Ratgeberübersicht
  1. Was sind Akku-Laubbläser?
  2. Welche verschiedenen Arten von Laubbläsern gibt es?
  3. Welche Zusatzfunktionen haben Profi-Akku-Laubbläser?
  4. Welche Hersteller überzeugen mit ihren Akku-Laubbläsern in Tests?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Akku-Laubbläser-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Auch größere Flächen können mit einigen Akku-Laubbläsern dank langer Akkulaufzeit bis zu 180 Minuten bewirtschaftet werden. Dafür ist allerdings die Ladezeit des Akkus entsprechend lang – ein Ersatzakku lässt ununterbrochen weiterarbeiten.
  • Der stärkste Akku-Laubbläser erreicht eine Luftgeschwindigkeit über 300 km/h. Dafür ist ein starker Akku von Nöten, der bei vielen Akku-Laubbläsern bis zu 40 V erreicht.
  • Im Lieferumfang findet sich in der Regel der Akku-Laubbläser mit entsprechendem Akku und Ladegerät. Weiteres praktisches Zubehör für den Akku-Laubbläser, wie verschiedene Aufsätze, beispielsweise einen Flachaufsatz oder zusätzlich anbaubare Fangsäcke, kann im Fachmarkt erworben werden.

akku-laubblaeser-test

Für jeden Gartenliebhaber bieten die Jahreszeiten ganz unterschiedliche Aufgaben im Garten. Der Herbst kann dazu da sein, auf die vergangene Gartensaison zurückzublicken und den Garten winterfest zu machen. Doch um eine Aufgabe kommt man nicht herum: Das lästige Laub, das den ganzen Garten und den Bürgersteig bedeckt und bei Nässe sogar zum gefährlichen Hindernis werden kann. Doch zeitaufwendiges Fegen war früher – jetzt wird diese Aufgabe mit einem leichten Akku-Laubbläser innerhalb weniger Minuten erledigt.

Wir auf WELT.de stellen in unserem Akku-Laubbläser-Vergleich die 2025 besten Akku-Laubbläser auf dem Markt vor. Noch kann der Testsieger unter Akku-Laubbläsern nicht aus einem eigens verfassten Bericht der Stiftung Warentest entnommen werden, sie zitiert bis jetzt nur die Ergebnisse schwedischer Studien. Trotzdem kann in dieser Kaufberatung ausreichend Wissen gesammelt werden, das für eine Kaufentscheidung von Nutzen ist.

1. Was sind Akku-Laubbläser?

Laute Gartengeräte

Rasenmäher, Kreissäge, Laubbläser: Das alles sind Geräte, die laut Studien genauso viel Lärm machen wie ein Presslufthammer auf der Baustelle. Für die Ohren sind Geräusche ab 90 dB bereits schädigend und ein Hörschutz ist dringend empfohlen. Alternative Geräte, die elektrisch oder mit einem Akku betrieben sind, unterschreiten häufig die 90 dB und sind somit weniger hörschädigend. Wer regelmäßig damit arbeitet, sollte trotzdem nicht auf einen Hörschutz verzichten.

Simpel aufgebaut und leicht zu bedienen, sind Laubbläser ein Teil der Grundausstattung eines jeden Gartenprofis. Ein leistungsfähiger Motor saugt Luft an und stößt diese in Geschwindigkeiten von bis zu mehreren 100 Kilometern pro Stunde durch ein Rohr wieder aus. Das Rohr hält man an die gewünschte Stelle, die von Blättern befreit werden soll. Das Gerät ersetzt einen Rechen, mit dem dieselbe Aufgabe viel länger dauert.

Das max. Gewicht in kg beträgt circa fünf Kilo. Kleine Akku-Laubbläser wiegen nur knappe zwei Kilo. Allerdings muss man bei den leichten Geräten darauf achten, dass sie trotzdem genug Leistung erbringen. So darf ein Akku-Laubbläser 18 V Akkuspannung nicht unterschreiten. Das längliche Gerät ist im Schnitt zwischen 50 bis 80 cm lang.

1.1. Die Luftgeschwindigkeit

frau arbeitet mit akku-laubblaeser

Beseitigen Sie große Mengen Laub problemlos mit einem leistungsstarken Akku-Laubbläser.

