Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute 3D-Drucker?
  2. Was für unterschiedliche 3D-Drucker gibt es?
  3. Welche 3D-Drucker passt zu mir?
  4. Welche 3D-Drucker sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten 3D-Drucker?
  6. Wie lautet das Fazit für 3D-Drucker?
Ein getesteter 3D-Drucker steht auf einer Arbeitsplatte.

Auf diesem Bild sehen wir einen Bambu-Lab-3D-Drucker “X1-Carbon” mit AMS für Mehrfarb- bzw. Mehrmaterialdruck.

3D-Drucker sind nicht länger nur in der Industrie zur Herstellung von Bauteilen in Verwendung. Durch die ständig steigende Zahl an Anbietern von 3D-Druckern sinken die Preise für die modernen Geräte zunehmend. Mittlerweile erhalten Sie 3D-Drucker in vielen verschiedenen Preisklassen. Unterschiedliche Druckermodelle erlauben Ihnen so die Herstellung eigener Kunststoffteile. Handyhüllen, Würfel und Figuren für ein Brettspiel, Skulpturen, Untersetzer oder Türstopper: Mit 3D-Druckern können Sie in Ihren eigenen vier Wänden nahezu alles herstellen.

Aspekte wie Druckzeiten, Druckverfahren oder verwendbares Druckmaterial sind entscheidend. Letztendlich spielen Preisklassen und Anwendungsfeatures ebenso eine Rolle. Auf was Sie daher genau achten müssen, erfahren Sie in unserem Kaufratgeber.

Wie erkenne ich gute 3D-Drucker?

3D-Drucker sollten zuverlässig, schnell und präzise drucken. Doch nicht immer schaffen es die Hersteller von 3D-Druckern, alle Eigenschaften der Geräte passgenau aufeinander abzustimmen. Einige Drucker arbeiten zwar schnell, stellen dafür aber Objekte her, die in Sachen Qualität nicht überzeugen können. Besonders auf dem wachsenden Markt der 3D-Drucker sind längst nicht alle Geräte qualitativ hochwertige Drucker. Beim Kauf von 3D-Druckern kommt es auf andere Punkte als bei klassischen Druckern, Farblaserdruckern oder Tintenstrahldruckern an. Auf diese Eigenschaften und Merkmale sollten Sie bei 3D-Druckern daher besonders achten:

Druckqualität

Auf was es bei 3D-Druckern natürlich am meisten ankommt, ist das fertige Druckprodukt. Dabei spielt es bei den Geräten vor allem eine Rolle, wie präzise der Druckerkopf, auch Extruder genannt, arbeitet. Wichtig hierbei: Kann der Drucker millimetergenaue Kunststoffbahnen ziehen? Wie kleinteilig kann der Extruder Details kreieren?

Letztendlich ist die Druckqualität das Ergebnis des Zusammenspiels aller Bauteile des 3D-Druckers. Denn Präzision beim 3D-Druck resultiert nicht nur aus der Schichtstärke, sondern auch aus Stabilität des Druckbettes. Auch die gradgenaue Temperatur am Kunststoffschmelzer und das verwendete Druckmaterial spielen eine Rolle.

Druckmaterial

Wo herkömmliche Drucker mit Druckfarbe drucken, nutzen 3D-Drucker spezielle Kunststoff- oder Harzmischungen, um Objekte, wie Uhren, herzustellen. Die Bezeichnung des Druckermaterials ist Filament. Normale Druckerpatronen können Sie für den 3D-Drucker nicht verwenden. Einige Hersteller haben eigene Filamente und Filamentpatronen entwickelt, andere sind etwas nutzerfreundlicher und erlauben Filamente aller Art. Die gängigsten Filamente sind:

  • ABS: Der erdölbasierte Kunststoff aus Acrylnitril, Butadien und Styrol ist einer der bekanntesten 3D-Drucker-Stoffe. Es zeichnet sich durch seine Widerstandsfähigkeit und das geringe Gewicht aus
  • PLA: Der Kunststoff aus Polylactiden ist ein biologisch abbaubares, maisstärkebasiertes Material. Im Vergleich zu ABS-Filamenten riecht es beim Einschmelzen am Extruder weniger streng. Außerdem verformt sich das Material generell seltener, wenn es aushärtet
  • Kunststein und Kunstholz: Die auch als Laybrick und Laywood bezeichneten Kunststoffe enthalten Mineral- oder Holzspananteile. So werden 3D-Objekte in Sandstein- oder Holzoptik nachempfunden

Technologie

Die Produktion von dreidimensionalen Objekten wird von verschiedenen Druckern mittels unterschiedlicher Technologien realisiert. Die Anwender aus der Industrie kennen viele verschiedene Verfahren zum Herstellen von 3D-Objekten. Heimanwender haben oft nur die Wahl zwischen FDM-Druckern und SLA-Druckern. Es gibt noch andere Modelle wie Creality- und Anyubic-Drucker. Diese müssen Sie jedoch komplett eigenständig zusammenbauen und entsprechen einer anderen Technologie.

