Auf der Suche nach der besten Akku-Astsäge für Ihre individuellen Anforderungen werden Sie im Baumarkt oder Internet auf viele verschiedenen Modelle treffen, darunter beispielsweise Akku-Astscheren für den Obstbau oder Akku-Astsägen mit Teleskopstange. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir in diesem Abschnitt die wichtigsten Kriterien zusammengetragen, die Sie beim Kauf einer Akku-Astsägen berücksichtigen sollten.
2.1. Die Schnittstärke/Schnitttiefe
Die Schnittstärke legt fest, wie dick ein Ast maximal sein darf, damit Sie ihn mit der Akku-Astsäge durchtrennen können. Bei den meisten Modellen beträgt die Schnitttiefe zwischen sieben und zehn Zentimetern. Für den Hausgebrauch reicht eine Akku-Astschere mit 40 mm bis 45 mm vollkommen aus. Möchten Sie noch dickere Äste schneiden, sollten Sie anstelle einer Akku-Astsäge zu einer Akku-Kettensäge mit mehr Leistung greifen.

Bei den meisten Akku-Astsägen mit Verlängerung beträgt die Schnitttiefe zwischen sieben und zehn Zentimetern. Für den Hausgebrauch reicht eine Akku-Astschere mit maximal 45 mm aber vollkommen aus.
2.2. Der Akku / die Leistung (in Watt)
Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl Ihrer neuen Säge ist der Akku. Je nach Modell handelt es sich dabei um einen 12-V-Akku oder eine Akku-Astschere mit 18-V-Akku. Es gibt aber auch Profi-Akku-Astscheren mit 48 V. Je mehr Leistung die Akku-Astsäge mit Verlängerung haben soll, desto stärker muss auch der Akku sein.
Die Akkukapazität (in Ah) gibt an, wie lange Sie mit dem Gerät am Stück arbeiten können. Bei den meisten Akku-Astsägen beträgt diese 2 bis 5 Ah, was gleichbedeutend mit einer Laufzeit von 30 bis 60 Minuten ist. Und auch in Hinblick auf die Ladezeit bestehen zum Teil gravierende Unterschiede: Bei den meisten Modellen beträgt sie zwischen drei und vier Stunden, bei den besten Akku-Astsägen lädt der Akku aber sogar innerhalb von 60 Minuten komplett auf.
Die Zähne eines Sägeblatts werden in Teeth Per Inch (TPI) angegeben. Mehr Zähne ergeben gleichmäßigere Schnitte, weniger Zähne ermöglichen einen größeren Abtrag.
2.3. Die Sägeblätter
Damit Sie mit Ihrer neuen Astsäge zügig und sicher arbeiten können, müssen die Sägeblätter angemessen scharf sein.
Achten Sie außerdem darauf, dass sich das verwendete Blatt auch für die betreffende Holzart eignet:
| Holz-Kategorie | Empfohlenes Sägeblatt |
| Hartholz z. B. Eiche, Esche, Birke, Kastanie | Sägeblätter mit weniger Zähnen pro Zoll (TPI) |
| Weichholz z. B. Fichte, Kiefer, Weide, Linde | Sägeblätter mit mehr Zähnen pro Zoll (TPI) |
Aufgrund des Verschleißes muss das Sägeblatt auch bei Profi-Akku-Astscheren in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden. Bei vielen Geräten benötigen Sie dazu einen Sechskantschlüssel. Die besten Akku-Astsägen sind bereits mit einem Schnellwechsel-Mechanismus ausgestattet, dank dem sich das Sägeblatt einfach per Knopfdruck lösen und gegen ein Neues austauschen lässt.
Welt.de-Sicherheitsinfo: Um das Verletzungsrisiko zu verringern, sollten Sie vor einem Wechsel des Sägeblatts immer den Akku entfernen.
2.4. Das Gewicht (in kg)
Da Sie die Akku-Astsäge über einen längeren Zeitraum in der Hand halten müssen, sollte Sie auch des Gewicht nicht außer Acht lassen. Ist die Säge zu schwer, treten schneller Ermüdungserscheinungen auf.
Die leichtesten Modelle wiegen weniger als ein Kilogramm. Aufgrund des kleineren Akkus müssen Sie bei diesen Geräten aber häufig Abstriche in Bezug auf die Leistung machen. Entscheiden Sie sich daher am besten für ein Modell, das Sie sowohl in Bezug auf die Leistung als auch auf das Gewicht überzeugen kann.

Für einen sicheren Betrieb sollten Akku-Astsägen wie von Makita beispielsweise über einen ergonomischen Griff verfügen.