Günstige Akku-Laubbläser und teure Blasgeräte unterscheiden sich vor allem in ihrer Akkuspannung in V und darin, wie kraftvoll das Gebläse die Blätter bewegen kann. Die Akku-Laubbläser aus Internet-Tests haben eine Luftgeschwindigkeit zwischen 190 km/h und 330 km/h.

Der stärkste Akku-Laubbläser schafft Luftgeschwindigkeiten bis zu 330 km/h. Diese Luftgeschwindigkeit ist vor allem von Vorteil, wenn man wetterunabhängig für einen aufgeräumten Garten sorgen möchte. Nasse und schwere Blätter lassen sich nämlich nur schwer bewegen. Um die gewünschte Geschwindigkeit zu erreichen, muss der Akku-Laubbläser circa 40 V haben.

Besonders starke Akku-Laubsauger haben ebenfalls einen hohen Luftdurchsatz. Dieser entspricht der Menge an Luft, die das Gerät durch das Richtrohr ausstößt. Besonders leistungsfähige Modelle setzen 1.053 Kubikmeter Luft pro Stunde um.

Die Laufzeit von Akku-Laubbläsern variiert zwischen 20 und 180 Minuten. Sie hängt vor allen Dingen vom Luftdurchsatz ab. Der Akku der Akku-Laubbläser in Tests im Internet braucht zwischen 60 bis 300 Minuten, um wieder vollständig aufgeladen zu werden.

1.2. Die Debatte um den Laubbläser

Privatpersonen wie auch städtische Einrichtungen nutzen Laubbläser, um Straßen, Gehwege und Grünflächen laubfrei zu halten. Trotzdem stehen vor allem benzinbetriebene Laubbläser in der Kritik, zu laut und zu umweltschädigend zu sein. Viele wollen sich trotzdem nicht auf einen Akku-Laubbläser einlassen. Doch dieser Widerwillen ist einigermaßen unbegründet. Selbst kleine Akku-Laubbläser haben eine hohe Leistung und stoßen viel Luft aus. Welche Vorteile Laubbläser, aber vor allem Akku-Laubbläser haben, wird klar, wenn man die Vor- und Nachteile gegenüberstellt.

    Vorteile
  • schnelle und effiziente Laubbeseitigung
  • verminderte Lautstärkebelastung
    Nachteile
  • Bedrohung für Tierwelt (Igel, Insekten)

1.3. Wie kann man ökologisch bedacht den Akku-Laubbläser nutzen?

Der erste gute Schritt ist der Kauf eines entsprechend kleinen Akku-Laubbläsers. Dank des Akkus wird während der Nutzung kein Benzin verbrannt und die Luft nicht belastet. Laub wird allerdings von kleinen Gartentieren wie beispielsweise Igeln als Unterschlupf genutzt. Um die Tierwelt zu schützen, sollte man nur so häufig wie nötig das Gerät einschalten und vorher größere Laubhaufen nach Igeln absuchen.

Es ist unter dem Gesichtspunkt auch eher davon abzuraten, sich einen Akku-Laubsauger und -bläser zu kaufen. Vor allem Jungtiere können aufgesaugt werden und verenden im Auffangsack. Noch ungünstiger sind Akku-Laubbläser und -häcksler. Hier besteht bei Nutzung des Häckslers nicht mal eine Chance, dass das Tier im Schlauch überlebt.

mann in stadtpark mit akku-laubblaeser

Akku-Laubbläser werden ohne störendes Kabel betrieben und sind deshalb besonders flexibel im Einsatz.

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2. Welche verschiedenen Arten von Laubbläsern gibt es?

Akku-Laubbläser im Test: Akku-Laubbläser mit Softgriff.

Hier sehen wir einen Bosch-Akku-Laubbläser “18V-130”, der ohne Akku nur 1,6 kg wiegt.

Auf WELT.de konzentrieren wir uns vor allem auf die Kategorie der akkubetriebenen Laubbläser. Doch neben diesem Produkttyp finden sich noch weitere Möglichkeiten, wie man einen Laubbläser betreibt. Neben einem Akku kann man Laubbläser auch mit einem Netzteil oder einem Benzinmotor betreiben. Die unterschiedlichen Eigenschaften sind hier aufgezählt:

Art Eigenschaften
Laubbläser mit Akku
  • sehr mobil
  • beschränkte Akkulaufzeit
  • hohe Leistungsfähigkeit
  • leiser als benzinbetriebene Modelle
Laubbläser mit Netzteil
  • stete Stromzufuhr dank Kabel
  • durch Verlängerungskabel oder Kabeltrommel verlängerbar
  • trotzdem eingeschränkter Bewegungsradius
  • leiser als benzinbetriebene Modelle
Laubbläser mit Benzinantrieb
  • einfach befüllbar
  • universell einsetzbar
  • hohe Feinstaubbelastung
  • Mehrkosten durch Treibstoff
  • besonders hohe Lautstärkebelastung

3. Welche Zusatzfunktionen haben Profi-Akku-Laubbläser?

Getesteter Akku-Laubbläser befindet sich auf einem Kunstrasen.

