Ratgeberübersicht
  1. Welche Arten von Akku-Poliermaschinen gibt es?
  2. Wie vermeidet man Hologramme beim Polieren?
  3. Welche Vor- und Nachteile haben Akku-Poliermaschinen?
  4. Auf was sollten Sie beim Kauf einer Akku-Poliermaschine achten?
  5. Gibt es bekannte Hersteller für Akku-Poliermaschinen?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Akku-Poliermaschinen-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Die Akku-Poliermaschine gibt es für den professionellen Gebrauch, aber auch für den geschickten Heimwerker.
  • Für die Politur des Autos braucht es extra Polierschwämme, welche zum jeweiligen Gerät passen müssen.
  • Sie haben generell die Wahl zwischen einer Exzenter-Akku-Poliermaschine oder einer Rotations-Akku-Poliermaschine.

akku-poliermaschine-test

Wenn der Autolack seine Farbe verliert, nicht mehr schön glänzt oder sich kleine Kratzer darauf breitgemacht haben, dann ist es Zeit für eine Politur. Eine Akku-Poliermaschine kann Ihnen hier sehr helfen und Sie sind relativ schnell fertig. Es gibt hier aber verschiedene Typen und damit Sie sich in einem Akku-Poliermaschinen-Vergleich schnell zurechtfinden, stellen wir von WELT.de gerne unsere Kaufberatung aus 2025 zur Verfügung. Diese zeigt Ihnen eine kleine Auswahl an verschiedenen Akku-Poliermaschinen und sagt Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

1. Welche Arten von Akku-Poliermaschinen gibt es?

Die Akku-Poliermaschine für das Auto zieht kreisende Bewegungen über den Lack. In Verbindung mit einer Autopolitur und dem passenden Polierkissen können Sie damit den Lack aufbereiten.

Gerade Autos mit einem roten Lack bleichen in der Sonne schnell aus und werden dann matt. Hier kann die Poliermaschine sehr gut helfen und das Auto wieder zu neuer Farbe bringen. In der Regel wird das Auto einmal im Jahr richtig poliert. Dies könnten Sie zwar auch mit Polierwatte machen, doch das Ergebnis ist meist nicht so zufriedenstellend und die Arbeit wirklich ein Knochenjob. Deshalb wird hier gerne die Poliermaschine verwendet.

Akku-Poliermaschinen-Test: ein hellgraues Modell der Marke APA, mit runder Polierscheibe, ausgestellt auf einer Originalverpackung in einem Verkaufsregal.

Akku-Poliermaschinen arbeiten mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen. Diese Poliermaschine von APA besitzt sechs verschiedene Stufen.

Es gibt hauptsächlich zwei verschiedene Kategorien, die Akku-Rotations-Poliermaschine und die Exzenter-Akku-Poliermaschine. Folgende Tabelle zeigt Ihnen die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile:

Exzenter-Akku-Poliermaschine Akku-Rotations-Poliermaschine
bewegt sich elliptisch und verhindert dadurch Hologramme

trägt nur wenig Lack beim Polieren ab

lässt sich vom Laien gut bedienen

entfernt tiefere Kratzer nicht immer

Akku-Poliermaschine mit 18 Volt Leistung

macht kreisförmige Bewegungen

kann mit der passenden Polierhaube sogar Lack schleifen

nicht richtig verwendet, können Hologramme auf dem Lack entstehen

Anfänger sollten erst einen Test mit der Akku-Poliermaschine an einem alten Auto durchführen

Tipp: Die Akku-Poliermaschine mit 18 Volt hat mehr Leistung und ist meist auch hochwertiger als die Akku-Poliermaschine mit 12 V.

2. Wie vermeidet man Hologramme beim Polieren?

akku poliermaschine klein

Eine Akku-Poliermaschine ist vor allem praktisch, wenn Sie Möbel aufarbeiten oder Elemente polieren möchten.

Sicherlich haben Sie Hologramme auf dem Autolack schon einmal gesehen, waren sich aber nicht bewusst, dass es sich um Hologramme handelt. Die Rede ist von Lichtreflexionen, die zum Teil kreisförmig auf der Motorhaube oder den Türen zu finden sind.

Diese sind nicht weiter als ganz feine Kratzer, die das Licht sichtbar macht. Verwenden Sie die Kfz-Akku-Poliermaschine nicht richtig oder nehmen Sie den falschen Aufsatz für die Akku-Poliermaschine, können diese Hologramme entstehen.

Aus diesem Grund empfiehlt sich für Anfänger die Akku-Poliermaschine mit Exzenter, da sie alleine durch ihre Bewegung diese Hologramme verhindert. Im Idealfall testen Sie die neue Akku-Poliermaschine erst auf einer alten Motorhaube, bei der es egal ist.