Detailansicht Düsen eines getesteten 3D-Druckers.

Wie wir wissen, wird über diese Spulen das Filament beim Bambu-Lab-3D-Drucker “X1-Carbon” zugeführt.

FDM-3D-Drucker

FDM-3D-Drucker sind die gängigsten Modelle und arbeiten mittels eines als Schmelzschichtung bekannten Verfahrens. Schmelzschichtung ist die sinngemäße Übersetzung des englischen „Fused Desposition Modelling“ (FDM), auch „Fused Filament Fabrication“ (FFF) genannt. Hierbei werden Kunststofffilamente vom Drucker eingezogen, aufgeschmolzen und hauchdünn Schicht um Schicht von einem Druckkopf zu einem Objekt aufgebaut.

SLA-3D-Drucker

SLA-3D-Drucker hingegen arbeiten mit einem flüssigen Kunstharz, welches auch als „Resin“ bekannt ist. Dieses ist besonders UV-empfindlich und wird durch Lasereinstrahlung ausgehärtet. Dieser Herstellungsprozess wird als „Stereolithographie“ bezeichnet und üblicherweise mit SLA abgekürzt. Solche Resin-Drucker arbeiten mit einer höheren Präzision als FDM-Drucker, sind allerdings auch teurer. Neben SLA gibt es noch das sogenannte Digital Light Processing (DLP). Diese Technologie ähnelt SLA, allerdings zeichnet kein Laser das Werkstück, sondern ein DLP-Projektor, was den Druckprozess beschleunigt.

3D-Druckern CAD

Für die Erstellung von Konstruktionsdaten sind bei 3D-Druckern CAD – Computer Aided Designs – zuständig. Diese Computer-Softwares sind essenziell für den Druck: Mit dieser Anwendung werden geometrische Modelle erzeugt und geändert. Die Bedienung der CAD-Systeme ist jedoch alles andere als intuitiv und erfordert viel Übung. Gerade für Anfänger empfiehlt es sich daher, auf kostenfreie CAD-Software zurückzugreifen. Zwar sind Sie dadurch in Ihren Möglichkeiten eingeschränkt, jedoch können Sie sich tendenziell schneller in das System einfinden.

Anwendung

Die beste Technologie, präzise Druckköpfe und hochwertige Filamente nutzen nichts, wenn der 3D-Drucker aufgrund seiner benutzerunfreundlichen Bedienbarkeit den Einsatz verweigert. Unbedingt beachten sollten Sie daher Aspekte wie Anwenderfreundlichkeit, Hardware als auch Software des 3D-Druckers.

Achten Sie auf die Kompatibilität

Besonders die Ersteinrichtung eines neuen 3D-Druckers birgt das Potenzial für Fehlkalibrierungen, die zukünftige Druckprojekte scheitern lassen können. Auch nutzerfreundliche Features des Druckers sollten Sie einer Prüfung unterziehen. Besitzt der Drucker beispielsweise WLAN-Konnektivität, verfügt er über einen SD-Karten-Slot oder müssen Sie zwangsläufig mit Unterstützung des PC drucken?

Was für unterschiedliche 3D-Drucker gibt es?

Der wichtigste Unterschied bei 3D-Druckern ist die Technologie. Ob es sich bei dem Drucker um einen FDM- oder SLA-Drucker handelt, bestimmt den Preis, die Qualität und das Druckmaterial. Alles hängt also davon ab, ob der Drucker mit Filamenten arbeitet oder mit flüssigem Resin. Die Vor- und Nachteile beider Technologien stellen wir Ihnen hier vor:

FDM-Drucker

Diese beinhalten klassischerweise Modelle für Einsteiger und Fortgeschrittene. Sie sind verhältnismäßig günstig. Einige Anbieter verkaufen ihre Modelle zum selbstständigen Zusammenbauen bereits für wenige Hundert Euro. Auch die Filamente sind vergleichsweise günstig.

Gute FDM-Drucker wie etwa von Ultimaker erlauben die Nutzung verschiedener Filamente. Sie können also unterschiedliche Kunststoffe ausprobieren und selbst herausfinden, welche Materialien die besten Ergebnisse liefern. FDM-Drucker im niedrigen Preissegment können allerdings beim Zusammenbauen für Probleme sorgen. Filigrane und detailreiche Modellierungen werden von FDM-Druckern oft nicht zugelassen. Dies liegt an der Präzision der Druckerköpfe.

    Vorteile
  • Einige Modelle sind sehr günstig
  • Gute Druckergebnisse möglich
  • Verschiedene Filamente sorgen für große Auswahl beim Druckmaterial
    Nachteile
  • Betriebsgeräusche sind oft sehr laut
  • Umständlicher Zusammenbau einiger Modelle
  • Geruchsbelästigung durch aufgeschmolzene Filamente möglich

SLA-Drucker

SLA-Drucker wie von Formlabs gehören zu den Profi-Geräten und liefern eine hohe Druckqualität mit präzisen Details. Die mitunter sehr teuren 3D-Drucker können Sie für Ergebnisse im Modellbau oder zur Herstellung von Fachbauteilen verwenden. Das zum Druck verwendete Harz ist ein Hightech-Produkt und mittlerweile in vielen Farben erhältlich. Die Kunstharze härten schnell und zuverlässig aus, die gedruckten Objekte verfügen über eine hohe Stabilität. Obwohl es auch Resin-Drucker im Niedrigpreissegment gibt, müssen Sie mit sehr hohen Anschaffungskosten für die meisten SLA-Drucker rechnen.

    Vorteile
  • Komplexe Designs möglich
  • Hohe Druckgeschwindigkeit
  • Viele Geräte verfügen über eine WiFi-Verbindung
    Nachteile
  • Lange Nachbearbeitung möglich
  • Nur Harze und Kunststoffe als Materialien verwendbar
  • Kunstharze sind im Vergleich zu den Kunststofffilamenten teurer

Welche 3D-Drucker passt zu mir?

Einfach zu bedienende 3D-Drucker für Einsteiger

Sie möchten zunächst einen 3D-Drucker ausprobieren und wissen nicht, was dieser alles leisten kann? Dann empfiehlt es sich, auf ein multifunktionales Gerät mit einfacher Bedienung zu setzen. Hier könnte ein FDM-Modell das Richtige sein. Er überzeugt vor allem dadurch, dass Sie verschiedene Materialien verwenden können und die Ergebnisse zumindest Anfänger-Ansprüchen genügen.

3D-Drucker mit mehr Funktionen für Fortgeschrittene

Bei nützlichen Alltagshelfern wie Zahnbürstenhaltern, Haushalts-Clips oder einer Trillerpfeife liegt das Hauptaugenmerk auf dem ansprechenden und hochwertigen Design. Hobby-Tüftler nutzen für die Herstellung dieser Objekte vermehrt FDM-Drucker. Diese erzeugen farbliche Drucke aus verschiedenen Materialien und können einfache Design-Konzepte zufriedenstellend umsetzen. Zwar ist der eigene Druck selten wirtschaftlich rentabel. Dennoch sollten Sie berücksichtigen, dass die gedruckten Erzeugnisse nicht allzu weit über dem handelsüblichen Preis liegen.

Präzise 3D-Drucker für Profis

Legen Sie beim heimischen Modellbauen und künstlerischem Schaffen eher Wert auf Präzision und Genauigkeit? Ein SLA-Drucker bietet in dieser Hinsicht große Vorteile. Beachten Sie aber, dass diese Drucker zwar in Farbe drucken können, die Materialien hierfür jedoch deutlich mehr kosten. Zudem müssen Sie bei einfarbigen Drucken mit einem größeren Nachbereitungsaufwand rechnen. Ein FDM-Drucker wird Ihren Ansprüchen im Profibereich daher meist ebenfalls gerecht.

Einstellungsdisplay eines getesteten 3D-Druckers.

Wir finden dieses Display beim Bambu-Lab-3D-Drucker “X1-Carbon” zur laufenden Überwachung durchaus überzeugend.

Welche 3D-Drucker sind laut Tests am besten?

Um sich über 3D-Drucker zu informieren, sind die bekannten Testinstanzen eine gute Informationsquelle. Die Stiftung Warentest hat im November 2020 einen 3D Drucker Test veröffentlicht. Ebenfalls die COMPUTER BILD und Chip haben 3D-Drucker ausführlich getestet.