Der Bosch-Akku-Laubbläser “18V-130” kann 94 dB Lärm verursachen, wie wir auf diesem Bild bei der Kennzeichnung erkennen können.

Wer sein Laub nicht erst auf Laubhaufen blasen, sondern gleich entfernt haben will, sollte sich für eine Kombination aus Akku-Laubsauger und -bläser entscheiden. Über einen Schalter kann die Luft entweder aus dem Luftrohr ausgestoßen oder angesogen werden. Ein Behälter, der an dem Laubbläser angebracht ist, sammelt das Laub. Er ist abmontierbar, sodass das Laub einfach auf dem Kompost oder in der Biotonne entsorgt werden kann. Genauso kann man auch einen Auffangbehälter für einige Geräte nachträglich dazukaufen und mit wenigen Handgriffen montieren.

Im Zubehör eines Akkulaubbläsers sollte unbedingt ein zweiter Akku sein. Er vermeidet, dass man von einem Akku und der Ladezeit abhängig ist und ununterbrochen mit dem Akku-Laubbläser arbeiten kann. Wenn kein zusätzlicher Akku enthalten ist, lohnt sich unbedingt ein separater Kauf.

Noch effektiver sind Akku-Laubbläser mit integriertem Sauger und Häcksler. Der Häcksler sitzt kurz vor dem Auffangsack, wo er das eintreffende Laub zerkleinert. So kann länger Laub aufgesaugt werden, bevor das Laubsaugen für eine Entleerung des Auffangsackes unterbrochen werden muss.

Profi-Akku-Laubbläser in der Stadtbildpflege: Großstädte wie Hamburg oder München setzen laut Bundesumweltamt seit einiger Zeit bereits auf die Alternative mit dem Akku. Es erweist sich, dass die Akku-Laubbläser leise, günstiger und emissionsärmer sind. Spezielle rückentragbare Akku-Laubbläser schonen den Rücken derjenigen, die unablässig für eine saubere Stadt sorgen.

4. Welche Hersteller überzeugen mit ihren Akku-Laubbläsern in Tests?

mann saeubert park mit akku-laubblaeser

Mehr Komfort auch beim längerem Betrieb bieten Akku-Laubbläser mit geringem Eigengewicht und Softgrip.

Die Regale von Bau- und Gartenfachmärkten sind voll von Akku-Laubbläsern mit Akkus und entsprechenden Ladegeräten. Doch für welchen Hersteller kann man sich guten Gewissens entscheiden? Verspricht in diesem Fall ein etablierter Markenname ein hochwertiges Produkt? Auf WELT.de haben wir in unterschiedlichen Tests auf Fachwebseiten unter diesen Voraussetzungen immer wieder Produkte folgender Marken gefunden:

  • Makita
  • Stihl
  • Einhell
  • Bosch
  • Parkside
  • Husqvarna
  • Gardena
  • Worx

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Akku-Laubbläser-Tests bzw. Vergleichen suchen

Getesteter Akku-Laubbläser mit Blasfunktion.

Laut unseren Informationen ist dieser Bosch-Akku-Laubbläser “18V-130” wie erwartet mit den 18V POWER FOR ALL-Akkus von Bosch zu betreiben.

5.1. Ist man dazu verpflichtet, den Bürgersteig vor seinem Haus bei Laubfall zu räumen?

Eine Verpflichtung zum gewissenhaften Räumen, wie beim Winterdienst, gibt es nicht. Allerdings sind Bewohner von Häusern schon angehalten, den Bürgersteig, der an ihr Grundstück anschließt, begehbar zu halten. Es reicht, einmal am Tag oder alle zwei Tage das Laub mit dem Akku-Laubbläser zu entfernen. Hat es gerade geregnet, sollte man unbedingt direkt anschließend das nasse Laub zu entfernen, dessen Oberfläche sehr glatt werden kann. Über allem steht aber die eigene sozialverträgliche Einschätzung, wann eine Räumung von Nöten ist.