Bedenken Sie aber, dass tiefe Kratzer meist nicht auspoliert werden können. Hier braucht es dann schon den Fachmann. Leichte Kratzer im Klarlack oder solche, die schon etwas tiefer gehen, schafft die Poliermaschine jedoch sehr gut. Versuchen Sie aber nicht mit aller Kraft die Kratzer zu entfernen, denn wenn Sie zu stark aufdrücken, kann es Ihnen passieren, dass Sie zu viel Lack abtragen. Die Folge wäre dann ein Besuch beim Lackierer.

Folgende Tabelle gibt Ihnen Tipps zum richtigen Einsatz der Akku-Poliermaschine.

Schritt Erklärung zum Schritt der Autopolitur
Waschen Bevor Sie mit der Akku-Poliermaschine ans Werk gehen, reinigen Sie das Auto unbedingt, denn Staub auf dem Lack wirkt wie ein feines Schleifmittel. Sofern sich starker Schmutz auf dem Auto befindet, nehmen Sie vorher einen Lackreiniger.
Abkleben Kleben Sie mit Kreppband alle Kunststoffteile ab. Sofern Sie diese auch polieren möchten, gehen Sie nur mit ganz wenig Druck darüber. Sie können mit der Akku-Poliermaschine auch Scheinwerfer polieren, aber wirklich ohne Druck.
Politur auftragen Diese wird nicht auf den Lack gegeben, sondern in kleinen Tupfen auf die Polierhaube.
Richtung Polieren Sie das Auto immer von oben nach unten und auch immer nur in kleinen Teilflächen. Arbeiten Sie in zu großen Flächen, trocknet die Paste auf dem Lack.
Versiegeln Zum Schluss können Sie den Lack noch versiegeln, was aber kein Muss ist.

3. Welche Vor- und Nachteile haben Akku-Poliermaschinen?

Sicherlich wollen Sie eine gute Akku-Poliermaschine, denn diese bietet in der Regel gute Ergebnisse und hält auch länger. Doch sehen wir uns einmal die Vorteile und Nachteile der Akku-Poliermaschine für das Auto an.

    Vorteile
  • mit 2 Akkus ist die Akku-Poliermaschine praktisch durchgehend nutzbar
  • abhängig von Marke und Modell hohe Leistung
  • können laut Akku-Poliermaschinen-Tests auch professionell eingesetzt werden
    Nachteile
  • Nutzer sollte Erfahrung haben

Generell sind diese Vor- und Nachteile relativ zu sehen, denn wegen der großen Unterschiede der einzelnen Geräte können diese variieren. Auch hängt es stark davon ab, ob ein Profi oder Laie mit der Poliermaschine arbeitet. Somit sehen Sie diese eher als kleinen Hinweis.

mini akku poliermaschine

Sie möchten sich eine Poliermaschine zulegen, aber nicht mit einem störenden Kabel hantieren? Dann ist eine Akku-Poliermaschine ideal.

4. Auf was sollten Sie beim Kauf einer Akku-Poliermaschine achten?

Eine kleine Akku-Poliermaschine ist praktisch:

Sofern Ihnen eine Akku-Poliermaschine zu groß und schwer ist, können Sie auch eine mini Akku-Poliermaschine wählen. Hierbei handelt es sich oftmals um eine Akku-Poliermaschine mit 75 mm großen Pad. Das ist ideal für kleine Flächen.

Gerne hätten wir von WELT.de einen Akku-Poliermaschinen-Test von Stiftung Warentest vorgestellt, doch hierfür gibt es bis jetzt (Stand: März 2023) keinen. Somit können wir Ihnen auch keinen Akku-Poliermaschinen-Testsieger nennen.

Wir möchten Ihnen nun aber noch ein paar Dinge nennen, auf die Sie beim Akku-Poliermaschine kaufen achten sollten:

  • Akkukapazität: Vergewissern Sie sich, welche Akku-Poliermaschine eine lange Laufzeit bietet. Die Akku-Poliermaschine mit 12 V ist etwas schwach und überzeugt nicht immer. Wählen Sie deshalb lieber eine hohe Netzspannung und eine hohe Leerlaufdrehzahl des Motors, damit Sie wirklich gute Ergebnisse sehen können. Praktisch wäre eine Akku-Poliermaschine mit 2 Akkus, damit Sie durchgehend arbeiten können.
  • Gewicht: Ein Gewicht zwischen 1,27 bis etwa 3,5 kg ist normal. Viel schwerer sollte sie auch nicht sein, denn gerade bei Arbeiten auf dem Dach geht ein hohes Gewicht enorm auf die Gelenke.
  • Set: Ein Akku-Poliermaschinen-Set ist meist inkl. Akku und inkl. Ladegerät. Vielleicht sind auch noch ein paar Pads als Ersatz dabei. Je mehr Sie bekommen, umso besser, denn das Zubehör kann hier teuer werden.
  • Handling: Der Griff sollte gut in der Hand liegen und nicht zu klein sein. Sie sollten ihn mit einer Hand komplett umfassen können. So ist es auch kein Problem, den Polierteller richtig zu positionieren.
  • Tellergröße: Die Hersteller geben diese in mm an. Sie gibt Ihnen auch Aufschluss darüber, wie groß die Pads sein müssen. Ein kleiner Teller kommt gut an schmale Stellen, während ein großer Teller die Arbeit auf großen Flächen wie der Motorhaube erleichtert. Somit lohnt es sich tatsächlich zwei Geräte mit einem großen und einem kleinen Teller zu kaufen. Es gibt aber auch Modelle, bei denen Sie verschiedene Teller dabei haben und diese austauschen können. Achten Sie bei Ihrer Suche hierauf ein wenig.

Gerne können Sie sich im örtlichen Baumarkt ein paar Modelle näher ansehen, um sie auch einmal in der Hand gehabt zu haben. Den Kauf sollten Sie aber über das Internet tätigen, da Sie dort die Akku-Poliermaschine günstig kaufen können.

5. Gibt es bekannte Hersteller für Akku-Poliermaschinen?

akku-poliermaschine auto

Wenn die Akku-Poliermaschine über einen Zusatzgriff verfügt, liegt sie auch bei hohen Drehzahlen noch stabiler in der Hand.

Haben Sie sich schon im Internet in einem Akku-Poliermaschinen-Test umgesehen? Dann werden Sie auch bereits die mini Akku-Poliermaschine gesehen haben oder die Profi-Akku-Poliermaschine. Es gibt gute Akku-Poliermaschinen von namhaften Herstellern und Marken.

Diese möchten wir Ihnen von WELT.de auch gerne ans Herz legen, denn hier bekommen Sie in der Regel auch das nötige Zubehör für die Akku-Poliermaschine. Perfekt ist es, wenn Sie ein Akku-Poliermaschinen-Set kaufen, denn dann sind Sie für den Anfang ausgestattet.

Nennenswert sind hier:

  • Makita
  • Mirka
  • Einhell
  • SPTA
  • Flex
  • Milwaukee

Diese Liste könnte man nun aber noch wesentlich länger machen. Sie können mit der Akku-Poliermaschine auch das Boot polieren. Sofern Sie die Akku-Poliermaschine für das Motorrad nutzen möchten, wählen Sie lieber die kleine Akku-Poliermaschine. Gleiches gilt auch für schmale Lackstellen wie an der A- oder B-Säule. Hier arbeitet sich mit einem kleinen Polierteller leichter und Sie müssen nicht extra auch noch die Fenster abkleben.

Tipp: Kaufen Sie gleich die passenden Polierhauben dazu, denn diese haben einen hohen Verschleiß.

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Akku-Poliermaschinen-Tests bzw. Vergleichen suchen

Am Ende beantworten wir Ihnen noch ein paar Fragen rund um das Thema Akku-Poliermaschinen.

6.1. Was ist besser: Exzenter oder Rotationspoliermaschine?

Beide Arten sind nicht schlecht, doch der Exzenter bietet einfach eine bessere Leistung und somit ein schöneres Ergebnis.

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6.2. Welche ist die beste Akku-Poliermaschine?

Diese Frage kann man so nicht beantworten, da das von Ihnen abhängt. Kommen Sie mit dem Gerät gut klar und sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, so ist es genau Ihr perfektes Gerät. Um dieses zu finden, können Sie unsere Akku-Poliermaschine-Vergleichstabelle über dieser Kaufberatung verwenden.

akku poliermaschine set

Mit einer Akku-Poliermaschine können Sie abhängig des Aufsatzes Edelstahl, Chrom oder Lacke polieren.

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6.3. Was kostet eine Akku-Poliermaschine?

Die Preise sind sehr unterschiedlich, je nach Hersteller und Marke. Machen Sie deshalb im Internet gerne einen Vergleich der Preise.

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6.4. Wie laut ist eine Akku-Poliermaschine?

Dies entnehmen Sie aus der Produktbeschreibung. In der Regel liegen sie bei 85 dB, was noch annehmbar ist. Alles, was darüber ist, kann Ihr Gehör schädigen, weshalb Sie einen Gehörschutz tragen sollten.

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6.5. Wäre eine Poliermaschine mit Kabel nicht praktischer?

Dies ist durchaus ein guter Gedanke. Doch immerhin benötigen Sie wegen des Akkus keine Steckdose oder Kabeltrommel in der Nähe. Sie können ganz frei arbeiten und sind somit auch viel flexibler.

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