Die Geschichte des Kompressors – aufs Wichtigste komprimiert
Schon immer haben Menschen versucht, Luft zu komprimieren, um sie zum Antrieb bestimmter Vorgänge zu nutzen. Schon im antiken Griechenland wurden Orgeln mit einer Art Wasserkompressor angetrieben. 1857 wurde der erste Bohrhammer per Kompressor angetrieben, nach dessen Abbild die heutigen Kompressoren gebaut sind. Ab 1930 wurde eine der Techniken entwickelt, die heute noch in einigen Druckluftkompressoren angewendet wird.
Ein Kompressor verwandelt Raumluft in Druckluft. Dafür wird Luft in den Kompressor eingesogen. Dort werden die Bestandteile der Luft durch spezielle mechanische Verfahren komprimiert und so unter Druck gesetzt. Die Verdichtung der Luft kann entweder durch ein Kolben- oder ein Schraubensystem erfolgen. In einem Druckluftbehälter kann die Luft gespeichert werden, bis sie über einen Ablassschlauch wieder freigesetzt wird. Herkömmliche Geräte werden per fixem Anschluss mit einem Netzteil lokal oder mit Treibstoff wie Benzin betrieben. Praktische Akku-Kompressoren hingegen ermöglichen es, das Gerät unabhängig von einem Stromnetz zu nutzen.
Häufig werden auf dem LCD-Display der Akku-Kompressoren aus Tests im Internet Informationen angezeigt. So können der Akkustand oder der aktuelle Druck sofort abgelesen werden. Außerdem kann je nach Gerät der Druck in drei verschiedenen Einheiten angegeben werden: PSI, kPa, Bar.

Dieser Akku-Kompressor von WORX besitzt einen stabilen Griff, welcher ihn ideal für den mobilen Einsatz macht.
Vor allem überzeugt ein Akku-Kompressor aber mit seiner Größe und seinem Gewicht in kg. Nur selten ist dieser Typ Kompressor größer als 40 x 15 x 40 cm und schwerer als 5 kg. Doch sind Akku-Kompressoren immer die bessere Wahl? Eine Gegenüberstellung der Vorteile und Nachteile von Akku-Kompressoren gegenüber herkömmlichen Modellen gibt Aufschluss:
Vorteile- besonders mobil
- umweltschonende Antriebsart
- für alle alltäglichen Arbeiten geeignet
Nachteile- kein Lufttank
- geringere Fördermenge
- für große Projekte nicht geeignet
Die technischen Daten

Akku-Kompressoren verdichten Luft mechanisch und geben sie mit hohem Druck wieder frei.
Höchstdruck: Er gibt an, wie viel Luft auf einmal zur Verfügung steht. Bei Akku-Kompressoren sind das 11 bar. Für den Haushalt, aber auch für Arbeiten im Außenbereich ist dieser Höchstdruck in bar vollkommen ausreichend. Der Arbeitsdruck ist bei vielen Geräten regulierbar, sodass kontrollierter Luft abgelassen werden kann. Will man beispielsweise seine Luftmatratze mit seinem Akku-Kompressor aufblasen, ist Vorsicht geboten, damit der maximale Druck nicht überschritten wird und die Matratze nicht platzt.
Leistung: Im Akku-Kompressor-Vergleich wird die Leistung eines einzelnen Akkus bzw. die Akkustärke in Volt und in mAh betrachtet. Die besten Modelle sind Akku-Kompressoren mit 18 V beziehungsweise circa 2500 mAH Akkuleistung. Auf Fachseiten wird empfohlen, dass Akku-Kompressoren für den privaten Haus- und Heimwerkgebrauch mindestens eine Akkuleistung über 14 V haben, was alle Akku-Kompressoren aus dem Vergleich erfüllen.
Fördermenge: Die Fördermenge gibt an, wie viele Liter Luft ein Akku-Kompressor in einer Minute abgeben kann. Je nachdem, für was der Kompressor eingesetzt werden soll, braucht es eine hohe Abgabemenge, um die gewünschte Leistung zu erbringen. Ein Akku-Kompressor mit einem Tank ist eher selten, weswegen die Fördermenge nur die Menge ist, die der Kompressor direkt ausstoßen kann.
Akku-Kompressoren können im Auto am Zigarettenanzünder geladen werden. Dazu braucht es häufig einen entsprechenden Adapter, den man zum Kompressor dazukaufen muss.

Im Vergleich achten wir darauf, dass die Akkuleistung der Kompressoren nicht unter 14 Volt liegt. Dieses Modell von WORX bringt 20 Volt Leistung mit.