bei größeren Akku-Schleifern auch schneller die Kontrolle über das Gerät verloren. Wenn Sie nur hin und wieder kleinere Arbeiten damit durchführen und zugleich flexibel bleiben möchten, empfehlen wir daher ein möglichst kompaktes und leichtes Modell.

Möchten Sie mit dem Akku-Schleifer auch auf großen Flächen zufriedenstellende Ergebnisse erzielen, sollte die Schwingzahl mindestens 20.000 U/min erreichen.
3.2. Schwingzahl (U/min)
Die Anzahl der Schwingungen beeinflusst den Abtrag des Akku-Schleifers: Mit zunehmender Schwingzahl steigt auch der Abtrag.
Einer der wichtigsten Punkte beim Kauf ist laut gängiger Akku-Schleifer-Tests die Schwingzahl, die in Umdrehungen pro Minute (U/min) angegeben wird. Für zufriedenstellende Ergebnisse auf größeren Flächen sollte ein guter Akku-Schleifer mindestens eine Schwingzahl von 20.000 U/min erreichen.
Für kleinere Schleifarbeiten ist ein Gerät mit derart hoher Leistung aber überdimensioniert. Hier reicht ein Akku-Fein-Schleifer mit einer Schwingzahl von 10.000 U/min vollkommen aus. Bei den besten Akku-Schleifern lässt sich die Schwingzahl in einem Bereich von 6.000 bis 20.000 U/min variabel regulieren.
3.3. Akku-Spannung (in V) und Kapazität
Ein 18-Volt-Akku gehört bei den meisten Akku-Schleifern mittlerweile zum Standard, nur einige wenige Modelle werden noch mit 12 Volt betrieben. Einige Akku-Schleifer sind sogar mit zwei 18-Volt-Akkus oder einem 20-Volt-Akku ausgestattet.
WELT.de-Tipp: Achten Sie unbedingt darauf, dass es sich bei dem eingesetzten Akku um eine Lithium-Ionen-Batterie handelt, da andere Technologien (z. B. Blei-Säure oder Nickel-Cadmium) nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.
Die Akku-Kapazität (in Ah) gibt an, wie lange Sie mit dem Gerät arbeiten können, bevor es wieder Zeit zum Aufladen ist. Je mehr Amperestunden der Akku hat, desto länger ist auch die Laufzeit. Zum Vergleich: Ein Akku, der 10 Stunden lang Strom mit 2 Ampere liefert, hat eine Kapazität von 20 Amperestunden (10 h x 2 A = 20 Ah).
Die Kapazität bewegt sich durchschnittlich zwischen 2 und 2,5 Ah, was je nach Gerät einer Laufzeit von 30 bis 45 Minuten entspricht. Bei hochwertigen Akku-Schleifern beträgt die Kapazität aber sogar 5 Ah oder mehr.