3D-Drucker Test der Stiftung Warentest

Unter dem Titel “Gute Druckqualität schon für unter 300 Euro” hat die Stiftung Warentest im November 2020 einen 3D-Drucker Test veröffentlicht. Dabei hat die Stiftung Warentest 8 3D-Drucker für Privatanwender unter die Lupe genommen. Testkriterien sind die Druck -qualität und -dauer (40% der Gesamtnote), die Handhabung (40%), Geräusche (10%) und der Stromverbrauch (10%).

Testsieger mit deutlichem Abstand wurde der Prusa i3 MK3S mit der Gesamtnote gut (1,8). Für die Handhabung und die Geräusche konnte dieser 3D-Drucker die Teilnote sehr gut bekommen. Der Stromverbrauch des Gerätes ist jedoch laut den Testern nur befriedigend. Zu beachten ist, dass das Modell von Prosa mit Abstand das teuerste der getesteten 3D-Druckern ist.

Der da Vinci Jr. WiFi Pro von XYZprinting ist der Testverlierer im 3D-Drucker Test der Stiftung Warentest. Er erlangte nur die Testnote ausreichend (3,6). Die schlechte Handhabung und schwierige Reinigung des Gerätes führten zu einer deutlichen Abwertung.

3D-Drucker im Test bei COMPUTER BILD

Beim 3D-Drucker Test von COMPUTER BILD wird eines schnell klar: die ausgewählten 3D-Geräte weisen mindestens genauso viele Nachteile, vereinzelt sogar mehr, auf als Pluspunkte. Getestet wurden die Geräte in den Kriterien Druckqualität, Zuverlässigkeit, Aufbau, Lautstärke und Druck-Vermögen. Dabei schnitten 4 von 5 Geräten mit der Bewertung „befriedigend“ ab. Ein Modell wurde sogar mit „mangelhaft“ bewertet.

Testsieger wurde der FDM-Drucker 3D UP Mini mit PJP-Technologie (Plastic Jet Printing) des chinesischen Herstellers pp3dp. So überzeugte er hinsichtlich seiner qualitativen Ergebnisse und zuverlässigen Arbeitsweise. Anders, als bei fast allen anderen Modellen, hielt sich auch der Geruch in Grenzen. Als Nachteil wurde die geringe Präzision, die fehlende Beleuchtung und die hohe Lautstärke gewertet. Platz 2 belegte das deutlich höherpreisige RF1000 Modell von Renkforce. Dieses liegt mit einem Preis von über 3.000 Euro jedoch meist nicht mehr im Preisrahmen von Privatnutzern.

Im Mittelfeld des 3D-Drucker Tests lagen das günstigste Modell Da Vinci 1.0 sowie der da Vinci Junior Jr. für knapp 350 Euro jeweils vom Hersteller XYZ Printing. Beide Geräte wurden aufgrund ihrer geringen, teils fehlerhaften Druckqualität bemängelt. Auch konnten diese in puncto Lärm nicht überzeugen, während das kostengünstigere Modell auch noch einen unangenehmen Geruch beim Druck aufwies. Erfreulich war jedoch die gute Beleuchtung des Innenraums bei einfachem Aufbau und simpler Inbetriebnahme.

Das Schlusslicht bildete das Gerät Neo von German RepRap. Zwar fiel der einfache Aufbau bei schneller Druckleistung und niedriger Geruchsbildung positiv auf. Jedoch überwogen die negativen Eigenschaften, was zu der Bewertung „mangelhaft“ führte. Das Gerät des deutschen Herstellers konnte nur kleine Drucke bei niedriger Qualität erzeugen. Zusätzlich gab es dabei laute Geräusche von sich. Entscheidend für die schlechte Bewertung waren für die COMPUTER BILD-Tester jedoch die technischen Mängel – bei einem Preis von fast 1.000 Euro inakzeptabel.

3D-Drucker im Test bei Chip.de

Im 3D-Drucker Test von Chip.de lag der Fokus auf folgenden Aspekten: Druckqualität, Ergonomie, Ausstattung und Kosten. Das Testergebnis: Hier schnitt tatsächlich das teuerste Gerät mit knapp 6.500 Euro mit der Bestnote 1,2 ab. Auf Platz 3 mit der Bewertung 1,4, also „sehr gut“, liegt der Prusa Research Original Prusa i3 MK3S für knapp 1.000 €. Auch der mit rund 350 € sehr günstige 3D-Drucker Anycubic I3 Mega konnte die Tester überzeugen (Note 1,9). Der XYZ Printing da Vinci Jr. 1.0 erhielt in diesem Test hingegen nur die Note 3,3.

Was kosten 3D-Drucker?

