Ratgeberübersicht
  1. Was ist ein Akku-Hochdruckreiniger?
  2. Was unterscheidet Akku-Hochdruckreiniger mit und ohne Wasseranschluss?
  3. Welches Zubehör muss der beste Akku-Hochdruckreiniger unbedingt haben?
  4. Womit können Hersteller mit ihren Akku-Hochdruckreinigern in Tests überzeugen?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Akku-Hochdruckreiniger-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Fast jeder Akku-Hochdruckreiniger hat eine Ansaugefunktion, mit der per Hochdruckschlauch alternative Wasserquellen angezapft werden können. Das macht den akkubetriebenen Druckreiniger noch flexibler, kann er doch auf den Wasseranschluss im Garten verzichten.
  • Um Verschmutzungen auf Gehwegplatten, Gartenmöbeln oder auf dem Dach entgegentreten zu können, muss ein Akku-Hochdruckreiniger mindestens 100 bar aufweisen können. Viele Akku-Hochdruckreiniger in Internet-Tests haben sogar einen Druck bis zu 200 bar, was für den privaten Gebrauch nicht nötig ist.
  • Akku-Hochdruckreiniger ohne Wasseranschluss haben einen befüllbaren Tank mit einem Volumen von bis zu 50 Litern. So sind sie viel flexibler einsetzbar, aber haben ein höheres Gewicht, weswegen ein schwerer Hochdruckreiniger am besten Rollen haben sollte.

akku-hochdruckreiniger-test

Erwacht die Welt aus dem Winterschlaf, steht das große Reinmachen im Garten und auf der Terrasse an. Oft haben sich über die Wintermonate Moos und hartnäckiger Dreck auf Terrassenfliesen und -möbeln abgesetzt. Das Säubern ist sehr mühsam und nimmt viel Zeit und Kraft in Anspruch. Ein Hochdruckreiniger schafft Abhilfe.

Ohne Kabel lassen sich mobile Akku-Hochdruckreiniger überall auf dem Grundstück einsetzen. Sie sind viel leichter als benzinbetriebene Alternativen und können dank Ersatzakkus auch länger als so mancher vermuten mag Fliesen, Autos und Gartenmöbel reinigen. Auf WELT.de klären wir in der aktuellen Kaufberatung von 2025 auf, was zu beachten ist, wenn man sich einen Akku-Hochdruckreiniger kaufen möchte.

1. Was ist ein Akku-Hochdruckreiniger?

Was ist eine selbstansaugende Pumpe?

Eine selbstansaugende Pumpe kann auch ruhendes Wasser beziehen, weil sie nicht von dem Wasserdruck, der beispielsweise aus einem Wasseranschluss kommt, abhängig ist. Sie wird zum Beispiel in Teichen oder in Hochdruckreinigern eingesetzt. Wichtig zu beachten ist, dass sich die Wasserquelle entweder über oder nicht mehr als einen halben Meter unter der Pumpe befindet.

Mit einem Hochdruckreiniger kann man dank eines hohen Wasserdrucks in bar und zugefügten Reinigungsmitteln unterschiedliche Arten von Schmutz entfernen. Unter anderem können das organische Verschmutzungen (Algen oder Moos), metallische Oxidationen (Rost) oder mineralische Bildungen (Kalk), aber auch Farbbeläge sein.

Akku-Hochdruckreiniger haben in der Regel einen Wassertank, aus dem die eingebaute Pumpe Wasser zieht. Über ein Auslassventil wird das Wasser in den Hochdruckschlauch geleitet. Am oberen Ende des Schlauches sitzt eine Sprühpistole, aus der das Wasser nach der Bedienung eines Abzugsbügels austreten kann.

Wenn es mal nicht allzu viel Druck braucht, weil man beispielsweise sein Fahrrad mit einem Akku-Hochdruckreiniger reinigen will, kann man mit einem Regler den Wasserdruck nach Bedarf anpassen.

Akku-Hochdruckreiniger im Test: Ein Hochdruckreiniger vor einer gelben Wand

Hier sehen wir den Kärcher-Akku-Hochdruckreiniger “SH 5”, der nur an den Schlauch oder Ansaugschlauch angeschlossen wird.

Wie wird der Akku-Hochdruckreiniger mit Wasser versorgt?

Entweder werden Akku-Hochdruckreiniger mit Wassertank angeboten oder sie haben im Vergleich seltener einen Wasseranschluss. Die Fördermenge, die ein Hochdruckreiniger im Schnitt pro Minute verbraucht, liegt zwischen sechs bis zehn Litern. Möchte man also einen mobilen Akku-Hochdruckreiniger mit einem Wassertank nutzen, sollte dieser bis zu 50 Liter Kapazität haben.

Selbstansaugende Akku-Hochdruckreiniger als Alternative: Nicht immer muss das Wasser aus einem integrierten Tank oder einem Wasseranschluss kommen. Viele Akku-Hochdruckreiniger sind mit einer Ansaugfunktion ausgestattet. Das bedeutet, dass sie Wasser aus alternativen Quellen schöpfen können. Das sind zum Beispiel Regentonnen, Teiche oder Zisternen.

Möchte man sein Auto mit einem Akku-Hochdruckreiniger waschen, kann man, wenn vorhanden, im Tank das Autoshampoo anmischen und direkt auf die Karosserie aufsprühen.

Dazu braucht es eine leistungsfähige Pumpe und einen robusten Schlauch, damit das Wasser mit optimalem Druck aus der Wasserquelle durch die Sprühdüse entweichen kann. Zu beachten ist außerdem, dass sich die Wasserquelle nicht mehr als 0,5 Meter unter dem selbstansaugenden Akku-Hochdruckreiniger befindet. Andernfalls kann die Kraft der Pumpe nicht ausreichen.

garagentor wird mit hochdruckreiniger saubergemacht

Befreien Sie mit einem Akku-Hochdruckreiniger auch große Flächen unkompliziert von Schmutz und Ablagerungen.

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2. Was unterscheidet Akku-Hochdruckreiniger mit und ohne Wasseranschluss?

Die meisten Hochdruckreiniger, die mit einem Akku betrieben werden, haben einen eigenen Tank, der vor der Nutzung befüllt werden muss. Im ersten Moment kann sich Skepsis regen, wurde doch schon aufgeklärt, wie viel Wasser ein Akku-Hochdruckreiniger pro Minute verbraucht. Trotzdem hat diese Art Vorteile. Genauso können Akku-Hochdruckreiniger mit einem mobil einsetzbaren Schlauch, der Wasser fördert, eingesetzt werden. In dieser Tabelle werden diese beiden Arten Hochdruckreiniger und ihre Eigenschaften vorgestellt.

Art Eigenschaften
mit Wasseranschluss
  • mit selbstansaugendem Schlauch für alternative Wasserquellen
  • begrenzt auf Schlauchlänge
  • unbegrenzte Wassermenge
ohne Wasseranschluss
  • Wassertanks bis zu 50 Liter
  • sehr mobil einsetzbar
  • hohe Arbeitsleistung

Fazit: Gewinnt der Akku-Hochdruckreiniger im Vergleich?

Viel ändert sich in der Gartengeräteausstattung. Rasenmäher, Kettensägen, Laubbläser und nun auch Hochdruckreiniger werden mit Akkus betrieben. Die umweltfreundlichen und gesundheitlichen Aspekte sind nicht von der Hand zu weisen. Aber kann ein Akku-Hochdruckreiniger gegenüber einem benzinbetriebenen Modell bestehen?

Auch Akku-Hochdruckreiniger erreichen die 100 bar, die es braucht, um einen starken Wasserstrahl aus der Hochdruckpistole zu befördern. Und auch weitere Faktoren sprechen für die akkubetriebene Alternative. Auf WELT.de stellen wir Ihnen die Vor- und Nachteile gegenüber:

    Vorteile
  • besonders mobil einsetzbar
  • ohne Wassertank viel handlicher als andere Hochdruckreiniger
  • umweltfreundliche Betriebsart
    Nachteile
  • Arbeitseinsatz abhängig von Akku bzw. Akkustärke in Volt
  • verhältnismäßig kurze Akkulaufzeit
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3. Welches Zubehör muss der beste Akku-Hochdruckreiniger unbedingt haben?

terrassenboden wird mit hochdruckreiniger

Akku-Hochdruckreiniger eignen sich z. B. für die Terrasse, Fliesen, Gartenmöbel oder Fahrräder.

Die Ansprüche an einen Hochdruckreiniger können sehr unterschiedlich sein und so müssen auch das Zubehör und die Ausstattung entsprechend sein. Besonders wichtig beim Zubehör für einen Akku-Hochdruckreiniger sind verschiedene Aufsätze, wenn der Ausgangsaufsatz nur eine Sprühfunktion hat. Günstige Akku-Hochdruckreiniger haben in der Regel nur einfache Punktstrahldrüsen, was vielen Nutzern nicht genug ist.

Die Akku-Hochdruckreiniger aus Tests im Internet haben in der Regel mindestens einen zusätzlichen Aufsatz oder praktische 4-in-1-Aufsätze, die sich mit einem Handgriff umstellen lassen. So kann beispielsweise das Wasser zerstäubt oder die Bewässerungsbreite angepasst werden. Praktische Bürstenaufsätze lassen einen die zu reinigende Fläche noch intensiver bearbeiten.

Wer nicht auf dem Trockenen sitzen bleiben will, sollte sich aufgrund der verhältnismäßig kurzen Akkulaufzeit einen Ersatzakku kaufen. So kann ein Akku laden, während der andere genutzt wird.

In der Regel werden Akku-Hochdruckreiniger inklusive eines Akkus und Ladegeräts verkauft. Viele Gartengeräteproduzenten erweitern ihre Produktpalette zurzeit um akkubetriebene Produkte bewährter Gartengeräte. Dabei greifen sie auf eine besondere Art des Betriebs zurück. In jedes Gartengerät derselben Produktlinie passt derselbe Akku. Das hat den Vorteil, dass die einzelnen Geräte im Schnitt etwas günstiger sind und dass man effektiv nur ein Gerät aufladen muss. Allerdings muss man bei diesem Typ aufpassen, dass zum Zubehör des Akku-Hochdruckreinigers tatsächlich ein Akku gehört.

Aufsatzhochdruckreiniger: Kleine Akku-Hochdruckreiniger ohne Wassertank können direkt an einen Gartenschlauch angeschlossen werden. Diese Mini-Akku-Hochdruckreiniger brauchen wenig Platz und sind universell einsetzbar. Allerdings hat dieser Typ Akku-Hochdruckreiniger eine geringere Durchlaufmenge von Wasser, aber eignet sich aufgrund der steten Wasserversorgung immer noch zur Kraftreinigung und vor allem zur Bewässerung des Gartens.

Akku-Hochdruckreiniger im Test: Nahaufnahme Handstück Hochdruckreiniger auf heller Oberfläche

Wie wir hier erkennen können, läuft der Kärcher-Akku-Hochdruckreiniger “SH 5” mit einem 18-V-Akku.

4. Womit können Hersteller mit ihren Akku-Hochdruckreinigern in Tests überzeugen?

Auf WELT.de haben wir verschiedene Testberichte studiert und herausgefunden, wie ein Testsieger unter Akku-Hochdruckreinigern ermittelt wird. Wichtig ist, dass der Akku-Hochdruckreiniger mindestens 18 V Akkuspannung und eine selbstansaugende Pumpe hat. Außerdem spielt die Größe des Tanks eine wichtige Rolle. Diese und weitere Kriterien erfüllen unter anderem Modelle folgender Marken:

person saeubert steinweg mit hochdruckreiniger

Besitzt Ihr Akku-Hochdruckreiniger einen eigenen Wassertank, funktioniert er ohne direkten Wasseranschluss, ist aber auch deutlich schwerer.

  • Kärcher
  • Worx
  • Makita
  • Parkside
  • Einhell
  • Ferrex
  • Gloria
  • Bosch

Übrigens: Der Hersteller Kärcher hat seine Produkte so geschickt vermarket, dass die breite deutsche Gesellschaft das Arbeiten mit dem Hochdruckreiniger verkürzt häufig „kärchern“ nennt. Selbst im Duden ist dieses schwache Verb aufgeführt. Aber nur, weil dieser Name so verbreitet ist, ist das keine automatische Pflicht, ein Produkt von dieser Marke zu kaufen. Auch mit Akku-Hochdruckreinigern anderer Hersteller kann man wunderbar „kärchern“.

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Akku-Hochdruckreiniger-Tests bzw. Vergleichen suchen

5.1. Welche Sicherheitshinweise sollte man bei der Nutzung eines Akku-Hochdruckreinigers beachten?

Akku-Hochdruckreiniger im Test: Nahaufnahme Logo von oben

Wir meinen, der Kärcher-Akku-Hochdruckreiniger “SH 5” ist mit der typischen schwarz-gelben Farbe auch von weitem als Kärcher-Produkt zu erkennen.