Gut zu wissen: In der Bundesimmissionsschutzverordnung ist geregelt, dass die Nutzung von Laubbläsern an Werktagen in den Zeiten zwischen 9 und 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr zulässig ist. An Sonn- und Feiertagen gilt ein generelles Nutzungsverbot.

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5.2. Ab wann lohnt sich ein Akku-Laubbläser?

akku-laubblaeser auf gehweg

Achten Sie darauf, ob bei Ihrem neuen Akku-Laubbläser Akkus und Ladegerät inklusive sind oder ob diese separat gekauft werden müssen.

Ob man einen Akku-Laubbläser kaufen sollte, hängt unter anderem von der Garten-Größe und von dem zu erwartenden Blattfall ab. Man sollte sich auch immer die Frage stellen, ob man langfristig bereit oder sogar in der Lage dazu ist, sein Grundstück mit einem Rechen zu bewirtschaften. Wer seinen Rücken während anstrengender Gartenarbeit schonen will, kauft einen rückentragbaren Akku-Laubbläser.

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5.3. Wie laut sind Akku-Laubbläser?

Akku-Laubbläser sind in jedem Fall eine leisere Alternative zu benzinbetriebenen Modellen. Trotzdem erreicht dieser Typ Laubbläser den kritischen Lautstärkebereich ab 90 dB. Besonders leise Akku-Laubbläser unterschreiten 70 dB und sind somit besonders verträglich für die Ohren. Bei einem Kauf sollte allerdings nicht nur auf eine leise Betriebslautstärke geachtet werden. Schließlich bedeutet häufig eine hohe Leistung eine höhere Lautstärke in dB. Ein Akku-Laubbläser sollte mindestens 18 V Akkuspannung haben, um ausreichend Leistung zu erbringen.

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5.4. Warum sollten Kinder einen Akku-Laubbläser nicht bedienen?

Im Garten helfen und spannende Geräte bedienen, ist für Kinder häufig ein Highlight. Besonders Laubbläser sind beliebt. Schließlich sieht man bei der Nutzung einen direkten Einfluss auf seine Umwelt. Doch gerade Kinder unter zwölf Jahren sollten lieber eine andere Aufgabe zugeteilt bekommen.

Kinder sollen unter 14 Jahren keinem Dauerschallpegel über 85 dB ausgesetzt sein. Außerdem sind auch leichte Akku-Laubbläser aufgrund der ausströmenden Luft schwer zu händeln. Ab 14 Jahren können Kinder unter Aufsicht an das Gerät herangeführt werden, da das Gehör ausreichend ausgebildet ist und die Kinder genug Kraft und Koordination haben, um den Akku-Laubbläser zu bedienen.

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5.5. Wie wird Laub entsorgt?

Das Umweltbundesamt rät in seiner Beratung zu Laubbläsern dringend davon ab, seinen Laubabfall im Garten zu verbrennen. Dabei wird eine große Menge Feinstaub freigesetzt, der sich kilometerweit ausbreitet und die Lungen von Personen im direkten Umfeld belastet. Auch das Risiko eines größeren Brands ist bei dieser Unternehmung nicht auszuschließen. Vielmehr sollte man seinen Laubabfall in der Biotonne entsorgen oder auf den Kompost geben.

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Im Video vorgestellt: Akku-Laubbläser

In diesem Video stelle ich euch den Einhell Akku-Laubbläser GE-CL 18 Li E Kit vor und zeige euch alle seine Funktionen und Vorteile. Mit diesem kraftvollen Bläser könnt ihr mühelos eure Gartenarbeit erledigen und euer Laub schnell und effektiv entfernen. Kommt mit auf einen Test und erfahrt, ob der Einhell GE-CL 18 Li E-Kit euren Anforderungen gerecht wird!

In diesem YouTube-Video werden drei Akku-Laubbläser von Bosch, Worx und Einhell einem Test unterzogen. Der Moderator zeigt die einzelnen Geräte, erklärt ihre Funktionen und demonstriert deren Leistungsfähigkeit bei der Laubbeseitigung. Zuschauer erhalten somit einen detaillierten Vergleich der Bläser und können eine informierte Kaufentscheidung treffen.

Unsere Quellen zum Weiterlesen: