Ratgeberübersicht
  1. Wie viel Quadratmeter können Sie mit einem Akku-Rasenmäher mähen?
  2. Nach welchen Kriterien wählen Sie die passende Schnittbreite und -höhe bei einem Akku-Rasenmäher aus?
  3. Auf welche Merkmale kommt es beim Fangkorb eines Akku-Rasenmähers an?
  4. Welche Zusatzfunktionen verbessern die Gartenpflege?
  5. Durch welche Eigenschaften ist das ergonomische Arbeiten mit einem Akku-Rasenmäher möglich?
  6. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Akku-Rasenmäher-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Wählen Sie die Akkuleistung, Akkulaufzeit und Schnittbreite des Akku-Rasenmähers nach Ihrer Gartengröße aus.
  • Ergonomische Eigenschaften wie ein höhenverstellbarer Führungsholm gestalten das Arbeiten angenehmer.
  • Zusatzfunktionen wie das Mulchen oder ein Radantrieb helfen Ihnen, das Beste für Ihren Rasen herauszuholen.
Akku-Rasenmäher getestet: vorderer Teil des Akku-Rasenmähers von Ryobi mit Rädern im Fokus.

Akku-Rasenmäher von RYOBI und anderen Marken sind meist deutlich leichter als Modelle mit Benzinmotor.

Ein Akku-Rasenmäher ist unabhängig von Stromquellen, leiser im Betrieb und umweltfreundlicher als Benzin-Rasenmäher. Dies macht die Bedienung laut Akku-Rasenmäher-Tests sehr angenehm und das Rasenmähen effizient.

Doch damit Ihr neuer Akku-Rasenmäher auch zu Ihrem Garten passt, kommt es auf weitere technische Details an. Unter anderem sollten Sie die Schnittbreite und die Akkuleistung nach Ihrer Gartengröße auswählen. Die einzelnen Kriterien haben wir in diesem Akku-Rasenmäher-Vergleich samt Kaufratgeber für Sie zusammengetragen. So können Sie den besten Akku-Rasenmäher für Ihren Garten finden.

1. Wie viel Quadratmeter können Sie mit einem Akku-Rasenmäher mähen?

Sowohl die Akkuleistung als auch die Akkukapazität beeinflussen, für welche Gartengröße sich ein Akku-Rasenmäher eignet. Wie viel Volt sollte ein guter Akku-Rasenmäher also haben?

Ein Akku-Rasenmäher mit einer Leistung von 18 V eignet sich hervorragend für kleinere Rasenflächen bis 300 m². Akku-Rasenmäher mit 40 V – oder etwas geringeren 36 V – hingegen sind besser für größere Rasenflächen bis 700 m² geeignet.

Für deutlich größere Rasenflächen gibt es Akku-Rasenmäher mit einer Leistung von 60 V oder sogar 80 V. Diese sind sehr leistungsstark und ermöglichen es Ihnen, die gesamte Gartenfläche zuverlässig und in einem einzigen Durchgang zu mähen.

Außerdem stellt sich die Frage “Wie lange hält der Akku eines Akku-Rasenmähers?”. Je nach Modell hält der Akku zwischen 30 und 60 Minuten. Bei einem kleinen Garten reicht eine geringere Akkulaufzeit von 30 Minuten aus. Bei größeren Rasenflächen sollten Sie jedoch auch eine längere Akkulaufzeit wählen.

Darüber hinaus sind einige Akku-Rasenmäher-Modelle mit 2 Akkus ausgestattet. Insbesondere bei einer großen Rasenfläche empfehlen wir Modelle mit mehreren Wechselakkus.

Tipp: Achten Sie darauf, dass der Akku-Rasenmäher mit Akku und passendem Ladegerät ausgestattet ist. So müssen Sie keine zusätzlichen Kosten für ein Ladegerät einkalkulieren, wenn Sie einen Akku-Rasenmäher kaufen.

Akku-Rasenmäher-Test: Akku-Rasenmäher in gelber Farbe von oben fotografiert und Preisschild darauf.

Die Hersteller geben konkrete Hinweise auf die Akkuleistung und -laufzeit der jeweiligen Modelle.