Zwar sollte einem Hochdruckreiniger ein feuchtes Umfeld nichts ausmachen, trotzdem sollte man vor der Nutzung das Gerät auf einen sichtbaren Schaden am Gerät untersuchen. Im Falle einer tatsächlichen Beschädigung kann es zu gefährlichen Bränden kommen. Außerdem sollte man darauf achten, dass im Umfeld, in dem der Akku-Hochdruckreiniger eingesetzt werden soll, keine Gegenstände stehen, die leicht zerbrechlich oder nicht wasserfest sind.

Vor allem zur Personensicherheit stehen viele Arbeitshinweise in der Betriebsanleitung der Akku-Hochdruckreiniger aus Tests im Internet. Einige davon sind:

  • Schutzkleidung tragen, vor allem Augenschutz und Schuhe
  • Vermeidung von unabsichtlicher Inbetriebnahme
  • das laufende Gerät immer von Personen weghalten
  • auf Beschädigungen, vor allem am Kabel, prüfen
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5.2. Was kann man mit einem Hochdruckreiniger reinigen?

Besonders beliebt sind Hochdruckreiniger für die Reinigung von Gehwegplatten. Der hohe Wasserdruck kann auch festgewachsenen Schmutz und Moos auf Fassaden oder anderen Gartengeräten ohne Probleme entfernen. Aber auch Autos oder Fahrräder können per Akku-Hochdruckreiniger im neuen Glanz erstrahlen. An warmen Sommertagen kann man mit seinem Akku-Hochdruckreiniger mit Wassertank auch seinen Garten bewässern.

gartenzaun wird mit hochdruckreiniger gesaeubert

Tragen Sie beim Einsatz eines Akku-Hochdruckreinigers festes Schuhwerk, ggf. Augenschutz und richten Sie das laufende Gerät nie auf andere Personen.

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5.3. Wie kann man Moos nachhaltig von Fliesen entfernen?

Hausmittel sind auf keinen Fall für die Reinigung von Moos und Grünbelag befallenen Fliesen geeignet. Auf verschiedenen Ratgeberseiten werden beispielsweise Soda oder Essig empfohlen. Allerdings schaden diese Mittel den Fliesen aufgrund ihres pH-Wertes.

Aber schon heißes Wasser kann gegen Moose eingesetzt werden. Ab einer Temperatur von 50°C werden die Zellstrukturen zerstört, wodurch das Moos abstirbt. Bei schweren Verschmutzungen müssen spezielle chemische Reinigungsmittel her, die Verschmutzungen bis zu 15 Monate vorbeugen können. Schon mit einem kleinen Akku-Hochdruckreiniger bildet das Reinigungsmittel die optimale Behandlung für blitzblanke Fliesen.

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5.4. Gibt es Mini-Akku-Hochdruckreiniger?

Damit die Geräte ihre Funktion optimal erfüllen können, dürfen die Hochdruckreiniger nicht zu klein sein. Eine Alternative ist allerdings eine PET-Flasche als analoger Akku-Hochdruckreiniger. Per Pump-Aufsatz kann in der Flasche Druck aufgebaut werden. In der Flasche können Wasser und Reinigungsmittel gegen Moos oder andere organische Verschmutzungen gemischt und direkt auf die gewünschte Stelle aufgetragen werden.

Zwar reicht der Druck bei starken Verschmutzungen nicht ganz aus, um sie zu entfernen, die nötigen 18 V für starke Akku-Hochdruckreiniger werden nicht erreicht, aber nach dem ersten Einwirken kann die zu reinigende Fläche mit klarem Wasser aus der Wasserflasche mit Sprühaufsatz abgespült und mit einem Besen geschrubbt werden.

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5.5. Wie bewertet die Stiftung Warentest Akku-Hochdruckreiniger?

Bis jetzt hat Stiftung Warentest in der Kategorie der Akku-Hochdruckreiniger mit und ohne Wasseranschluss noch keinen Testbericht veröffentlicht. Zuletzt wurden allerdings herkömmliche Hochdruckreiniger getestet. Hier schnitten nur wenige Geräte gut ab. Besonders bemängelt wurde die Handhabung, die häufig sehr schwer war. Außerdem überstanden nur wenige Modelle den Belastungstest.

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Im Video vorgestellt: Akku-Hochdruckreiniger

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