Die wichtigsten Merkmale von Akku-Laubsaugern sind einerseits ihre Leistungsstärke, andererseits aber auch ihre Ausdauer. Kann der Laubsauger die Blätter nur mit Mühe einsaugen oder ist der Fangsack alle 5 Minuten voll? Dann macht der Laubsauger nämlich mehr Arbeit, als er Ihnen erspart.
Saugleistung: Je höher die Wattangabe, desto höher ist die Luftgeschwindigkeit

Mit einem Laubsauger erobern Sie Ihren Garten schnell wieder laubfrei.
Die Leistung eines Akku-Laubsaugers können Sie einerseits an der vom Hersteller angegebenen Wattzahl als auch an der Luftgeschwindigkeit erkennen. Je höher diese Angaben sind, desto leistungsstärker ist der Akku-Laubsauger. Einige Verkäufer geben darüber hinaus auch noch die Saugkraft in Quadratmetern pro Minute an. Viele Hersteller bieten Laubsauger mit einer Luftgeschwindigkeit bis zu 230 km/h an.
Diese Größe ist jedoch nicht immer zuverlässig, da sie unter anderem vom Gewicht des Laubs abhängt. Ebenfalls praktisch ist, wenn der Laubsauger über eine Möglichkeit zur Drehzahlregulierung verfügt. So können Sie die Leistung den Gegebenheiten anpassen und dadurch den Akku schonen.
Fangsack: Abhängig von der Menge an Laub sein, die Sie aufsaugen möchten
Je größer der Fangsack ist, desto seltener müssen Sie ihn während Ihrer Arbeit mit dem Akku-Laubsauger leeren. Der Fangsack selbst ist in der Regel sehr leicht, das Laub, das sich darin sammelt, aber nicht. Ein sehr großer Fangsack ist daher nur sinnvoll, wenn Sie das Gewicht seines Inhalts auch tragen können. Sehen Sie sich eher nach einem leichten, kompakten Laubsauger um, dann darf es auch ein kleinerer Fangsack sein.
Gewicht: Wählen Sie nur einen Laubsauger, welchen Sie auch sicher tragen können

Je schwerer der Laubsauger, um so mehr müssen Sie die ganze Zeit mit sich tragen.
Das Gewicht eines Akku-Laubsaugers ist eine der wichtigsten Größen beim Kauf. Schließlich müssen Sie den Laubsauger für die Dauer der Arbeiten (fast) vollständig tragen. Gerade wenn Sie viel Laub einsaugen möchten, dauert dies längere Zeit und jedes Kilogramm des Laubsaugers fällt ins Gewicht. Akku-Laubsauger in den oberen Gewichtsklassen sind manchmal auch mit einem Rad ausgestattet. So können Sie den Laubsauger bequem schieben und müssen nicht das ganze Gewicht tragen.
Akkutechnologie: Akkus mit langer Laufzeit sind in der Regel auch schwerer
Ebenfalls eines der wichtigsten Kriterien ist der Akku. Einerseits bestimmt seine Leistung indirekt über die Stärke des Akku-Laubsaugers, andererseits auch über die maximale Laufzeit. Leistungsstärkere Akkus, die längere Laufzeiten ermöglichen, gehen in der Regel mit längeren Ladezeiten und einem höheren Gewicht einher. Überlegen Sie also vor dem Kauf, ob Sie gerne die ganze Fläche am Stück oder lieber etappenweise absaugen möchten.
Achten Sie außerdem darauf, ob sich die Akkus für andere Laubsauger des Herstellers nutzen lassen. Dann bietet es sich an, in ein einheitliches System zu investieren und ggf. direkt einen Ersatzakku anzuschaffen.
Lautstärke: Tragen Sie einen Gehörschutz beim Laubsaugen
Alle Laubsauger sind laut und Sie sollten bei ihrer Nutzung daher immer einen Gehörschutz tragen. Laubsauger mit Akku sind schon deutlich leiser als ihre großen Verwandten mit Benzinmotor. Aber auch innerhalb der Geräteklasse gibt es noch große Unterschiede.
Lieferumfang und Ausstattung
Achten Sie darauf, wie viel und welches Zubehör bei dem Akku-Laubsauger schon enthalten ist. Vermeintliche Schnäppchen entpuppen sich im Nachhinein häufig als überteuert. So beispielsweise, wenn Sie zwingend nötige Ausstattung wie Akku, Ladegerät oder Schultergurt einzeln erwerben müssen.