Ausgehend von der Häufigkeit der Verwendung und Ihren Ansprüchen überschreiten die Kosten für einen privaten 3D-Drucker meist nicht 1.000 Euro. Im folgenden Preisvergleich erfahren Sie, was Sie von den Druckern der jeweiligen Preisklassen erwarten dürfen.

Günstige 3D-Drucker: Unter 500 Euro

Wie der Testsieger aus dem COMPUTER BILD-Vergleich zeigt, können Sie leistungsstarke Geräte mit einigen Extras auch für unter 500 Euro kaufen. In der niedrigen Preiskategorie erhalten Sie sowohl die präzisen SLA-Modelle als auch FDM-Drucker, die Ihnen farbreiche Ergebnisse liefern.

Höherpreisige Modelle: Ab 1.000 Euro

Im mittleren Preissegment finden Sie 3D-Druck ab 1.000 Euro. Hierfür können Sie mit deutlich mehr Funktionen rechnen. Diese Geräte sind vermehrt mit Touchscreens, zusätzlichen Anschlüssen und LED-Beleuchtung mit Energiesparmodus ausgestattet. Beim Dremel DigiLab 3D45 gibt es sogar mit einer Fernüberwachsungs- und Steuerungsoption. Modelle wie der RF2000v2 von Renkforce sind dabei sogar mit einer beidseitigen Belüftung versehen, welche ein gleichmäßigeres Ergebnis ermöglicht.

3D-Drucker im Premiumsegment: Ab 3.000 Euro

Hochpreisige 3D-Drucker für den Privatgebrauch sind ab 3.000 Euro erhältlich, wobei es nach oben hin kaum Grenzen gibt. Daher treffen Sie 3D-Geräte dieser Preiskategorie aufgrund ihres großen Bauraums und ergo großen Druckbereichs besonders im medizinischen und technischen Bereich. Hier erzeugen DLP-betriebene 3D-Drucker fortschrittliche Drucke und ersetzen durch ihre äußerst präzise Leistung vermehrt manuelles Handwerk. Diese sind auch nicht für den gelegentlichen Gebrauch, sondern für den ständigen Einsatz ausgelegt und liefern schnellere, genauere Druckergebnisse.

Wie lautet das Fazit für 3D-Drucker?

Das dreidimensionale Drucken unterliegt ständiger technologischer Entwicklung und ist erst seit kurzer Zeit auch für den privaten Gebrauch kostengünstig möglich. Günstige Modelle sind keine Seltenheit mehr und Sie können von guten Druckerzeugnissen bei vergleichsweise geringem Aufwand profitieren. Achten Sie vor einem Kauf aber auf folgende Punkte:

  • Der Preis sollte bei 3D-Druckern nicht unbedingt das wichtigste Kaufkriterium sein, da er nicht immer aussagekräftig ist
  • Stimmen Sie die Drucktechnik auf Ihre Anwendung ab: SLA-Drucker leisten meist präzisere Arbeit, während FDM-Drucker mit mehreren Materialien und in Farbe drucken können
  • Extras wie Fernsteuerung ist eine eindrucksvolle Funktion, sinnvoll ist diese Funktion im privaten Bereich nur selten und erhöht den Preis
  • Bedenken Sie, dass die verwendeten Materialien einen zusätzlichen Kostenfaktor bedeuten. Ein FDM-Drucker verwendet günstigere Filamenten als ein SLA-Modell, welches spezielle Kunstharze benötigt

Gut informiert treffen Sie nun sicher die richtige Wahl des 3D-Druckers für Ihre Zwecke. Zu Ihrer Auswahl haben wir einige empfehlenswerte Produkte zusammengestellt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß in der vielfältigen Welt des 3D-Drucks.

Im Video vorgestellt: 3D-Drucker

In diesem YouTube-Video dreht sich alles um den brandneuen Kobra Neo 3D-Drucker von Anycubic! Begleite uns beim Unboxing und erfahre, was dieser Drucker alles zu bieten hat. Im anschließenden Review teilen wir unsere ehrliche Meinung über seine Druckqualität, Benutzerfreundlichkeit und weitere besondere Funktionen. Sei gespannt auf unsere ausführliche Bewertung des Kobra Neo und ob er wirklich der bessere Vyper ist!

In diesem Video bieten wir Anfängern eine Orientierungshilfe beim Kauf eines 3D-Druckers. Wir analysieren verschiedene Modelle und geben Tipps zur Auswahl des richtigen Geräts. Erfahren Sie, welche Funktionen und Eigenschaften wichtig sind, um Ihren Einstieg in die aufregende Welt des 3D-Drucks erfolgreich zu gestalten.