
Eine Akku-Poliermaschine ist vor allem praktisch, wenn Sie Möbel aufarbeiten oder Elemente polieren möchten.
Sicherlich haben Sie Hologramme auf dem Autolack schon einmal gesehen, waren sich aber nicht bewusst, dass es sich um Hologramme handelt. Die Rede ist von Lichtreflexionen, die zum Teil kreisförmig auf der Motorhaube oder den Türen zu finden sind.
Diese sind nicht weiter als ganz feine Kratzer, die das Licht sichtbar macht. Verwenden Sie die Kfz-Akku-Poliermaschine nicht richtig oder nehmen Sie den falschen Aufsatz für die Akku-Poliermaschine, können diese Hologramme entstehen.
Aus diesem Grund empfiehlt sich für Anfänger die Akku-Poliermaschine mit Exzenter, da sie alleine durch ihre Bewegung diese Hologramme verhindert. Im Idealfall testen Sie die neue Akku-Poliermaschine erst auf einer alten Motorhaube, bei der es egal ist.
Bedenken Sie aber, dass tiefe Kratzer meist nicht auspoliert werden können. Hier braucht es dann schon den Fachmann. Leichte Kratzer im Klarlack oder solche, die schon etwas tiefer gehen, schafft die Poliermaschine jedoch sehr gut. Versuchen Sie aber nicht mit aller Kraft die Kratzer zu entfernen, denn wenn Sie zu stark aufdrücken, kann es Ihnen passieren, dass Sie zu viel Lack abtragen. Die Folge wäre dann ein Besuch beim Lackierer.
Folgende Tabelle gibt Ihnen Tipps zum richtigen Einsatz der Akku-Poliermaschine.
| Schritt | Erklärung zum Schritt der Autopolitur |
| Waschen | Bevor Sie mit der Akku-Poliermaschine ans Werk gehen, reinigen Sie das Auto unbedingt, denn Staub auf dem Lack wirkt wie ein feines Schleifmittel. Sofern sich starker Schmutz auf dem Auto befindet, nehmen Sie vorher einen Lackreiniger. |
| Abkleben | Kleben Sie mit Kreppband alle Kunststoffteile ab. Sofern Sie diese auch polieren möchten, gehen Sie nur mit ganz wenig Druck darüber. Sie können mit der Akku-Poliermaschine auch Scheinwerfer polieren, aber wirklich ohne Druck. |
| Politur auftragen | Diese wird nicht auf den Lack gegeben, sondern in kleinen Tupfen auf die Polierhaube. |
| Richtung | Polieren Sie das Auto immer von oben nach unten und auch immer nur in kleinen Teilflächen. Arbeiten Sie in zu großen Flächen, trocknet die Paste auf dem Lack. |
| Versiegeln | Zum Schluss können Sie den Lack noch versiegeln, was aber kein Muss ist. |