2. Nach welchen Kriterien wählen Sie die passende Schnittbreite und -höhe bei einem Akku-Rasenmäher aus?

2.1. Welche Schnittbreite passt zu Ihrer Rasenfläche?

Die Schnittbreite hat einen Einfluss darauf, wie schnell Sie Ihren Rasen bearbeiten können. Auf Rasenflächen bis zu 200 m² reichen Tests zufolge Akku-Rasenmäher mit einer Schnittbreite von 30 bis 35 cm aus. Für Flächen von über 500 m² sind mindestens 40 cm Schnittbreite empfehlenswert.

Mini-Akku-Rasenmäher mit kleiner Schnittbreite bieten mehr Wendigkeit. Besonders auf kleinen Rasenflächen oder in verwinkelten Gärten ist eine kleinere Schnittbreite von Vorteil, da Sie den Richtungswechsel des Rasenmähers leichter steuern können.

Auch der Platzbedarf ist geringer, wenn Sie sich für einen kleinen Akku-Rasenmäher entscheiden. Somit benötigen Sie weniger Stauraum für die Lagerung.

In der folgenden Tabelle geben wir Ihnen eine grobe Orientierung, welche Schnittbreite für Ihre Gartengröße sinnvoll ist:

Rasenfläche Schnittbreite
100 m2 30 cm
200 m2 35 cm
400 m2 40 cm
600 m2 40-45 cm
800 m2 45-50 cm
1.200 m2 50-55 cm

Hinweis: Es gibt noch größere Schnittbreiten, welche sich für sehr große Rasenflächen eignen. Für Flächen dieser Größe sind jedoch Benzin-Rasenmäher oder Rasentraktoren eher zu empfehlen als Akku-Rasenmäher.

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2.2. Was gilt es bei der Schnitthöhe zu beachten?

Welche Schnitthöhe ist die richtige?

Die durchschnittliche Schnitthöhe für den Rasen im Garten beträgt ca. 40 mm. Rasenflächen, die wenig direktes Sonnenlicht abbekommen, sollten Sie etwas höher mähen. Für Zierrasen hingegen ist eine Schnitthöhe von 30 mm optimal.

Akku-Rasenmäher decken Schnitthöhen zwischen 25 und 75 mm ab. Dabei können Sie zwischen Modellen wählen, die eine stufenlose Einstellung ermöglichen oder Modellen, deren Schnitthöhe in Stufen eingestellt wird.

Die stufenlose Einstellung der Schnitthöhe ermöglicht ein präziseres Ergebnis und bietet Ihnen die Option, die Schnitthöhe individueller auszuwählen. Wenn das Gerät hingegen mit Stufen ausgestattet ist, ist die intuitive Bedienung etwas einfacher. Dies ist besonders für diejenigen von Vorteil, die sich weniger intensiv mit der Rasenpflege auseinandersetzen möchten.

Auch der Mechanismus, mit dem die Schnitthöhe eingestellt wird, variiert unter den Modellen. Einige Modelle lassen sich an den einzelnen Radachsen einstellen. Andere lassen sich über einen zentralen Hebel einstellen.

Detailansicht des Motorbereichs inklusive transparentem Deckel eines getesteten Akku-Rasenmähers der Marke Wingart in einem Ausstellungsbereich.

Akku-Rasenmäher von Herstellern wie WINGART punkten oftmals durch ihre wendige und kompakte Bauweise.

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3. Auf welche Merkmale kommt es beim Fangkorb eines Akku-Rasenmähers an?

Das Volumen des Fangkorbs bestimmt, ob und wie oft Sie diesen während des Mähens leeren müssen. Als Faustregel gilt:

  • Flächen bis 100 m²: Fangkorbvolumen von 30 l
  • Flächen bis 200 m²: Fangkorbvolumen von 40 l
  • Flächen bis 300 m²: Fangkorbvolumen von 50 l

Bedenken Sie, dass ein großer Fangkorb zwar seltener geleert werden muss. Ein größerer Fangkorb macht den Mäher aber auch schwerer und verringert die Wendigkeit. Ziehen Sie daher bei kleineren Gärten einen kleinen Akku-Rasenmäher vor.

Bei Akku-Rasenmähern mit Auswurf können Sie zwischen

  • Akku-Rasenmähern mit Heckauswurf und
  • Akku-Rasenmähern mit zusätzlichem Seitenauswurf

wählen. Mäher mit reinen Seitenauswürfen gibt es hingegen nicht. Ein zusätzlicher Seitenauswurf kann dabei helfen, hohes und wildes Gras zu mähen.

Akku-Rasenmäher im Test: gelber Akku-Rasenmäher der Marke Ryobi mit schwarzem Auffangbehälter.

Es gibt sowohl Fangkörbe aus Nylon als auch aus Kunststoff. Nylon zeichnet sich durch ein geringeres Gewicht aus, Kunststoff ist robuster und lässt sich besser reinigen.

4. Welche Zusatzfunktionen verbessern die Gartenpflege?

4.1. Welche Vorteile bietet ein Akku-Rasenmäher mit Antrieb?

Bei einem Akku-Rasenmäher mit Antrieb wird ein Teil der Motorkraft auf die Räder verteilt, wodurch diese angetrieben werden. Auf diese Weise ist ein leichteres Schieben sowie eine konstante Geschwindigkeit möglich.

Vor allem in Gärten mit Steigung ist ein Akku-Rasenmäher mit Radantrieb sehr praktisch, da Sie einiges an Muskelkraft sparen können. Aber auch bei größeren Flächen ab 300 m² empfehlen wir für ein leichteres Arbeiten Modelle mit Antrieb. Zudem kann ein Akku-Rasenmäher mit Radantrieb für ältere oder körperlich eingeschränkte Personen eine nützliche Hilfe darstellen.

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4.2. Kann ein Akku-Rasenmäher mulchen?

Ein Akku-Rasenmäher mit integrierter Mulchfunktion schneidet die Enden der Grashalme und häckselt diese sofort klein. Die Reste landen nicht in einem Auffangbehälter, sondern werden direkt ausgeworfen. Dabei sind die Grasstücke so klein, dass sie auf die Erde fallen und nicht die Grashalme bedecken.

Die Vorteile: Sie sparen sich die Entsorgung des Rasenschnitts und Entsorgungskosten sowie Zeit. Außerdem wirkt das gehäckselte Gras wie frischer Dünger. Sie versorgen Ihren Rasen auf natürliche Weise mit Feuchtigkeit und Nährstoffen, ohne dass Sie chemische Düngemittel einsetzen müssen.

Ein Akku-Rasenmäher mit Mulchfunktion eignet sich vor allem bei kleinen bis mittelgroßen Rasenflächen bis zu 600 m². Besonders empfehlenswert ist dies zudem für Hobbygärtner, die die Bodenqualität mit natürlichen Ressourcen verbessern möchten.

Hinweis: Durch das Mulchen kann ein höherer Mähaufwand entstehen. Da der Rasen mit wichtigen Nährstoffen versorgt wird, wächst er schneller. Dies kann dazu führen, dass Sie ggf. zwei bis drei Mal in der Woche Ihren Rasen mähen müssen.

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5. Durch welche Eigenschaften ist das ergonomische Arbeiten mit einem Akku-Rasenmäher möglich?

Für das ergonomische Arbeiten mit einem Akku-Rasenmäher sind unterschiedliche Elemente essenziell:

  • ein höhenverstellbarer Führungsholm,
  • eine leichte Bauweise,
  • gut erreichbare Bedienelemente
  • und eine einfache Handhabung, ergonomische Griffe

Mit einem höhenverstellbaren Führungsholm können Sie die Höhe des Griffs anpassen, sodass Sie eine aufrechte und rückenschonende Haltung bewahren. Zusätzlich helfen ergonomisch geformte Griffe gegen Schmerzen in den Händen.

Auch eine leichte Bauweise des Geräts erleichtert das Arbeiten. Das geringere Gewicht und eine leichte Manövrierbarkeit erfordern weniger Kraftaufwand, sodass Sie den Akku-Rasenmäher Tests zufolge leichtgängiger bedienen können.

Ansicht von vorn oben auf einen Wingart Akku-Rasenmäher im Test, der in einem Geschäft neben roten Rasenmähern steht.

Vergewissern Sie sich vor dem Kauf immer, dass die Ausstattung der Akku-Rasenmäher von WINGART und anderen Unternehmen einen höhenverstellbaren Führungsholm sowie einen Fangkorb bereithält.

6. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Akku-Rasenmäher-Tests bzw. -Vergleichen suchen

6.1. Eignet sich ein Akku-Rasenmäher auch für hohes oder feuchtes Gras?

Ein Akku-Rasenmäher eignet sich nur bedingt für hohes und feuchtes Gras. Der Motor und die Akkuleistung können bei hohem, feuchten Gras an ihre Grenzen kommen und das Mähwerk verstopfen. Empfehlenswert für diese Bedingungen sind daher leistungsstärkere Modelle, etwa Benzin-Rasenmäher.

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6.2. Wie viele Jahre hält ein Akku-Rasenmäher?

Akku-Rasenmäher halten zwischen 3 bis 5 Jahren, Modelle mit Lithium-Ionen-Akkus sogar bis zu 10 Jahre. Die Lebensdauer ist dabei abhängig von der Häufigkeit der Nutzung, der Pflege und der Qualität des Akkus.

Auch der beste Akku-Rasenmäher geht schnell kaputt, wenn Sie ihn nicht richtig pflegen. Reinigen Sie den Akku sowie den gesamten Rasenmäher regelmäßig. Auch eine sachgemäße Lagerung an einem trockenen, abgeschirmten Ort kann zu einer verlängerten Lebensdauer beitragen.

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6.3. Wie teuer ist ein Akku-Rasenmäher?

Wenn Sie einen Akku-Rasenmäher kaufen möchten, erhalten Sie günstige Modelle bereits für unter 150 Euro. Sie verfügen jedoch nicht über Zusatzfunktionen wie Radantrieb oder Mulchfunktion. Diese Akku-Rasenmäher sind für kleine Flächen geeignet, die schnell und ohne großen Aufwand gepflegt werden können.

Bei Akku-Rasenmähern für mittlere und große Flächen lohnt es sich, etwas mehr Geld zu investieren. Die Funktionen bei Modellen um die 150 bis 400 Euro sind vielfältiger und die Leistung stärker.

Die folgenden Modelle bieten gute Rasenmäher und sogar Akku-Rasenmäher-Testsieger an:

  • Einhell
  • Makita
  • Stihl
  • Parkside
  • Bosch
  • Gardena

Hinweis: 2019 testete die Stiftung Warentest Akku-Rasenmäher. Mit einer Gesamtnote von 2,3 krönte sie den Einhell GE-CM 43 Li M zum Akku-Rasenmäher-Testsieger. Auf dem 2. Platz des Akku-Rasenmäher-Tests, mit einer Note von 2,4, landete der SABO Akku-Rasenmäher 40-Akku. Die schlechter bewerteten Geräte machen laut den Testern von Stiftung Warentest zu schnell schlapp. Bei weniger als 200 m² gab der Akku eines Gerätes, welches von den Testern ein Mangelhaft erhielt, schon auf.

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6.4. Tipps für die Praxis: Worauf sollten Sie beim Rasenmähen achten?

Achten Sie für einen sauberen Schnitt darauf, dass die Messer scharf sind. Kürzen Sie den Rasen zudem nie weiter als ein Drittel. Dieser wird sonst durch zu starke Sonneneinstrahlung etc. schnell beschädigt.

Variieren Sie außerdem bei jedem Mähvorgang die Mährichtung. Dadurch verdichtet sich der Rasen tendenziell weniger und bleibt gesund.

Um auch die Rasenkanten zu erreichen, eignet sich ein zusätzlicher Rasentrimmer.

Tipp: Spindel-Akku-Rasenmäher ermöglichen eine sehr schonende Rasenpflege. Der Schnitt ist hierbei sehr sauber und präzise. Diese Mini-Akku-Rasenmäher eignen sich für kleine Rasenflächen.

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Im Video vorgestellt: Akku-Rasenmäher

In dem YouTube-Video “AKKU RASENMÄHER TEST: Ist der Bosch AdvancedRotak der BESTE Akku Rasenmäher? – meine Erfahrungen ????????????” werden mit Ihnen ausführliche Erfahrungen mit dem AdvancedRotak 750 von Bosch geteilt. Der Creator testet die Leistung, Akkulaufzeit und Benutzerfreundlichkeit des Rasenmähers.

In diesem Youtube-Video werden verschiedene Akku-Rasenmäher unter die Lupe genommen. Dabei wird ihre Leistungsfähigkeit getestet. In diesem Video erfahren Sie, welcher Rasenmäher am besten in Bezug auf Akkulaufzeit, Schnittqualität und Handhabung abschneidet und sich als echter Gartenhelfer herausstellt.